Autor: Helen

  • Stuhlgestalten

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    Stuhlgestalten, 08/ ’10, a  14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Wenn ich Stühle male werden sie bei mir meistens zu stilisierten Persönlichkeiten, denen man bestimmte Eigenschaften zuordnet. Ein Stuhl lädt aber auch dazu ein, weil er ja immer damit verbunden ist, dass sich jemand draufsetzt und auch im Sprachgebrauch für bestimmte Menschen oder menschl. Eigenschaften steht. Heiliger Stuhl für den Papst; Elektrischer Stuhl für den Schwerverbrecher (Hierzulande Gott sei Dank nicht); Am Stuhl kleben für den Unflexiblen; Zwischen den Stühlen sitzen für den Unentschlossenen; Am Stuhl sägen für den Hinterhältigen; fast vom Stuhl fallen für den Übermütigen, aber den Stuhlgang für Alle :-).

  • Nach dem Nachtisch

    08/’10, 14 x 14cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ein paar Kernchen und Stielchen ist dass, was vom Nachtisch übrig blieb.

  • Vor dem Nachtisch

    08/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Kirschen: K wie Kirschtorte;  I wie Iranische Wortabstammung (Keras);  R wie Rot;  S wie süß;  C wie Cerise;  H wie Himmlisch;  E wie Edel:  N wie Nachtisch kommt von Naschen.

  • Zwischenstück

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dieses Teil kann man vor den Duschkopf einbauen. Durch kräftiges reindrücken des unteren Metalldings unterbricht man die Wasserzufuhr und kann so Wasser sparen….nicht bei mir; bis ich es geschafft habe das Ding mit Seifenfingern durchzudrücken ist soviel Wasser durchgelaufen, dass ich ohne dieses Bemühen locker fertig wäre. Habs kürzlich wieder abmontiert, weil es auch auf den neuen Duschkopf nicht passte. Einfach kürzer duschen geht auch :-), aber eine gute Sache für Leute die besser damit klarkommen.



  • Alles Banane

    08/’10, 14 x14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Im Gegensatz zum Baguette, was bisher partout nicht als Baguette auf der Bildfläche erscheinen will, hatte ich diesbezüglich bei der Banane kein Problem. Ein Künstler, der die Banane umfassend und symbolträchtig in seine Kunst integriert hat, ist Thomas Baumgärtel, der auch der „Bananensprayer“ genannt wird. Er hat eine Banane im Stil der Popart z. B. auf Wände von Galerien und Museen gesprüht, die seiner Meinung nach gute Kunst zeigen. Zitat: „Wo die Banane ist, findet gute Kunst statt. Normalerweise wird ja immer der Künstler bewertet. Mit der Banane als Signet für Kritik am Kunstmarkt aber habe ich damals den Spieß einfach umgedreht und Orte nach eigenen Kriterien bewertet – ob sie interessant sind, sich für Künstler engagieren, gute Vermittlungsarbeit leisten und nicht unbedingt nur materielle Kriterien bzw. das schnelle Geld im Vordergrund sehen. Diese Orte wurden mit einer Banane markiert. Damit wurde die Banane quasi ein Michelin-Stern für Kunst, ohne dass ich diesen Prozess hätte beeinflussen können.“ Nach Wikipedia ziert das Markenzeichen mittlerweile ca. 4000 Kunststätten im In und Ausland. Thomas Baumgärtel bezieht mit seiner Kunst auf meist humorvolle Weise gesellschaftskritisch Stellung. Über obigen Link (Bananensprayer) kann man sich einen Überblick über sein interessantes und vielschichtiges Werk verschaffen.

    Wikipedia zuThomas Baumgärtel

  • abstrakte Gebilde

    …..

    …

    a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Das Plastikthema hat mich noch nicht losgelassen. Diese beiden Bilder sind für mich Plastikklumpen von denen eine art  Bedrohung ausgeht (mein Modell war ursprünglich ein Baguette, aber irgendwie wollte es immer ein Plastikklumpen werden!). Das Thema ist ja nicht neu, aber momentan begegnet es mir wieder verstärkt, und es macht mich richtig wütend, wie verantwortungslos mit giftigen Chemikalien umgegangen wird um Profit zu machen. Deutlich und klar benannt wurde das am Dienstag beim Themenabend auf Arte. Giftige Chemikalien bei der Produktion von Lebensmitteln und Kleidung fordern überall auf der Welt (besonders in Asien, aber auch z.B. Spanien) viele Todesopfer und das Gift kommt, u.a.  über die Lebensmittel und Kleidung, auch zu uns Verbrauchern und hat schon viele krank gemacht. Wer will das schon hören? Ich würde es auch am liebsten verdrängen oder bagatellisieren; kein Mensch will zurück in die Steinzeit oder auf lebenserleichternde Errungenschaften verzichten. Aber ich finde man kann sich der Verantwortung, vor allem für die Kinder (und ich selber will auch nicht vergiftet werden) nicht völlig entziehen und einfach so weiter machen. Man muss als Verbraucher Zeichen setzen (was ja auch schon viele tun!). Auch viele wunderbare WissenschaftlerInnen beschäftigen sich mit dem Thema und zeigen auf, dass schadstofffreie Kreislaufkonzepte keine Utopie sind und man die Sache nur intelligent angehen muss. Prof. M. Braungart spricht sich für „intelligente Verschwendung“ aus, bei der jedes Produkt von der Wiege in die Wiege (Cradle to Cradle) wandert und biologisch und technisch vollständig recycelt wird, mit positiven Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit. Auf seiner Homepage kann man sich z. B. über seine Publikationen und Artikel informieren. Die Zeitschrift „Die Zeit“ berichtet über Hubert Loick der u.a. kompostierbare Folien aus Mais entwickelt hat und zeigt, dass biologische Kunststoffe eine Lösung für die Zukunft sein können. Das macht Mut umzudenken und seine eigenen kleinen Beiträge zu leisten.


  • Alles verschlingendes Plastik

    ..07

    07/’10, a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Auf der Webseite Plastik Planet kann man sich über die Auswirkungen und Ausmaße bestimmter chemikalischer Plastikverbindungen  auf die Gesundheit und die Umwelt informieren; vor allem die Kinder brauchen Schutz vor evtl. schädlichem Spielzeug, Trinkflaschen und Schnullern. Die Webseite stellt auch Firmen vor, die andere Wege gehn und Alternativen anbieten. Ich finde es nicht einfach, den allgegenwärtigen Plastikprodukten aus dem Weg zu gehen und man muss ja auch nicht ALLES ändern, aber vielleicht kann man sich Schritt für Schritt (und fehlerfreundlich), selbst dahin führen, bevorzugt Dinge zu konsumieren die aus natürlichen Materialien bestehen. Das Gute ist ja, dass wir Konsumenten eine große Macht haben Dinge ändern zu können, indem wir bestimmte Produkte einfach nicht mehr kaufen oder annehmen. Ich will es jedenfalls noch mehr  versuchen ohne dabei verbissen zu sein oder zu werden. Und danke an Hendrik von Unkunst; er hatte in einem Kommentar (Post Flip Flops ) auf die Plastik Planet Webseite hingewiesen!

  • ade Plastikbeutel?

    14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    In der letzten Woche hat mich das Thema Plastiktüte beschäftigt und ich habe versucht es malerisch umzusetzen.  Eine Kaufhausverkäuferin hatte mir berichtet, es solle ein neues Gesetz in Kraft treten, dass die kostenlose Verpackung von Ware in Plastiktüten verbietet. Ich habe mich total über diese Information gefreut, weil es dann keine Plastiktütenverführung mehr gibt, aber habe bisher noch keinen Gesetzestext diesbezüglich gefunden. Die beste Alternative zur Plastiktüte ist nach der Bremer Umweltberatung der Mehrwegeinkaufsbeutel.


  • Lucy; Zeichnung

    05’/’10, 21 x 29 cm, Graphit auf Papier

  • Muschelarmband

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Mein afrikanisches Muschelarmband mag ich sehr und im Sommer trage ich es ziemlich häufig. Ich habe gerade gelernt, dass die Kaurimuschel, die das Armband schmückt, keine Muschel ist sondern eine Kaurischnecke von der es laut Wikipedia ca. 200 Arten gibt.

  • mmhh…Kuchen

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    ..,,ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos….habe ich mal auf einer Karte gelesen….sehe ich genauso….na ja ….muss ja nicht gaaanz so oft sein….ich arbeite dran…..immer wieder….. 🙂

  • Melitta’s Erfolgsgeschichte; Kaffeefilter

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Melitta Bentz (1873-1950), war eine 35 jährige Dresdner Hausfrau und Mutter und hatte eine Idee. Sie experimentierte mit dem Löschpapier aus dem Schulheft ihrer 2 Söhne und entwickelte daraus den allseits bekannten Kaffeefilter. Vorher wurden zum Auffangen des Kaffeesatzes Siebe oder auch, ulkige Vorstellung für Künstler, Leinwand, benutzt. Melitta ging mit sage und schreibe 73 Pfennig Eigenkapital an den Start und ließ sich damit ins Handelsregister eintragen und ließ ihre Idee patentieren. Daraus entwickelte sich ein Markenfamilienunternehmen, das heute noch existiert mit ca. 3400 Mitarbeitern.  (Quelle Wikipedia und Focus.de ) Eine tolle Erfolgsgeschichte einer Frau, die die richtige Idee zur richtigen Zeit hatte, und den Mut sie umzusetzen. Ich trinke heute noch aus Melittas Kaffeefilter (ungebleicht), s.o. Mir schmeckt frisch gebrühter Kaffee am besten. Ich trink gleich erst mal ein Tässchen auf Melitta!

  • Punktvergabe

    07’/’10, 14 x 14cm, Acryl auf Pizzakarton

    Neben den gefundenen Schuhen lag auch diese Fliege, die ich natürlich auch mitnehmen musste. Während des Malens hat sie ein paar Punkte verloren, und ich überlegte so vor mich hin. Der Mann der diese Fliege getragen hat, könnte  während des Abends Punkte bei seiner Begleiterin verloren haben, weil er ihr z.B. ständig beim Tanz auf die Füße gelatscht ist (harmlos 1/2 Punktabzug), oder er hat sie missachtet in dem er ständig nach anderen Frauen schielte (schwerer Fehler mindestens 3 Punkte), oder er war humorlos, langweilig, uninteressant (äh muss noch ein paar verlorene Punkte dazumalen), oder ganz anders; er wurde geradezu beworfen mit Punkten (unverdienterweise) und das war ihm zu viel und er lies welche fallen……ja ja wer weiß…

  • eine Frau mit Bart

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild ist nicht mehr verfügbar und ist jetzt in bella Italia

    Ich bin vorletzte Woche auf den Blog Frau mit Bart aufmerksam geworden und hatte sofort Lust ein Bild von dieser mutigen Frau zu malen. Dann habe ich Mariam am gleichen Tag zufällig auf der Breminale gesehen und sie gefragt ob sie damit einverstanden wäre, dass ich mir ein Bild ausdrucke, male und hier einstelle, und sie war einverstanden. Mariam ist eine Frau, der ein Bart wächst. Das ist wohl gar nicht so ungewöhnlich. Es gibt Frauen, denen aus erblichen Gründen ein Bart wächst und die dann alles mögliche unternehmen, damit es möglichst niemand merkt. Es wird sich oft 2mal am Tag rasiert, gezupft; es wird epiliert, mit Wachs gearbeitet. Die Haut ist geschunden, gerötet und oft entzündet. Die Haut bekommt einen Bart, ist aber dennoch eine zartere Frauenhaut. Und dann immer die Angst, jemand könne es bemerken, die Scham. Irgendwann entschied sich Mariam: Schluss damit! Ich wage ein Experiment, lasse meinen Bart wachsen und schreibe meine Erfahrungen in einem Blog nieder. „Was passiert, wenn der Bart sein darf und ich mich einfach so akzeptiere wie ich bin, unabhängig davon was Andere denken“, schreibt sie sinngemäß  in ihrem Blog, den sie im August 2008 begann.  Ich finde es ungeheuer spannend in ihrem Blog zu lesen und man kann viel lernen über Mut, Toleranz, Solidarität, Warmherzigkeit. Aber es wird, auch über die Kommentare, ebenso die andere Seite sichtbar; Unverständnis, Vorurteile und Arroganz. Ich jedenfalls habe viel Achtung vor ihrem Experiment und finde es toll was sie macht, egal wie lange es dauert!

  • Schneckentempo

    07’10/14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Das Schneckenhausmodell hat mr meine Freundin Sabine geschenkt und ich finde es passt sehr gut zur jetzigen Wetterlage. Ich würde mich am liebsten nur im Schneckentempo bewegen und alles immer schön laaaaangsam machen.

  • Ganz Ohr sein; Zeichnung

    05/’10, 21 x  26 cm, Graphit auf Papier

    Bei dieser Zeichnung habe ich die 2. Position des Models über die 1. Position gezeichnet.

  • Kinderschuhe

    06’/10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ich mag es sehr, verschiedene Varianten von einer Vorlage zu interpretieren, oder mich völlig von dieser Vorlage zu lösen.  So ist dies jetzt die dritte, aber auch letzte Variante der gefundenen Schuhe. Heute habe ich die Schuhe wieder entsorgt.

  • Black Strawberry

    07/’10, 14 x 14 cm Acryl auf Pizzakarton

    Ja geht dat denn? Erdbeeren in schwarz/weiß ? Da hört der Spaß aber auf. Nein ehrlich, ich hatte kurz überlegt aus der schwarz/weiß Malerei wieder auszusteigen oder einen kurzen Seitensprung in die Farbigkeit zu wagen, aber ich bin noch nicht bereit dazu….daher black strawberry; bei meinem Apfel hatte ich diesbezüglich keine Probleme; seltsamerweise gefallen die Erdbeeren mir trotzdem!

  • Flipflopzeit

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Bei Sommerwetter freuen sich die Füße auch mal unbedeckt ins Freie zu dürfen! Flipflops gehören zur Art der Zehenstegsandalen und sind eine Sandalenurform des alten Ägypten. (Wikipedia zu Flipflops). Bei der Recherche über die, im Jugendslang auch Zehentangas genannten, Flipflops musste ich leider (oder Gott sei dank) lernen, dass Flipflops aus Kunststoff mit bestimmten Weichmachern nicht ganz ungefährlich sind, da die Stoffe in den Körper gelangen können und dort großen Schaden anrichten. Über diesen Link erfahrt Ihr mehr vom Ökotest . Es lohnt sich doch, sich immer mal wieder über Ökotest zu informieren und wieder einmal mehr; nein Danke, zu Plastikartikeln zu sagen und diese Art des Konsums immer weiter zu reduzieren.

  • Breminale in Bremen

    05/’02, 21 x 29 cm, Tuschstift und Aquarell auf Papier

    Zum Sommer in Bremen gehört die alljährliche Breminale (heute letzter Tag der Diesjährigen). Ich habe diese ältere Zeichnung von mir rausgesucht , die ein Breminalezelt  und den Wasserturm zeigt, der auch die “ umgedrehte Kommode“ genannt wird; gezeichnet am frühen Morgen bevor der Trubel losging.

  • Sielwallfähre; Bremen und Tilt Shift Video

    06/’10, 14 x14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild wurde reserviert

    Ach, im Sommer ist Bremen einfach toll; eine kleine Fahrt mit der Sielwallfähre „Hal Över“ und schon fühlt man sich wie im Urlaub. Der Bremer Medienproducer Jens Neumann empfindet das ähnlich wie ich und hat ein wunderbares Video über Bremen in Tilt Shift (Miniaturoptik)  gemacht. Damit Ihr einen Eindruck davon bekommt, wie schön es in Bremen ist, habe ich dieses Video für Euch eingestellt und wünsche Euch viel Spaß beim Zuschauen!


    [vimeo]http://vimeo.com/6064371[/vimeo]

    Jens Neumann „Summer in Bremen Land“


  • buten und binnen

    ……….

    radio bremen buten und binnen Beitrag

  • Gut organisiert 2

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Hier ist der Kleine aus Hamburg noch einmal in ganzer Statur.

  • Herrin der Ringe

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dies ist jetzt die vorerst letzte Interpretation des Fotos aus 1855. Während des Malens bin ich gedanklich irgendwie durch die Jahrzehnte gewandert und es tauchten Ringe auf, die ins Bild wollten. Ringe, die Frauen so begegnen und die in den Zeiten unterschiedliche Bedeutungen haben. Heiligenscheinring, Ehering (ist Frau auch ohne ihn Vollwertig?; aber ja doch; genauso wie ein Mann!), Ring des Frauenzeichens (selbstbewusst seine Frau stehen), Hulahub-ring (schlanke Taille); Rettungsring (Schutzring um Taille :-). Gar nicht so einfach die Jonglage.

  • Gut gepost; Zeichnung

    05/’10, 21 x 29 cm, Graphit auf Papier

    Dieses junge Model konnte richtig gut posen und ihre Position auch sehr gut halten, was für eine/n Zeichner/in immer eine Freude ist.

  • Portrait einer jungen Frau

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    3. Variante des Postings von Montag.

  • Frau mit Brille

    06/’10, 14 x14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die 2. Variante des im letzten Post beschriebenen Bildes.

  • Frau mit Kette

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Diese junge Frau habe ich nach einer Daguerrotypie aus 1855 gemalt. Mit dieser Fotographie beschäftige ich mich jetzt schon seit einigen Tagen und sie hat mich dazu inspiriert Frauenportraits malerisch zu interpretieren. Ich möchte bei diesem Bild auch auf die Pizzakartonspuren aufmerksam machen, die ich so gern mag und die hier besonders gut zur Geltung kommen. Oben 2 schöne Kleberstrukturen, die Falzlinie, und am linken Rand durchscheinende Prägemuster.

  • Fussstudie; Zeichnung

    05/’10, 21 x 29 cm, Graphit auf Papier

    Die Malerei ist mein Schwerpunkt, aber mir ist es sehr wichtig auch immer wieder zu zeichnen. Füße und Hände sind dabei immer wieder eine Herausforderung.

  • Schuhe der Nacht; und Ausstellungstipp Bremen

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Eine zweite Variante des „gefundene Schuh“ Themas;  Schuhe im Mondlicht. Die Besitzerin massiert sich vielleicht gerade nach einer längeren Nacht die Füße oder taucht sie in kühlendes Flusswasser und sinniert über den Abend.

    Ich möchte noch auf eine wunderbare Ausstellung hinweisen, die ich in der letzten Woche besucht habe. Die Künstlerin Marie S. Ueltzen erlernte die alte Handwerkstechnik des Klosterstichs und zeigt in ihrer Ausstellung „Erstickungen“ sehr berührende Arbeiten. Die meisten, teils großformatigen, Bilder sind gestickt. Diese Ausstellung ist etwas ganz Besonderes, finde ich, und zum Glück ist sie gerade verlängert worden bis zum 11. August ’10. Sie wird präsentiert von der Galerie im Medienhaven, Humboldtstr. 6,  28 203 Bremen, geöffnet (im laufenden Arbeitsbetrieb) Montags bis Freitags 10 Uhr bis 17Uhr

  • gefundene Schuhe

    06/’10, 14 x 14 cm Acryl auf Pizzakarton

    Diese Schuhe könnten bestimmt eine Geschichte erzählen. Ich fand sie verlassen mit einigen anderen Dingen am Straßenrand. Übriggeblieben vom Samstagsflohmarkt. Ich sah sie und wusste, dass wird mein Modell des Tages und hoffte die Schuhe würden mir beim Malen ihr Geheimnis preisgeben. Ich schätze es sind 50 iger Jahre Schuh, sie wurden sorgsam behandelt, da Spuren von Schuhspannern zu sehen sind. Aber wie es so ist mit diesen Dingen, wird die Geschichte für jede/n Betrachter/in anders klingen. Lasst Euch inspirieren!

  • Automobil

    …. .…

    06/’10, a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ich hatte Lust ein Auto zu malen. Das Erste sieht einem Fiat 500 aus dem Jahr 1936, von dem Designer Dante Giacosa, sehr ähnlich. Bei dem 2. bin ich bei der gleichen Vorlage (altes Kalenderblatt eines Designkalenders), mehr in die Abstraktion gegangen und es ist etwas Neuzeitlicher geworden.


    06/’10,14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

  • Frau mit Zopf; Zeichnung

    05/’10,21 x 26 cm, Graphit auf Papier

    Graphitstifte sind momentan mein beliebtestes Zeicheninstrument. Das liegt daran, dass mir in schöner Regelmäßigkeit, nein, so gut wie IMMER, die Bleistiftspitzen beim Anspitzen abbrechen. Vielleicht liegt es daran, dass ich Linkshänderin bin (zu meiner Zeit wurde man da noch umgepolt) und ich den richtigen Dreh einfach nicht hinbekomme. Außerdem bin ich die EINZIGE der dass immer passiert :-(. Beim Aktzeichnen bin ich da immer richtig in Stress geraten, weil ja die Sitzungen kurz sind und keine Zeit für Anspitzakrobatiksverzweiflung ist. Graphitstifte brechen Niiiiiie ab, ein Traum. Auch gut; Druckminenbleistifte. Nich sooooo ne‘ interessante Geschichte? …….wollts einfach mal mitteilen, also danke fürs zuhören 🙂




  • Anpfiff zur WM

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild ist nicht mehr verfügbar

    Anpfiff zur Fußballweltmeisterschaft 2010. Die WM findet vom 11. Juni bis 11. Juli statt. Austragungsort ist erstmalig der afrikanische Kontinent. Einen guten Überblick über die Spiele, Stadien etc. bietet Wikipedia. Bei allem Schönen einer WM werden hier nicht die Probleme (Punkt 4.4) verschwiegen, sonder benannt. So gab es im Vorfeld der WM u.a.Vertreibungen von Menschen aus Armensiedlungen und die zwangsweise Unterbringung von Menschen in Übergangscamps. Eine Petition des schweizerischen Arbeiterhilfswerks SAH an die FIFA (Exekutivkomitee des Weltfussballverbandes; derzeitiger Präsident Joseph S. Blatter) wurde von der FIFA erst gar nicht entgegengenommen. Die Annahme der Petition, die gegen Ausbeutung und für ein aktives Einsetzen der FIFA für die Menschenrechte eintrat, wurde verweigert. Ein für mich schwer nachzuvollziehendes Verhalten, als könne die FIFA sich dadurch ihrer Verantwortung entziehen.  Eine verpasste Chance in den Dialog über die Einhaltung von Menschenrechten zu gehen. Dafür gibt es einen Anpfiff und die gelbe Karte!!! Ich hoffe die FIFA lernt für zukünftige WMs dazu, damit man die Spiele entspannter verfolgen kann!

  • Gut organisiert

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dieser kleine Junge ist ziemlich gut organisiert und es hat Spaß gemacht ihn zu malen. In meiner Fotovorlagenkiste fand ich neulich dieses Foto aus einer alten Geo von dem Fotografen Anselm Spring. Ein Kind aus einem Arbeiterviertel in Hamburg St. Pauli. Ich habe einen Ausschnitt aus diesem Foto gewählt und finde, dass es auch dadurch ein eigenständiges Werk ist. Ich habe eine Seite im Internet gefunden, die die rechtliche Seite der Nutzung von Fotovorlagen für Künstler erklärt und da kann es eine Rolle spielen ob ein gemaltes Bild ein „eigenständiges Werk“ ist. Hier der Link  zu Ausführungen zu Bildrechten, auch geschichtlich erläutert. Artnet

  • Armand; 5. Detail

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Wie Ihr seht trägt mein lieber Armand einen Schnauzbart. Er hat ihn sich vielleicht selbst gestutzt, und da er nicht mehr so gut sieht wie früher, ist er auf der einen Seite etwas kürzer geraten. Oder es soll Ausdruck seiner Persönlichkeit sein, und es ist ihm egal was die Leute sagen. Ich finde ,dass macht ihn irgendwie sympathisch. Hier noch mal die anderen Details


  • bittere Wahrheit

    …..

    06/’10, 14 x 14 cm Acryl auf Pizzakarton

    Das Schicksal von Tatjana Barbakoff hat mich noch nicht losgelassen, bin ich doch aufgewachsen in einer Generation, die die Bürde einer schwierigen Auseinandersetzung mit zu tragen hatte, über die Verbrechen eines grausamen Regimes, dass aus dem Land der Großeltern und Eltern, in dem wir geboren wurden, hervorgegangen war. Es bleibt die Hoffnung, dass die Auseinandersetzung über die Taten und was Menschen dazu bewegt in einem so großem Ausmaß Irr-sinnig zu werden, intensiv bleibt und dazu beiträgt des Menschen Irr-sinn und seine Polarisierungen  zu transformieren, zu beherrschen.

  • Porträt Tatjana Barbakoff; nach einer Büste

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die Tänzerin Tatjana Barbakoff hat viele KünstlerInnen (Maler , Fotografen, Bildhauer) inspiriert und es haben sich daher viele Zeugnisse dieser wunderbaren Tänzerin erhalten. Die Nazis haben ihr schreckliches Schicksal zu verantworten, aber wirklich auslöschen konnten sie sie nicht! Das Bild habe ich nach dem Foto einer Büste von Arnold Henschler, Gips, 1921 gemalt. Das Foto war aus dem Ausstellungskatalog des kultur-bahnhof-eller.de über diesen Link kann man weitere Werke damaliger Künstler betrachten (Pdf Datei). In der Darstellung von Arnold Henschler wirkt Tatjana Barbakoff noch sehr jung und ich habe sie weiter verjüngt und hatte beim Malen das Gefühl als würde ich ihr inneres Kind malen. Es ist so unglaublich traurig, dass sie keinen Schutz bekommen konnte, wie auch so viele andere Menschen nicht.

  • Porträt Tatjana Barbakoff und Ausstellungstipp Berlin

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Das Leben und Werk der Tänzerin Tatjana Barbakoff ( 1899- 1944) wird in einer Ausstellung in Berlin gewürdigt. Ausstellungsort ist Das Verborgene Museum; Dokumentation der Kunst von Frauen e.V. , Schlüterstrasse 70. Die Ausstellung läuft noch bis zum 27.06.’10. Öffnungszeiten, Bilder und Biographie unter obigem Link. Das Bild habe ich nach einem Foto von Nini und Carry Hess gemalt. Das Foto zeigt die lettische Tänzerin jüdischer Herkunft im Exil in Paris bei Aufnahmen aus dem Film “ Tanz unterm Hakenkreuz“. (Infoquelle: Zeitschrift tanz April 2010) Von 1940 bis 1944 war Tatjana Barbakoff gezwungen sich zu verstecken. Sie wurde 1944 von der Gestapo gefunden, nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht. Puh, dass viel mir schwer zu schreiben und geht mir nah.

  • Black and White/ Abstraktion

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Am Pfingstsonntag wollte ich den großen Brunnen im Bürgerpark fotographieren, um eine Vorlage für ein Brunnenbild zu haben. Ich fotographierte den Brunnen, bei wunderschönem Sonnenschein, drehte mich zu meinem Fahrrad, verstaute meine Kamera im Rucksack und grummelte so vor mich hin. “ …ich bin ja auch dafür Energie und Wasser zu sparen….der Brunnen muss ja nicht IMMER an sein, aber hätten sie ihn nicht wenigstens HEUTE am PFINGSTSONNTAG mal EINMAL andrehen können? grummel grummel….ich dreh mich um und just in diesem Moment ging der Brunnen an…was sagt Ihr dazu? gibt es nicht wunderbare, zauberhafte Zufälle?   Mein gemalter Brunnen hat jetzt aber wenig mit dem Original zu tun…mir war mal wieder nach starken Kontrasten zumute und wenn überhaupt ist es eher ein Schokoladenbrunnen.

  • Walkings

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Meine Walkingschuhe wollte ich schon länger mal malen und gestern…wie Ihr seht.  Für mich ist W A L K I N G =  Weser Wind Wetter; Ausdauer Atmung Augenschmaus; Licht Luft Lebendigkeit; Kraft Kurzstrecke Kniegelenk; Innenschau Innereschweinehundüberwindung intensiv; Natur Natur Natur; Glück Gewinn Gertenschlankmachend :-).

  • Dicke Blume der Nacht

    05/`10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Eigentlich hatte ich als Model eine Rhododendronblüte, aber dann habe ich mich von dieser Blume immer mehr gelöst, bin immer weiter in die Abstraktion gegangen und hatte plötzlich eine Pfingstrose. Vielleicht weil gerade Pfingsten war? Oder weil ich noch die schöne Pfingstrose von Martina Wald im Kopf hatte?

  • MäuseArtige

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dieses kleine Tier zählt zu der Gattung der Mäuseartigen, auch schlicht Maus genannt. Die Ratte ist auch eine Mäuseartige, ebenso die Hamstermaus. Gemeinsam haben sie niedliche dunkle Knopfaugen, Schnüffelnasen und an den Menschen verliehene Kosenamen. Wer war nicht schon mal eines Anderen Mäuschen…Ratte oder Hamsterbacke?

  • July, Zeichnung

    05/’10, 21 x 26 cm, Bleistift auf Papier

    dumdidumdidumdididum bei der Bloggerei muss man ja mindestens fünfzig Zeichen schreiben, da sonst der Feed nicht abgeholt wird; es wird dabei nicht berücksichtigt, das bei einer Zeichnung ja auch schon sehr viele Zeichen gesetzt wurden :-).

  • Armand, 4. Detail


    Armand

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Mein viertes Detail von Armand. Langsam wird es schwieriger Ausschnitte von ihm zu finden, die auch im Detail interessant sind. Eine gute Hilfe diesen Ausschnitt zu finden ist ein „Guckloch“ ca. 3 x 3 cm groß, dass ich in ein Stück Pappe geschnitten habe, um mir damit  Detail für Detail anzusehen. Hier noch einmal die drei anderen Bilder.

    Ich bedanke mich bei citybeat Bremen, die in den Bremen News auf meinen Blog hingewiesen haben. Dass hat mich wirklich sehr gefreut und bescherte mir bei meinem Eselfohlenposting viele Besucher!

  • Die Frau die F. D. Roosevelt den berühmten Fala schenkte

    Margaret Lynch Suckley

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    M. L. Suckley(1892-1991), auch Daisy genannt, war Archivarin der Presidential Library und sie verband eine innige Freundschaft mit Franklin D. Roosevelt. Sie schenkte ihm seinen berühmten Hund Fala. Sie wurde 99 Jahre alt, und nach ihrem Tod fand man einen schwarzen Koffer unter ihrem Bett, indem viele Briefwechsel und Tagebucheintragungen die Verbundenheit mit Roosevelt dokumentierten( Quelle New York Times 09.04. 1995).  Sie war Zeit ihres Lebens unverheiratet (wie auch fünf ihrer Geschwister), soll sehr fröhlich gewesen sein und hatte wohl ein schönes, spannendes (auch privilegiertes) Leben. Vom Aussehen her erinnert sie mich sehr an meine Großmutter (die ich leider wenig kannte), die ein völlig anderes Leben führte und neun Kinder geboren hat, fast 90 Jahre alt wurde und, nach Erzählungen,  bis ins hohe Alter jeden Morgen die Zeitung las.

  • Darf ich vorstellen…..

    Eselfohlen

    dieses Bild ist nicht mehr verfügbar

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Nachwuchs im Tiergehege des Bremer Bürgerparks. Klein Lotte steht noch leicht wackelig auf den Beinen, aber heute flitzt sie bestimmt schon durchs Tiergehege. Ein Besuch des Bürgerparks lohnt also gerade nochmehr, um sich die Kleine anzusehen. Aber auch so ist der Bremer Bürgerpark einfach ein Traum, wenn er wieder in seiner vollen Blätterpracht steht.

  • Gondelhafen

    Gondelhafen

    05/’10, 14 x 14cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die traditionelle Gondel wird aus neun verschiedenen Hölzern in ca. 500 Stunden Arbeit hergestellt, kostet ca. 25 000 € und hält ca. 10 Jahre. So erklärt sich der hohe Preis einer Gondelfahrt. Die einzige deutsche Gondoliera ist Ina Mierig. Sie hat die Befähigung eine Gondel zu führen in Vendig erworben und bietet in Hamburg Gondelfahrten an.  die Gondel.de

  • Gondel im Mondlicht

    Gondel

    05/’10, 14 x 14cm, Acryl auf Pizzakarton

    Der Senat von Venedig beschloss 1562  ein Gesetz, dass einen einheitlichen schwarzen Anstrich für alle Gondeln vorschrieb.Hiermit wollte man der Gondelprunksucht,  die so manch Einen befiel, Einhalt gebieten. Mehr dazu auf Wikipedia


  • Venedigimpression

    Venedig

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Diese Impression (im Sinne von subjektivem Eindruck) habe ich frei nach einem Foto von Georg Neumann und Otto Siegner gemalt. Den Bildband mit s/w Aufnahmen fand ich auf dem Flohmarkt und er stammt ca. aus 1955. Damals nahm man dass noch nicht so genau mit den Bildangaben. Im Buch des Ludwig Simon Verlags gibt es weder Angaben zum Erscheinungsjahr noch welcher Fotograf welches Bild gemacht hat. Über Photolit konnte ich das ungefähre Erscheinungsjahr recherchieren.