Schloss Blutenburg München

Das Schloss Blutenburg wollte ich mir schon länger einmal ansehen. Das spätgotische Bauwerk liegt im Stadtviertel Obermenzing. Die Spiegelung im Bild rührt von der Würm, die das Schloss umfließt. Die Räume beherbergen eine internationale Jugendbibliothek mit kleinen Museen. Z.B das Michael Ende Museum, den James Krüss Turm, das Binette-Schroeder Kabinett und auch ein Erich Kästner Zimmer, der Erich Kästner Gesellschaft, die hier einen Sitz hat. Allein deswegen lohnt sich schon ein Ausflug. Die Internationale Jugendbibliothek hat einen reichen Bestand auch an historischen Kinderbüchern und Bücher in 130 Sprachen. Sie ist die größte der Welt! Ist das nicht unglaublich? Ins Leben gerufen wurde sie von Jella Lepman (1891 -1970). Ihre Intention war eine Völkerverständigung durch das Kinderbuch zu fördern.

Schloss Blutenburg, 20 x20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Quelle: www.blutenburg.de

Mich hat aber auch die wunderschöne gotische Schlosskapelle sehr beeindruckt. Sie stammt aus dem 15.Jahrhundert. Die Ausstattung der Kapelle ist fast vollständig erhalten. Mit Gemälden und drei Altären und einem Sakramentshaus von 1489. Ich finde ein echtes Kleinod.

Es gibt hier auch ein Cafe, und man kann sehr schön spazieren gehen.

Thai Sala im Westpark München

20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Als ich das erste Mal im Westpark in München spazieren ging, hat mir mein Liebster diese schöne Thailändische Sala, den japanischen und den chinesischen Garten gezeigt. Man kann eintauchen in eine andere Welt. Die Sehenswürdigkeiten sind Relikte der internationalen Gartenschau 1983. Die Thai Sala ist das erste buddhistische Heiligtum in Deutschland. Einen Besuch des Westparks lohnt sich auf jeden Fall, und es gibt noch mehr zu entdecken z. B. einen Rosengarten und eine Nepal Pagode.

Monopteros

Monopteros im englischen Garten München 20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Es hat Spaß gemacht diesen kleinen Rundtempel, griechischen Stils, zu malen. Er steht im englischen Garten in der Nähe zum chinesischen Turm in München. Von dort genießt man einen wunderbaren Blick über die Wiesen des südlichen englischen Gartens,  bis zu den Türmen der Frauenkirche und der Innenstadt Münchens. Besonders schön anzusehen ist von hier der Sonnenuntergang. In den 60iger Jahren war der Monopteros und seine Umgebung  Treffpunkt von Menschen alternativer Lebensformen wie z.B. der Hippies und des FKK; seitdem ist er ein Symbol für die Weltoffenheit Münchens. Erbaut wurde er 1833 – 1837 von Leo von Klenze. Er ist 16 Meter hoch und ruht auf einem 15 Meter hohen Fundament aus Backstein, welches von einem künstlichen Hügel umschlossen und bepflanzt wurde. Im Winter freuen sich die Kinder über eine schöne Schlittenfahrt den Berg hinab.

Quelle: münchen.de

Gabriele Münter Haus

Gabriele Münter Haus 20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Liebe BesucherInnen,

 während der Sommerzeit besuchte ich das Gabriele Münter Haus  in Murnau am Staffelsee. Es war schön den Geist Gabriele Münters (1877 Berlin – 1962 Murnau) und Wassily Kandinskys (1866 Moskau – 1944 Neuilly-sur-Seine) in diesem Haus zu erspüren. Ein Besuch, auch in der wunderschönen Umgebung, lohnt sich auf jeden Fall. 

1909 kaufte die Malerin Gabriele Münter dieses Haus. Über die Sommermonate lebte und arbeitete sie dort bis 1914 mit Wassily Kandinsky. Das Haus spielte eine wichtige Rolle in der Entstehung des so genannten „blauen Reiter“ von Kandinsky und Franz Marc. Es war auch ein wichtiger künstlerischer Treffpunkt u.a. mit Marianne Werefkin, Alexej Jawlensky, Franz Marc, Arnold Schönberg und August Macke. Es muss eine wunderbare Zeit für die KünstlerInnen gewesen sein, bis dann 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, und Gabriele Münter und Kandinsky ins Ausland fliehen mussten, und sich ihre Wege – unter sehr schmerzlichen Umständen für Gabriele Münter- trennten.

1920 kehrte Frau Münter zurück nach Deutschland, und ab 1931  bis zu ihrem Tod wohnte sie wieder im Murnauhaus.

Besonders bemerkenswert ist es, dass die Malerin, zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten Herrn Eichner, einen wertvollen Schatz an  Bildern; sowohl eigene, als auch viele Bilder von Kandinsky, und Bilder der „ blauen Reiter“ und dessen Umfeld, im Keller ihres Hauses versteckte und vor der Beschlagnahmung durch die Nazis rettete. 

Einen bedeutenden Teil der geretteten Bilder schenkte Frau Münter der städtischen Galerie im Lenbachhaus in München anlässlich ihres 80. Geburtstags. 

Quelle und weitere Informationen auf:   http://www.muenter-stiftung.de
https://www.fembio.org/biographie.php/

frau/biographie/gabriele-muenter/