Schlagwort: Künstler

  • Portrait A. R. Penck

     

    A.R. Penck, 26 x 26 x 2,5 cm, Acryl auf Kartonage aus Pizzakarton

    A.R.Penck (Künstlername), alias Ralf Winkler geb.1939 in Dresden – gest. 2017 in Zürich;
    deutscher Maler; Grafiker, Bildhauer und Jazzmusiker

    Freigeist in Ost- und Westdeutschland

    Zitat: „“Alles ist paradox und schizophren, flach und großartig, extrem reaktionär und extrem fortschrittlich, dekadent und faschistisch. Ich bin das auch! Sie auch!“ Quelle: quotez.net

  • Portrait Edgar Degas

    20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Edgar Degas 1904-1989; französischer Maler, Grafiker, Plastiker.

  • Portrait Georges Braque

    17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Georges Braque 1882 – 1963; französischer Maler, Grafiker und Bildhauer. Georges Braque gilt als einer der Begründer des Kubismus. Zitat: „Die herkömmliche Perspektive befriedigt mich nicht. Sie geht von einem Standpunkt aus und verlässt ihn nie.“ Quelle: Kunstzitate.de

     

  • Portrait Kees van Dongen

    Kees van Dongen (1877 – 1968)

    Ein holländisch-französischer Maler und ein bedeutender Vertreter des Fauvismus. Kees van Dongen malte fast ausschließlich Frauenbildnisse. Mehr Infos auf artnet.de   Zurück zur Galerie 

  • William Kentrige, Portrait und Ausstellungstipp Berlin

    17 x 24 cm, Acryl auf Pizzakarton

    geb. 1955; südafrikanischer Künstler

    Zitat aus einem Interview 10.05.2016 im Tagesspiegel: Tagesspiegel:“Würden Sie sich selber einen politischen Künstler nennen? W. Kentrige: „Nur insofern, als ich ein polemisches Verhältnis zur Politik als Provisorium habe und mir ihrer Ungewissheit bewusst bin. Das Fehlen jeder politischen Botschaft in meinen Werken ist Ausdruck meiner Skepsis gegenüber jeglicher Gewissheit.“  Ein kluger Satz finde ich. Bis 21. Aug. 2016 läuft die Ausstellung „No, it is“ im Gropius Bau in Berlin. Ich konnte vor Jahren in Bremen eine Ausstellung von ihm besichtigen. Diese Ausstellung hat mich sehr beeindruckt. Wer kann, unbedingt hingehen! 

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  • Portrait J.M. Basquiat

    geb. 1960 – 1988, US amerikanischer Maler, Zeichner, Text Künstler

    Jean-Michel Basquiat über seine Arbeit: „Ich fange ein Bild an, und ich bringe es zu Ende. Ich mache mir keine Gedanken über Kunst, wenn ich arbeite, ich versuche, über das Leben nachzudenken.“

    Annina Nosei, Basquiats erste Galeristin: Zitat“ Wie Jazz erscheinen seine Bilder improvisiert, aber gleichzeitig liegt eine klare Struktur dahinter. Er hat unsere Vorstellung davon, was Malerei sein kann, erweitert – das ist bis heute seine kunstgeschichtliche Bedeutung.“

  • Portrait Francis Bacon

    20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Francis Bacon, Maler 1909 – 1992

    „Für mich gibt es kein geheimnisvolleres und fließenderes Medium als die Malerei. Ich versuche die Menschen und Dinge so zu malen , wie ich sie empfinde.“  Francis Bacon

    „Dann zitiert er einen seiner Lieblingsmaler, van Gogh, während er auf einem Stück Papier herumkritzelt. -„Ich will umbedingt lernen, wie ich die Realität verändern und neu erschaffen kann. Ich will, dass meine Bilder trügerisch und anormal sind, dass sie zu Lügen werden, aber Lügen, die wahrer sind als die einfache Wahrheit.“ Barry Joule

    Quelle: Im Atelier, Künstler des 20. Jahrhunderts- privat und bei der Arbeit von J.F. Chaigneau

     

  • Portrait Cy Twombly

    12 x 17 cm ,Acryl auf Pizzakarton

    Der junge Maler Cy Twombly 1928 – 2011  nach einem Foto von Robert Rauschenberg. Das Museum Brandhorst in München hat, neben den USA, die bedeutendste Sammlung dieses außergewöhnlichen Künstlers, dessen Werk  eine lyrische Verbindung von Bild und Text auszeichnet. Es lohnt sich diesen eigens für seine Werke (170) geschaffenen Saal im Brandhorst Museum auf sich wirken zu lassen.

     

  • Portrait Maurice Utrillo

    20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Maurice Utrillo 1883 – 1955 war ein französischer Maler und Sohn der Malerin Susanne Valadon, die ihn auch unterrichtete. Seine bevorzugte Arbeitskleidung war stets ein gestreifter Pyjama. Quelle: Buch „Im Atelier“ von J.F. Chaigneau

  • Portrait Lucian Freud

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Der britische Maler Lucian Freud (1922 – 2011), Enkel von Sigmund Freud, war der Auffassung, dass ein Künstler die Aufgabe habe, bei den Menschen ein Unbehagen zu erzeugen (frei nach einem Zitat)…..und ich konnte mich vor vielen Jahren in einer Ausstellung von ihm in Hannover davon überzeugen, dass er diesem eigenen Anspruch gerecht wurde. Von den meisten Bildern die ich von ihm kenne, geht ein Unbehagen und gleichzeitig eine Faszination aus. In seiner Schonungslosigkeit und Direktheit der Darstellung eines nackten Menschen, erinnert er mich an Egon Schiele. Er war ein außergewöhnlicher Künstler mit großen malerischen Fähigkeiten, die in seinen früheren Arbeiten an Ingres erinnern lassen. Sogar die Queen hat sich von ihm portraitieren lassen. Ich weiß nicht wie Lucian Freud zur Krone stand , aber auch dieses Bild löst beim Betrachter ein leichtes Unbehagen aus…..

  • Portrait; Käthe Kollwitz

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Dieses  Portrait ist mein 2. Bild von  Käthe Kollwitz. (1867 – 1945). Das 1. Portrait im Format 15 x 15 cm kann unter diesem Link aufgerufen werden. Wie viele Künstler haderte auch diese große Künstlerin immer wieder mit sich, und beschrieb in ihren Tagebuchaufzeichnungen auch ihren Weg des Älterwerdens. Silvester 1912/13:“Schlimm ist es, daß ich manchmal an mein Arbeiten nicht mehr glaube. Früher sah ich nicht nach der Seite, jetzt fühle ich mich angreifbar, bin manchmal arg verzagt. Auch beunruhigt mich zu sehr die Jugend mit ihrer anderen Richtung. Hätte ich große Kraft in mir, würde sie mich wenig kümmern, jetzt fühle ich keinen Nachhall, komm mir zum alten Eisen geworfen vor. Das ist auch so. Und das einzige was man tun kann, ist, Scheuklappen vorzunehmen und für sich zu büffeln und sich um nichts anderes zu kümmern.“ (Quelle:  List Bücher 92; 1958 Käthe Kollwitz „Aus meinem Leben“; ein Flohmarktfund) Das mit den Scheuklappen ist vielleicht auch in der heutigen Zeit gar kein so schlechter Tip….zumindest ab und zu einmal.

  • Portrait; Ai Weiwei

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist wohl einer der bekanntesten lebenden Künstler weltweit. Wie bei vielen Künstlern die sich stark selbst inszenieren, und ihre politische Meinung über den künstlerischen Ausdruck formulieren, gehen auch bei ihm  die Meinungen auseinander. Von den Einen hoch gelobt, und von den Anderen kritisiert. Ich finde es schwierig sich eine Meinung über ihn zu bilden, gerade weil  die politische Äußerung in seinen Werken eine große Rolle spielt, und diese oft mit einem ironischen Seitenhieb versehen sind. (Inspiration sollen ihm Marcel Duchamp und Andy Warhol sein). Die politischen Zusammenhänge ihn China sind sehr komplex, und ich weiß zu wenig über dieses Land um das alles zu verstehen. Aber  allgemeingültige Grundbedürfnisse/Menschenrechte nach z.B. freier Meinungsäußerung eines Menschen, kann glaube ich jeder nachvollziehen, und ein Hauptanliegen von Ai Weiwei ist es u.a. diesbezügliche Missstände in China anzuprangern.

    Wenn sich ein Künstler für Freiheit einsetzt gefällt mir das, und mutige Aktionen von Ai Weiwei, die die behördlichen Handlungen der Staatssicherheit (Überwachungskameras vor dem Haus des Künstlers) ad absurdum führen, in dem er seinerseits 4 Webcams in seinem Haus installiert und über das Internet Jedem Nutzer Einblick in seine privaten Räume zugänglich macht, auch. Unabhängig davon, ob ich die Hintergründe, Symbolik etc. eines Kunstwerkes von Ai WeiWei durchschaue, gefallen mir einige seiner Werke sehr. Da ich ja ein Stillleben Fan bin, habe ich einen  Link eingestellt wie Ai WeiWei z.B. das Thema „Trauben“ behandelt. Ich denk es lohnt sich, sich mit diesem Künstler intensiver auseinanderzusetzen. Quelle u.a. Wikipedia, Zeitschrift Art

     

  • Mister X; Unvollendet vollendet 2

    26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

    Hier ist das männliche Pendant zur unvollendet Vollendeten. Für Mund und Nase nutzte ich ein Foto des Künstlers Mister X, welches in einem Artikel über Mister X abgebildet war. Ich hatte mich nie näher mit Mister X beschäftigt, weil mir viele seiner Werke sehr kitschig erschienen und mir nicht gefielen. Der Artikel zeigte allerdings, dass es lohnen würde, sich zumindest etwas länger mit den Arbeiten von Mister X, (einer der wenigen Künstler dessen Kunst unverschämte Höchstpreise erzielt) und deren Aussage auseinanderzusetzen. Da Mister X schon mehrere Prozesse bezüglich Urheberrechtsverletzung geführt hat, in denen er sie entweder selbst verletzt haben soll,  oder meinte seine Urheberrechte wären verletzt worden, behalte ich den Namen lieber für mich; obwohl ich nicht glaube, dass irgendjemand den (zugegeben sehr schönen) Mund von Mister X ohne weitere Erkennungsmerkmale erkennen würde 🙂

  • Edouard Manet

    26 x 26 cm, Acryl a Pizzakarton, als Teil einer Serie nicht verfügbar

    Die berühmtesten Gemälde des französischen Malers Edouard Manet (1832 – 1883), lösten auch gleichzeitig  eine der größten Skandale der Kunstgeschichte aus. Wie sollte es anders sein ging es dabei um Moral, Anstand und nackte Körper. Die Bilder „Das Frühstück im Grünen“ und „Olympia“ können  auch heute noch starke Emotionen hervorrufen und werfen Fragen auf. Es ist interessant zu sehen, dass beide Szenen in einer Tradition stehen, Verbindungen zu anderen Malern haben, und von unterschiedlichen Malern in unterschiedlichen Epochen aufgegriffen und beantwortet wurden. „Das Frühstück im Freien“ z. B. von Tizian/Watteau/Monet (unvollendet)/Cezanne/Picasso und „Olympia“ z.B.von Giorgione/Tizian/Goya/Picasso. (Quelle Wikipedia siehe angegebene Links).

  • Jonathan Meese; Portrait

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton; als Teil einer Serie nicht verfügbar

    Jonathan Meese (geb.1970 in Tokio) ist für mich einer der interessantesten  Künstler der Gegenwart. Seine Kunst polarisiert und er wird oft das „enfant terrible (schreckliches Kind)“ der Kunstwelt genannt.  Entweder man findet ihn genial, oder man denkt er sei ein Scharlatan, ein Verrückter. Ich tendiere (nach längerer Auseinandersetzung) zu genial, obwohl ich nicht jedes Kunstwerk (oder jede Aktion) seiner Massenproduktionen gut finde. Eine  „Diktatur der Kunst“ sei das angestrebte Ziel; die notwendige Revolution die unseren Planeten rette, vertritt Jonathan Meese in seiner Kunst. Jeder Mensch soll unzensiert alles was  er empfindet in Kunst ausdrücken, und ansonsten die Welt mit seinen Empfindungen und Bedürfnissen (u.a Aggression, Gewalt. Machtansprüche etc.) in Ruhe lassen und freundlich sein.; so könne die Welt heilen. Lieber „Soldaten“ der Kunst sein und für die Kunst „stramm stehen“ oder „Soldaten“ in der Kunst spielen, statt im echten Krieg oder Diktatur. So verstehe ich seinen Ansatz jedenfalls und diese Vorstellung mag ich sehr.  Der hochintelligente, belesene und begabte Jonathan Meese lebt seine Kunst und Überzeugung mit seinem ganzen Sein. ( in einer schützenden Blase, die ihm seine Mutter, Freunde, Geld, oder der Kunstbetrieb bieten). Symbole und menschliche Gesten, die überfrachtet und ausgebeutet wurden von diktatorischen oder religiösen Ideologien tauchen immer wieder in seinen Bildern und Performances auf. Er will sie dadurch entmythologisieren, entlarven und befreien. Missbrauchten Symbolen und Gesten soll zurückgegeben werden was sie ursprünglich einmal waren; Formen und körperliche Bewegungsmöglichkeit. Viel Persönliches aus seinem Leben findet sich aber auch in seiner Kunst, alles fließt in sie hinein. Er geht sehr offen damit um und steht z.B. auch öffentlich zu seiner sehr engen Mutterbindung. Er selbst sagt Zitat: „Ich weiss nicht ob dass was ich mache Kunst ist.“ Das ist doch sehr ehrlich….und geht es uns nicht allen so, dass wir nicht wissen was Kunst denn nun genau ist? Er sagt auch: „Ich will nicht das machen was ich schon kann; ich kann doch die Kunst nicht mit meinem Können belästigen.“  Dieser Satz amüsiert mich und macht mich gleichzeitig nachdenklich. Wie der Kunstbetrieb Jonathan Meese vereinnahmt finde ich allerdings fragwürdig….. (Quelle der Zitate : You tube Video  Hautnah, Künstlerportrait Arte 2008)

  • Lebensspuren

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Von Louise Bourgeois (1911 Paris – 2010 New York) gibt es sehr schöne Fotos und dieses Portrait entstand nach einem s/w Foto von Annie Leibovitz. Louise Bourgeois war darauf über 90 Jahre alt, und mich haben die Lebenslinien fasziniert und die immer noch große Ausstrahlung der Künstlerin.

  • Portrait Egon Schiele

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Egon Schiele (1890 – 1918) gemalt nach einer Fotografie von Josef Trcka. Egon Schiele war ein expressionistischer Maler aus Wien, ein Rebell in seiner Zeit, der mit unglaublicher Intensität, Hingabe und genialem zeichnerischem und malerischem Können, häufig tabuisierte Themen in seiner Malerei ausgedrückt hat. In seiner Arbeit gab es für ihn kein Tabu. Seine intimen Frauen- und Männerdarstellungen sind in ihren körperlichen und seelischen Entblößungen manchmal schonungslos dargestellt.  Durch viele Bilder von Egon Schiele  die ich gesehen habe, zieht sich eine Spur von Tragik und Einsamkeit. Er wurde nur 28 Jahren alt und hat ein großes umfassendes Werk hinterlassen.

  • Portrait Giorgio Morandi

    15 sx 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die Bilder von Giorgio Morandi(1890 – 1964) faszinieren und erstaunen mich, machen mich sprachlos. Ich blättere und lese immer wieder in meinem für mich sehr  kostbaren Katalog vom Heydt- Museum Wuppertal 2004 “ Giorgio Morandi Natura morta 1914 – 1964″ und zitiere  aus dem Beitrag von Ursula Bode daraus   “ Die Aufgabe sei, die Bilder und Gefühle mitzuteilen, die die sichtbare Welt  in den Künstlern hervorrufe, hat Morandi gesagt und einmal mehr auf die für ihn bedeutsame Rolle von Formen, Farben, Raum und Licht hingewiesen. In Worten und Begriffen sei dies nicht zu erfassen.“ Giorgio Morandi hat es geschafft alltäglichen Gegenständen des Lebens in seinen Bildern eine solche Intensität und Ausdruckskraft zu geben, dass sie zu Metaphern werden und wie Offenbarungen erscheinen. In einzigartiger Weise hat er seinen immer wieder gleichen Gegenständen seine ganze Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet, sie studiert, erforscht, sie in immer neuem Licht betrachtet, und ist mit ihnen in den malerischen Dialog gegangen . „Der sicherste -und rascheste – Weg zum Staunen ist der: unerschrocken immer wieder den gleichen Gegenstand fest im Auge behalten. Auf einmal erscheint uns der Gegenstand – wunderbar – so, als hätten wir ihn niemals gesehen.“  (Zitat von Cesare Paveses, welches Werner Haftmann, ein Kunsthistoriker der Morandi kannte, als Leitmotiv für einen Text zu Morandi verwendete; im Ursula Bode Beitrag ). Wäre es nicht wunderbar, dies als Metapher für uns selbst und die Menschen die wir lieben zu sehen?

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  • Portrait Moritz Bleibtreu

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Vor kurzem kam „Lola rennt“ im Fernsehen und da ich Moritz Bleibtreu als Schauspieler sehr mag z. B. auch in „Im Juli“ mit Christiane Paul und dem wunderbar poetischen Film „Luna Papa“, habe ich dieses Bild nach einem Foto von ihm gemalt.

  • Portrait; Max Raabe

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ach schön;  während ich dies schreibe höre ich seine CD „Küssen kann man nicht alleine….“  Ist ein bisschen schwer, weil ich seinen Texten gerne zuhöre und multitaskin ist wohl nicht so mein Ding. Ich habe die CD geschenkt bekommen und höre sie seitdem ziemlich häufig. Sie macht sofort gute Laune, obwohl manche Lieder auch melancholische Züge haben. Eine wunderbare Mischung aus schöner Musik, einer feinen ungewöhnlichen Stimme, guten Texten und liebenswerter Ironie. Max Raabe hat so etwas köstlich verschmitztes, ich hoffe ich konnte das in seinem Portrait ein bisschen einfangen.

  • Georgia O‘ Keeffe; Acrylportrait

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Georgia O‘ Keeffe im Alter von 90 Jahren, nach einem Foto von Malcolm Varon. Die amerikanische Malerin ist besonders durch ihre Blumenbilder berühmt geworden, die zusammen mit ihren wunderbaren Landschaftsbildern ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur ausdrücken. Deshalb hatte ich wohl das Bedürfnis ihr Gesicht in Erd- und Grüntönen zu malen. Sie sagte (Zitat):“ Eine Blume ist verhältnismäßig klein. Jeder verbindet eine Reihe von Vorstellungen mit einer Blume, mit der Idee der Blume (…) Doch in gewisser Weise betrachtet Niemand eine Blume wirklich. Sie ist so klein – wir haben keine Zeit -, zum Anschauen aber braucht man Zeit, so wie Freundschaften Zeit erfordern (…) Also sagte ich mir, ich werde malen, was ich sehe, was die Blume mir bedeutet. Aber ich werde sie gross malen und so die Leute dazu bringen, sich Zeit zu nehmen, sie zu betrachten. Ich werde sogar die geschäftigen New Yorker dazu bringen, dies zu tun.“  Bilder von Georgia O’Keeffe über diesen Link. “ Für Georgia O‘ Keeffe gab es keine Trennung von abstrakter und gegenständlicher Malerei. Zitat:“ Ein Hügel oder ein Baum macht noch kein gutes Bild, nur weil ein Hügel oder ein Baum zu sehen ist. Auf das Zusammenspiel von Linien und Farben kommt es an, dadurch entsteht Ausdruck. Für mich ist genau das die Grundlage von Malerei. Die abstrakte ist oft die eindeutigste Form für das Unbestimmte in mir, das ich nur durch malen klarmachen kann.“ Sie hatte die künstlerische Vision einer symbolischen Übersetzung ureigenster Erfahrungen in abstrakte Form und war geprägt von der Theorie und Malerei Kandinskis. Quelle: Britta Benke „Georgia O‘ Keeffe 1887 – 1986 Blumen in der Wüste“ Benedikt Taschen Verlag 1994

    “Schafft Kunst Illusion” fragt Roswitha Geisler in unserer vorletzten Blogparade. Vielleicht habt Ihr Lust bis Sonntag bei ihr im Blog mitzudiskutieren.

    Am Montag findet unsere letzte Blogparade bei Frank Koebsch s.u.

    20.06.2011 : im Blog von  Frank Koebsch

    Infos zur Blogparade bitte hier klicken

  • Alberto Giacometti; Acrylportrait

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Alberto Giacometti (10.10.1901 – 11.01. 1966) frei gemalt nach einem Foto vonMeisterfotograf Gordon Parks von dem ich einen schönen Bildband zu Hause habe. Der Schweizer Alberto Giacometti ist einer der bedeutendsten Bildhauer, Maler, Grafiker des 20. Jahrhundert.  Am bekanntesten sind seine hochgewachsenen schmalen Skulpturen, die schon viele KünstlerInnen inspiriert haben. Darf ich Euren Blick bei diesem Bild auf die Pizzakartonstrukturen  des Bildträgers lenken? Die Linien auf der angedeuteten Sessellehne sind die in den Karton gepressten Buchstabenfragmente des Pizzakartons.

    Infos  über die KunstBlogparade (KünstlerInnen, Termine, Links, bisherige Fragen, Gewinne)  und  zur Teilnahme an den Verlosungen,  vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade

    Aktuelle Frage von Frank Hess : „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder braucht sie einen Kontext oder Bezug?“ Auf den Link unten klicken und mitmachen!
    30.05.2011: Frank Hess
    06.06.2011: Helen Königs
    13.06.2011: Roswitha Geisler
    20.06.2011: Frank Koebsch

  • Käthe Kollwitz; Acrylportrait und Hinweis zur 7. Blogparade von Frank Hess

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Auch Käthe Kollwitz ist eine der weltweit bedeutendsten KünstlerInnen der letzten Jahrhunderte. Ihre Zeichnungen und Skulpturen verstehen die Menschen in allen Ländern und sie benötigen keinerlei Übersetzung oder Erklärung. Am bekanntesten sind ihre Arbeiten, die die großen ernsten Lebensthemen wie Krieg, Hunger und Schmerz beinhalten, aber es gibt auch heitere  Zeichnungen z. B. zum Thema Familie von ihr. (Quelle: Ausstellungskatalog Galerie Pels-Leuden Berlin-Villa Grisebach 10.Sept.bis 10.Nov. 1990)

    Da kann ich dann gleich den Bogen spannen zu unserer 7. Blogparade, die in dieser Woche im Blog von Frank Hess gestellt wird. „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“ fragt Frank Hess. Das gibt bestimmt wieder eine interessante Diskussion. Wenn Ihr einen Kommentar zur gestellten Frage schreibt, könnt ihr das wunderbares Tulpenbild von Frank Hess gewinnen, das ihr unten seht und ein von der Firma Hahnemühle gestiftetes Überraschungspaket. Am Sonntag werden diese beiden Preise dann von Frank Hess verlost. Ich wünsche Euch viel Glück und Spaß an der Diskussion! Einfach oben auf den Namen klicken und Ihr landet in seinem  Blog.

    Frank Hess

    „Tulpenvase“

    30 x 20 cm

    Zeichnung

    Tusche auf Bütten

  • Frida Kahlo; Acrylportrait von einer grandiosen Malerin

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Frida Kahlo (geb.6.Juli 1907 in Mexico, gest. 13.Juli 1954), Malerin. Bei den Blogparadenfragen wird  heiß diskutiert und natürlich beschäftigen mich die Fragen immer wieder auch während ich male. Die Fragen sind manchmal sehr existenziell, und ich brauche momentan etwas Unterstützung von Malerinnen und Malern, die mich mit ihrer Kunst schon lange begleiten und bereichern. Das gibt mir Kraft und Zuversicht. Frida Kahlo zu malen war schön. Von ihren Fotos strahlt mir eine große Anmut, Würde und Selbstbewusstsein entgegen. Kaum Jemanden lässt die Kunst von Frida Kahlo unberührt, da sie mitten ins Herz trifft. Eine grandiose Künstlerin, die ihr Schicksal mutig angenommen hat und in ihrer Malerei zum Ausdruck brachte.

  • Acrylportrait von Raphael Gualazzi

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Der junge italienische Musiker Raphael Gualazzi hat mit seinem Song „Madness of Love“  beim Eurovision Song Contest den 2. Platz gemacht. Das Bild zeigt ihn bei seinem ESC Auftritt und ich mag, wie bei Lena , seine Ausstrahlung. Mir gefällt das Lied mit den Jazzelementen richtig gut, und ich belohne mich momentan, zwischendurch mindestens einmal am Tag, damit es zu hören. Mir macht er jedesmal eine gute Stimmung. Hört doch mal rein. Ich habe den Song unten für Euch eingestellt. Besonders mag ich die Stelle mit dem Schrei und den darauffolgenden Jazzklängen. Viel Spaß!

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=J5Z-UlUSZWw[/youtube]

    Infos  über die KunstBlogparade (KünstlerInnen, Termine, Links, bisherige Fragen, Gewinne)  und  zur Teilnahme an den Verlosungen,  vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade

  • Joseph Beuys und 5. Kunstfrage: „Wer oder was ist ein Künstler und warum?“

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Am Freitag habe ich dieses Portrait von Joseph Beuys (geb. 1921 gest. 1986) gemalt, da kannte ich die heutige Kunstfrage von Susanne Haun auch noch nicht, und es passt total gut zur Frage, denn Joseph Beuys soll gesagt haben:“ Jeder Mensch ist ein Künstler“. Diesen Ausspruch des weltweit bekannten und berühmten Künstlers kennt glaube ich Jede/r. Aber hat er es wirklich so gesagt, oder wurde dieser Satz aus dem Zusammenhang gerissen? Joseph Beuys war ein höchst, auch handwerklich, ausgebildeter Künstler, u.a. war er Meisterschüler von Ewald Mataré, seine Kunst war durchdacht, intellektuell, sozial engagiert und auf  höchstem Niveau. Er war Lehrer für angehende, studierende Künstler. Er soll streng gewesen sein und seinen Schülern viel abverlangt haben. Dieser  Ausspruch passt nicht zu ihm. Ich glaube er hat gemeint. JEDER MENSCH IST KREATIV. Und das würde ich so unterschreiben! Bis aus dieser angeborenen Option eine Künstlerin oder ein Künstler entsteht, ist es ein etwas weiterer Weg (wie in anderen Berufungen auch), der auf die unterschiedlichste Weise  gegangen wird. Die Frage von Susanne Haun:Wer oder was ist ein Künstler und warum?“ bietet viel Diskussionsstoff und es geht bestimmt rund in Susanne Hauns Blog. Ihr könnt eine wunderbare Zeichnung s. u. von Susanne gewinnen (indem Ihr einen Kommentar zur Frage schreibt) und ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle. Also oben auf den Link zu Susannes Blog klicken und  mitmachen! Ich kann als Teilnehmende diesen wunderschönen Engel ja leider nicht gewinnen, aber Ihr! Wie ich mich selbst bei dieser Frage sehe und einordne, schreibe ich in den nächsten Tagen und ich mache natürlich auch mit im Blog von Susanne.

    Susanne Haun „Wachender Engel“ ,17 x 24 cm

  • Blogparade: 10 Künstler; 10 Fragen zur Kunst; 10 Hauptgewinne

    Heute möchte ich Euch eine  Blogparade ankündigen, an der ich beteiligt bin und in der für Euch tolle Preise zu gewinnen sind! 10 Künstler haben sich zusammengeschlossen, um alle LeserInnen ihrer Blogs einzuladen, mit uns 10 Fragen zur Kunst zu diskutieren. Als Gewinn für die Teilnehmenden, verlost jeder Künstler in Eigenregie ein Bild von sich (Bilder s.u.) Die Firma Hahnemühle unterstützt die Blogparade mit 10 Überraschungspaketen die ausgelost werden! Innerhalb von 10 Wochen stellt nacheinander jeweils ein Künstler in seinem Blog eine Frage zur Diskussion, und verlost am Ende seiner Woche ein Bild s.u. und ein Überraschungspaket, an die Teilnehmenden. Ihr qualifiziert Euch  zur Teilnahme, indem Ihr einfach einen Kommentar zur Frage schreibt! Im jeweiligen Blog auf Kommentar klicken, Name angeben (sichtbar), Kommentar schreiben, auf senden klicken und schon nehmt Ihr teil ! Beginn immer Montags. Termine siehe unten, Verlosung Sonntags darauf. Warum machen wir diese Aktion? In anderen Zusammenhängen gibt es Blogparaden schon länger und Susanne Haunund Frank Koebsch haben gemeinsam die Idee entwickelt, dass es auch für Künstler eine gute Sache sein kann, auf ihre  Kunst aufmerksam zu machen und einen interessanten Austausch über Kunst zu haben. Ich bin eingeladen worden dabei zu sein und freue mich sehr darüber und auf diese Wochen, und ich hoffe Ihr beteiligt Euch an dieser Aktion. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei und wünsche den Teilnehmenden viel Glück bei den Verlosungen. Ab heute weise ich jeden Montag auf den Künstler hin, der seine Frage zur Kunst, zur Diskussion stellt, zeige das Bild welches wann verlost wird, und setzte einen Link zum entsprechenden Künstler. In der Woche ab dem 06.06.2011 bin ich dann hier im Blog an der Reihe!

    Start der Blogparade Künstler / ausgelobter Preis


    Tabelle von Frank Koebsch, Danke!

    Die Links über den Bildern führen direkt

    zur Frage des Künstlers!

    18.04.2011

    Seine Frage zur Kunst lautete:

    „Ist es in der Kunst notwendig seriell zu arbeiten?“

    Dieses Bild hat einen glücklichen Gewinner.

    Andreas Mattern

    „Prag 2“

    Farbradierungen/Aquatinta

    3 Platten, auf Hahnemühle Kupferdruckpapier

    15 x 20 cm, 2010

    25.04.2011


    „Ist es in der Kunst wichtig konzeptionell zu arbeiten?“

    Dieses Bild hat einen glücklichen Gewinner.

    Julia Tepasse

    „auftrieb“

    collage//paper on canvas

    10 x 10 cm, 2010

    02.05.2011

    „Braucht Kunst eine handwerkliche

    Grundlage?“


    Dieses Bild hat eine glückliche Gewinnerin!

    Oliver Kohls

    Harlingen“

    Pastell auf Sandpapier,

    ca. 40 x 30 cm, 2011

    09.05.2011


    „Sollte Kunst erschwinglich sein?“


    Dieses Bild hat einen glücklichen Gewinner!


    Conny Niehoff

    „Rückenakt“

    32 x 24 cm,

    Hahnemühle Burgund

    16.05.2011


    Wer oder was ist ein Künstler und warum“


    Dieses Bild hat eine glückliche Gewinnerin.

    Susanne Haun

    „Wachender Engel“,

    Zeichnung 17 x 24 cm,

    Tusche auf Hahnemühle Burgund, 2011

    23.05.2011

    “ Ist die Malerei ein Auslaufmodell?“

    dieses Bild hat einen glücklichen Gewinner

    Anna Schüler„Zwischen den Zeiten VI“

    Format A4,

    Tusche auf Bütten, 2010

    30.05.2011

    “Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?”

    Dieses Bild hat eine glückliche Gewinnerin!

    _Frank Hess

    _

    „Tulpenvase“

    Zeichnung 30 x 20 cm,

    Tusche auf Bütten, 2011

    06.06.2011


    Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“

    Dieses Bild hat eine glückliche Gewinnerin.

    Helen Königs

    „Strandhaus 6“,

    Acryl auf Pizzakarton; genäht auf Passepartout, 15 x 15 cm, 2011

    13.06.2011

    aktuelle Frage:

    Schafft Kunst Illusion

    dieses Bild hat eine glückliche Gewinnerin!

    Roswitha Geisler_

    „Jimi Hendrix – Hush“ wasservermalte Pastellstifte, Graphit und Tinte auf Bütten von Hahnemühle 30 x 21 cm,

    Größe der Zeichnung ca. 15 x 15 cm


    20.06.2011

    Aktuelle Frage:

    Sind Aquarelle Kunst?

    Frank Koebsch

    „Kranich“

    Miniatur in Aquarell auf Hahnemühle Aquarellpostkarte

    10,5 x 15 cm, 2011