Kategorie: Persönlichkeiten

  • Portrait Georg Baselitz

    Georg Baselitz geb. 1938, Maler und Bildhauer. Zitate „Beim Künstler ist es ganz wichtig, dass er sich frei macht, von dem was er weiss, und etwas entwickelt was die Gewohnheit stört; was natürlich irritierend ist, weil es die Gewohnheit stört.“ Georg Baselitz

    „Lange Zeit habe ich gesagt, ich kann meine Frau, die ich sehr liebe, gar nicht malen; wie soll ich denn das machen? Ich hab das auch nicht gekonnt. Ich hab das erst gekonnt, als ich angefangen habe verkehrt herum zu malen.“

    „Ich wollte mich nicht lenken lassen, ich wollte mich nicht leiten lassen. Ich habe Allen misstraut die einem Ratschläge gaben. Ich war erziehungsresistent würde man heute sagen.“ Quelle Trailer zum Film „Georg Baselitz“ von Evelyn Schels 2012

  • Portrait Frida Kahlo

    20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die Geschichte, die Persönlichkeit und die Bilder der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907-1954) berühren mich immer wieder. Zu ihren Lebzeiten  stand sie im Schatten des damals schon berühmten Diego Rivera, mit dem sie zweimal verheiratet war. Diego Rivera schätzte ihre Kunst sehr. Zitat “»Im Panorama der mexikanischen Kunst der letzten zwanzig Jahre strahlt das Werk von Frida Kahlo wie ein Diamant unter geringwertigen Juwelen, klar und hart, mit genau umgrenzten Facetten.«. Picasso schwärmte in einem Brief an Rivera: »Weder Derain, noch du oder ich, keiner von uns kann einen Kopf so malen wie Frida Kahlo.« (Quelle Linkswende.de) Heute ist sie die bekannteste Malerin Mexikos, und wurde von der mexikanischen Regierung offiziell zum „nationalen Kulturgut“ erklärt. An ihrer Bekanntheit ist in grossem Maße die Frauenbewegung beteiligt, die Frida Kahlo nach ihrem Tod neu entdeckte und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. “Ihr Ganzkörper-Selbstbildnis Raíces erzielte im Mai 2006 einen Versteigerungserlös von 5,6 Millionen US-Dollar und gilt damit als das bislang teuerste Bild eines lateinamerikanischen Künstlers.” (Quelle Wikipedia). Leider konnte sie ihre künstlerische Anerkennung nicht mehr selbst erleben. Frida Kahlo war überzeugte Marxistin, und sie drückte ihre Solidarität zu den indigenen Bauern der mexikanischen Revolution aus, indem sie häufig mexikanische Trachten, Frisuren und indianischen Schmuck trug, die auch in ihren Bildern immer wieder zum Ausdruck kommen. (Quelle FemBio) Eine englisch/spanisch sprachige Fanseite (Nachtrag: die Fanseite existiert leider nicht mehr unter dem Link -sehr schade- deshalb habe ich ihn entfernt- nur noch Werbung ) über Frida Kahlo zeigt ihre Bilder (auch weniger bekannte) chronologisch geordnet, auch Zeichnungen, Fotos, die ich vorher noch nie gesehen habe sind dort eingestellt. Dies ist das dritte Portrait von Frida, der Text ist aus 2012.

  • Portrait Cy Twombly

    12 x 17 cm ,Acryl auf Pizzakarton

    Der junge Maler Cy Twombly 1928 – 2011  nach einem Foto von Robert Rauschenberg. Das Museum Brandhorst in München hat, neben den USA, die bedeutendste Sammlung dieses außergewöhnlichen Künstlers, dessen Werk  eine lyrische Verbindung von Bild und Text auszeichnet. Es lohnt sich diesen eigens für seine Werke (170) geschaffenen Saal im Brandhorst Museum auf sich wirken zu lassen.

     

  • Portrait Maurice Utrillo

    20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Maurice Utrillo 1883 – 1955 war ein französischer Maler und Sohn der Malerin Susanne Valadon, die ihn auch unterrichtete. Seine bevorzugte Arbeitskleidung war stets ein gestreifter Pyjama. Quelle: Buch „Im Atelier“ von J.F. Chaigneau

  • Portrait Henri Matisse

    Portrait Henri Matisse, 20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Henri Matisse, 1869 – 1954  war einer der bedeutendsten Künstler der Klassischen Moderne.

    Hier zwei Zitate von ihm. „Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.“

    „Man muß zeitlebens so sehen können, wie man als Kind die Welt ansah, denn der Verlust dieses Sehvermögens bedeutet gleichzeitig den Verlust jeden originalen Ausdrucks. Ich glaube z. B., daß nichts für den Künstler schwieriger ist, als eine Rose zu malen, weil er, um sie zu schaffen, zuerst alle vor ihm gemalten Rosen vergessen muß.“ Quelle: www.kunstzitate.de

  • Portrait

    17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

     

  • Portrait

    20 x 20 cm, 7,9 x 7,9 inch, Acryl auf Pizzakarton

  • Portrait

    17 x 12 cm, 6,7 x 4,7 inch, Acryl auf Pizzakarton

  • Doppel-Portrait

    17 x 12 cm, 6,7 x 4,7 inch, Acryl auf Pizzakarton

  • Portrait Vanessa Bell

    15 x 15 cm, 5,9 x 5,9 inch, Acryl auf Pizzakarton

    Portrait nach einem s/w Foto der jungen Vanessa Bell 1879 – 1961, englische Malerin und Designerin; Schwester von Virginia Woolf

  • Portrait G.Richter

    15 x 15 cm, 5,9 x 5,9 inch, Acryl auf Pizzakarton

    Nach einer s/w Fotographie von Benjamin Katz aus ca. 1988

    Über eine Ausstellung in der städtischen Galerie im Lenbachhaus in München 2013  http://www.lenbachhaus.de/ausstellungen/2013/gerhard-richter-atlas/ konnte ich mich mit der Arbeit dieses Künstlers etwas näher auseinandersetzen. Über seinen berühmten Atlas bekam man Einblicke in seine Arbeitsweise.  Online fand ich einen Artikel in -der Zeit- (aus 2012 anlässlich der Berliner Ausstellung „Panorama“) des Kunstkritikers Hanno Rauterberg über Gerhard Richter in dem mich zwei Ausschnitte ansprachen.

    Zitat aus o. Artikel: „Richter ist ein Künstler des postideologischen Zeitalters. Er verschafft der Kunst eine neue Freiheit, er entlastet sie von Symbolen und Behauptungen. Er überführt sie in ein stilles Reich der Neutralität, in dem Klorollen ebenso bildwürdig erscheinen wie Stühle, Kampfflieger, tote Terroristen oder auch abstrakte Farbenflecke. Richter kokettiert mit dem Banalen, seine Kompositionen sind oft so schlicht wie seine Sujets, und manchmal drohen die Bilder ins Beliebige zu kippen. Doch findet Richters größte Tugend, seine Gelassenheit, stets ein Gegengewicht: in seinem Perfektionismus.“

    Zitat aus o.Artikel: „Diese Welt zu überstehen“, das sei der eigentliche Sinn und Zweck seines Schaffens, sagt Richter im Katalog der Berliner Ausstellung. “ (Quelle :http://www.zeit.de/2012/07/Maler-Gerhard-Richter/seite-3)

     

  • Portrait….

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    ….nach einer sehr alten schwarz weiß Fotografie. Schwarz weiß Portraits um Ende 1800/um 1900 faszinieren mich schon lange. Beim Malen stelle ich mir vor, wer dieser Mensch wohl gewesen sein mag, und versuche meine Vorstellung von ihm in mein entstehendes Bild zu projizieren. Das Thema Projektion finde ich spannend, projizieren wir nicht alle etwas von uns selbst in andere Menschen, selbst in Menschen die uns nahe stehen…..? Wir sind so unterschiedlich wie wir uns ähnlich sind….

  • Portrait; Stefan

    22 x 60 cm, Acryl auf Papier

    nicht verfügbar

    Als ich dieses spontan entstandene Portrait von und für einen lieben Bekannten malte, hatte ich leider gerade keinen  Pizzakarton als Bildträger dabei….daher außer der Reihe einmal ein Portrait auf  Papier….

  • Portrait Lucian Freud

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Der britische Maler Lucian Freud (1922 – 2011), Enkel von Sigmund Freud, war der Auffassung, dass ein Künstler die Aufgabe habe, bei den Menschen ein Unbehagen zu erzeugen (frei nach einem Zitat)…..und ich konnte mich vor vielen Jahren in einer Ausstellung von ihm in Hannover davon überzeugen, dass er diesem eigenen Anspruch gerecht wurde. Von den meisten Bildern die ich von ihm kenne, geht ein Unbehagen und gleichzeitig eine Faszination aus. In seiner Schonungslosigkeit und Direktheit der Darstellung eines nackten Menschen, erinnert er mich an Egon Schiele. Er war ein außergewöhnlicher Künstler mit großen malerischen Fähigkeiten, die in seinen früheren Arbeiten an Ingres erinnern lassen. Sogar die Queen hat sich von ihm portraitieren lassen. Ich weiß nicht wie Lucian Freud zur Krone stand , aber auch dieses Bild löst beim Betrachter ein leichtes Unbehagen aus…..

  • Portrait; Friedensreich Hundertwasser und Ausstellungstipp Bremen

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ein Portrait des österreichischen schon älteren F.Hundertwassers. Dem Maler und frühen Öko-Aktivisten wird in der Kunsthalle Bremen eine Sonderausstellung mit dem Titel „gegen den Strich“ gewidmet, die ich fast verpasst, und Gott sei Dank doch noch gesehen habe. Dem neuen Direktor der Kunsthalle Bremen Dr. Christoph Grunenberg ist es, (so wie ich es verstanden habe) ein Anliegen frühe, eher selten gezeigte Arbeiten des Künstlers zu präsentieren; um dem Publikum, über ursprüngliche Bilder Hundertwassers, eine Brücke zu bauen, Friedensreich Hundertwasser als ernstzunehmenden, authentischen Maler, Aktionskünstler der 1. Stunde, und Visionär einer im Einklang mit der Natur stehenden Welt, wahrzunehmen und anzuerkennen. In meinem Falle ist es gelungen, da ich vor dieser Ausstellung doch Vorurteile gegen diesen Künstler hatte (Kitsch) und ihn jetzt mit anderen Augen sehe. Die Ausstellung geht nur noch bis zum 17. Februar und nach den Warteschlangen zu urteilen, finden auch andere Kunstinteressierte den Besuch sehr lohnenswert.

     

  • Portrait Ernst Ludwig Kirchner

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Der deutsche Maler und Grafiker des Expressionismus E.L. Kirchner (1818 – 1938) war ein Gründungsmitglied der Künstlergruppe „Brücke“ Kürzlich konnte ich Originale von ihm, in dem sehr empfehlenswerten Buchheim- Museum in der Nähe von München betrachten.

     

  • Portrait Alberto Giacometti

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Alberto Giacometti (1901 – 1966 Schweiz) darf in meiner Künstlerreihe natürlich nicht fehlen. Er war ein herausragender Bildhauer, Maler und Zeichner, der vor allen Dingen mit seinen hochgewachsenen, schmalen Skulpturen berühmt wurde, die teilweise winzig klein waren, wie ihr unter obigem Link nachlesen könnt.

  • Portrait; Käthe Kollwitz

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Dieses  Portrait ist mein 2. Bild von  Käthe Kollwitz. (1867 – 1945). Das 1. Portrait im Format 15 x 15 cm kann unter diesem Link aufgerufen werden. Wie viele Künstler haderte auch diese große Künstlerin immer wieder mit sich, und beschrieb in ihren Tagebuchaufzeichnungen auch ihren Weg des Älterwerdens. Silvester 1912/13:“Schlimm ist es, daß ich manchmal an mein Arbeiten nicht mehr glaube. Früher sah ich nicht nach der Seite, jetzt fühle ich mich angreifbar, bin manchmal arg verzagt. Auch beunruhigt mich zu sehr die Jugend mit ihrer anderen Richtung. Hätte ich große Kraft in mir, würde sie mich wenig kümmern, jetzt fühle ich keinen Nachhall, komm mir zum alten Eisen geworfen vor. Das ist auch so. Und das einzige was man tun kann, ist, Scheuklappen vorzunehmen und für sich zu büffeln und sich um nichts anderes zu kümmern.“ (Quelle:  List Bücher 92; 1958 Käthe Kollwitz „Aus meinem Leben“; ein Flohmarktfund) Das mit den Scheuklappen ist vielleicht auch in der heutigen Zeit gar kein so schlechter Tip….zumindest ab und zu einmal.

  • Frauenportrait; Licht und Schatten

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Ursprünglich war dieses Bild nicht als Selbstportrait geplant, aber da ich bezüglich der Proportionen immer wieder in den Spiegel gesehen habe. ist doch einiges von mir in diesem Bild.

  • Portrait; Ai Weiwei

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist wohl einer der bekanntesten lebenden Künstler weltweit. Wie bei vielen Künstlern die sich stark selbst inszenieren, und ihre politische Meinung über den künstlerischen Ausdruck formulieren, gehen auch bei ihm  die Meinungen auseinander. Von den Einen hoch gelobt, und von den Anderen kritisiert. Ich finde es schwierig sich eine Meinung über ihn zu bilden, gerade weil  die politische Äußerung in seinen Werken eine große Rolle spielt, und diese oft mit einem ironischen Seitenhieb versehen sind. (Inspiration sollen ihm Marcel Duchamp und Andy Warhol sein). Die politischen Zusammenhänge ihn China sind sehr komplex, und ich weiß zu wenig über dieses Land um das alles zu verstehen. Aber  allgemeingültige Grundbedürfnisse/Menschenrechte nach z.B. freier Meinungsäußerung eines Menschen, kann glaube ich jeder nachvollziehen, und ein Hauptanliegen von Ai Weiwei ist es u.a. diesbezügliche Missstände in China anzuprangern.

    Wenn sich ein Künstler für Freiheit einsetzt gefällt mir das, und mutige Aktionen von Ai Weiwei, die die behördlichen Handlungen der Staatssicherheit (Überwachungskameras vor dem Haus des Künstlers) ad absurdum führen, in dem er seinerseits 4 Webcams in seinem Haus installiert und über das Internet Jedem Nutzer Einblick in seine privaten Räume zugänglich macht, auch. Unabhängig davon, ob ich die Hintergründe, Symbolik etc. eines Kunstwerkes von Ai WeiWei durchschaue, gefallen mir einige seiner Werke sehr. Da ich ja ein Stillleben Fan bin, habe ich einen  Link eingestellt wie Ai WeiWei z.B. das Thema „Trauben“ behandelt. Ich denk es lohnt sich, sich mit diesem Künstler intensiver auseinanderzusetzen. Quelle u.a. Wikipedia, Zeitschrift Art

     

  • Portrait: Toulouse – Lautrec

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Toulouse Lautrec 1864  – 1901 war ein herausragender französischer Maler und Zeichner der sich ganz der authentischen Figur und des Portraits verschrieben hat. Da er über seine Herkunft finanziell unabhängig war, konnte er sich ohne Kompromisse seiner Leidenschaft widmen, und diese war, den Menschen echt und glaubwürdig in einem bestimmten, ihn faszinierenden, Augenblick darzustellen. Gesellschaftliche Konventionen spielten für ihn keine Rolle, und das sieht man unverblümt in seinen Bildern, von denen ich einige einmal vor langer Zeit im Original in der Bremer Kunsthalle bewundern durfte. Toulouse Lautrec malte und zeichnete meist auf ungrundiertem Karton  (was ich natürlich besonders interessant finde), und bediente sich zeitweilig auch Fotografien als Gedächtnisstütze. Das obige Bild, ist eine Hommage an diesen großen Künstler, der es durch eine körperliche Einschränkung nicht leicht hatte im Leben. Es hängt noch bis zum 7. November in meiner Ausstellung in den Weserterrassen/Bremen. Ich hatte es hier noch nicht vorgestellt. (Quelle : Buch von Götz Adriani „Toulouse-Lautec Gemälde und Bildstudien Dumont Verlag Köln 2002)

  • Portrait Georgia O`Keeffe; Ausstellung Weserterrassen

    26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    Dieses Bild von der Künstlerin Georgia `Keeffe 1887 – 1986 (nach einem Foto als sie noch jung war ) kann im Original in meiner Ausstellung in den Weserterrassen betrachtet werden. Morgen um 18 Uhr 30 ist Eröffnung und ich freue mich schon darauf. In einem früheren Beitrag habe ich ausführlicher über Georgia O.Keeffe berichtet,und er kann über folgenden Link aufgerufen werden kann. 1. Portrait Georgia O`Keeffe.

     

  • John Cage und Merce Cunningham

    26 cm x 30,5 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

    John Cage ( Komponist/bildender Künstler/Philosoph/ bester Amateur – Pilzkenner der Welt; 1912  Los Angeles – 1992 New York, ), Merce Cunningham  (Tänzer/ Choreograf; 1919 Washingten – 2009  New York).

    Kaum Jemand hat die Auffassung von Musik, Tanz und Kunst so verändert und beeinflusst wie diese beiden Künstler, die sich gegenseitig inspirierten und privat ein Paar waren. Zum 100. Geburtstag von John Cage gibt es zahlreiche Ausstellungen und Ehrungen in vielen Städten z.B. Stuttgard: „It`s Cage, John Cage“. Was die Umsetzung von Tönen/ Geräuschen/ Bewegung/ in der Musik, im Tanz, und in der bildenden Kunst betraf, gab es für die beiden Künstler kein Tabu, keine Zensur. Heraus kam Ungewöhnliches und Faszinierendes, was viele Künstler begeistert aufgriffen und bis heute weiterentwickeln, aber auch auf Ablehnung stieß. Auf  ein „konstruiertes Chaos“ oder eine  „strukturierte Stille“ oder schlicht „spielerische Experimente“ muss man sich einlassen mögen.  Heute sind beide Künstler weltweit anerkannt, aber polarisieren noch immer. Mich faszinieren diese beiden Menschen die leider nicht mehr unter uns sind…..

  • Mein Portrait gezeichnet von Rosie

    Helen gezeichnet von Roswitha Geisler 20 x 20 cm

    Für meine BesucherInnen, die sich mein wunderbar von Rosie gezeichnetes Portrait noch nicht in Rosies Blog angesehen haben, habe ich es hier noch einmal eingestellt (das von mir gemalte  Portrait von Rosie könnt Ihr im vorletzten Beitrag sehen). Ich liiiebe es….., und wenn ich mal nicht so gut drauf bin, gucke ich es mir an und fühle mich gleich fröhlicher…..jeahhh…Im Original ist es noch beeindruckender und ich sitze staunend davor, wie Rosie es wohl schafft soooo feine Linien soooo genau zu setzen, und dabei auch noch so einen lebendigen Ausdruck zu transportieren…..

  • Rosie

    26 x 26 cm, Acryl auf  Pizzakarton verarbeitet zur Leinwandkartonage

    Hallo liebe BesucherInnen, ich bin wieder am Start und zeige Euch heute das Bild von Rosie. Meine Bloggerkollegin und ich haben uns gegenseitig gezeichnet/gemalt. Grundlage waren Fotos von uns.  Es war eine spannende Erfahrung und hat viel Spaß gemacht. Natürlich habe ich sie vorher gefragt ob ich ihr Portrait hier zeigen darf. Guckt doch einmal auf den wunderbaren Blog von Rowitha Geisler; Zeichnerin, Malerin und Verfasserin von klasse Texten! (Das von ihr gezeichnete Bild von mir kann dort auch bewundert werden). Ein Schwerpunkt ihrer Kunst liegt u.a. auch in der sehr lebendigen und unglaublich gut gezeichneten Darstellung von  Musikerinnen und Musikern. Die Portraits solltet Ihr Euch nicht entgehen lassen. Hier ist der Link dazu: Roswitha Geislers Musikerportraits . Es ist einfach schön, dass solche bereichernde Kontakte über das Internet möglich sind.

  • Den Buddha in sich….

    26 x 38 cm, Acryl auf Pizzakarton

    ……finden. “ Nur im ruhigen Teich spiegelt sich das Licht der Sterne.“(Quelle www.buddhistische-weisheiten.com/)

  • Tischgespräch…..

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton;

    Im Schweigen kann man sich sehr nah sein…..

  • Joseph Beuys; Portrait

    28 cm x 22 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Wie Jonathan Meese (siehe Beitrag vom 20.Juli ) hatte auch Joseph Beuys (1921-1986) die Vision, Kunst könne eine wichtige Funktion zur Veränderung/Verbesserung der Welt einnehmen. Jonathan Meese postuliert eine „Diktatur der Kunst“ und Joseph Beuys träumte von einer  „Sozialen Plastik“ (Link Wikipedia), in der jeder Mensch seine Kreativität ausleben, und dadurch die Gesellschaft auf eine humane Weise mit formen könne. Die kreative und soziale Mitgestaltung jedes Einzelnen in der Gesellschaft, sollte  die Herrschaft des Geldes ablösen, so verstehe ich es jedenfalls. Er glaubte fest daran, das jeder Mensch Kreativität in sich entdecken und leben kann; daher war es ihm vor allen Dingen wichtig seine Kunstvorstellung in die Schulen zu bringen, und auch in der Politik (er war einer der Mitbegründer der Grünen) aktiv zu sein. Beide sollten seine Idee der sozialen Plastik weitertragen und in die Gesellschaft integrieren. Die Vorstellungen von Joseph Beuys sind mir sehr sympathisch.

  • Anerkennende Worte….

    26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

    ……in der Öffentlichkeit werden meist in respektierlicher Kleidung  erteilt oder empfangen. Die Fliege kommt dabei immer mal wieder gerne zum Einsatz. Ich habe gerade gelesen, dass ihr eine „nachhaltige Eleganz “ zugeschrieben wird. Aha.  Ein Fliegenträger wirkt auf mich immer ein bisschen rührend……außer der Fliegenträger heißt z.B. Herr Bond…. Herr James Bond.

  • Mister X; Unvollendet vollendet 2

    26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

    Hier ist das männliche Pendant zur unvollendet Vollendeten. Für Mund und Nase nutzte ich ein Foto des Künstlers Mister X, welches in einem Artikel über Mister X abgebildet war. Ich hatte mich nie näher mit Mister X beschäftigt, weil mir viele seiner Werke sehr kitschig erschienen und mir nicht gefielen. Der Artikel zeigte allerdings, dass es lohnen würde, sich zumindest etwas länger mit den Arbeiten von Mister X, (einer der wenigen Künstler dessen Kunst unverschämte Höchstpreise erzielt) und deren Aussage auseinanderzusetzen. Da Mister X schon mehrere Prozesse bezüglich Urheberrechtsverletzung geführt hat, in denen er sie entweder selbst verletzt haben soll,  oder meinte seine Urheberrechte wären verletzt worden, behalte ich den Namen lieber für mich; obwohl ich nicht glaube, dass irgendjemand den (zugegeben sehr schönen) Mund von Mister X ohne weitere Erkennungsmerkmale erkennen würde 🙂

  • Unvollendet vollendet….

    26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

    Manchmal muss man ein Bild einfach während des Malprozesses anhalten und es lassen wie es gerade ist…..auch wenn man z.B. ursprünglich vorhatte ein ausformulierteres Portrait von Frida Kahlo zu malen.

  • Vertrauliches Gespräch….

    26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton; Bildpreis

    Dieses Bild überlasse ich Eurer Phantasie und wünsche Euch ein schönes sommerliches Wochenende…..

  • Edouard Manet

    26 x 26 cm, Acryl a Pizzakarton, als Teil einer Serie nicht verfügbar

    Die berühmtesten Gemälde des französischen Malers Edouard Manet (1832 – 1883), lösten auch gleichzeitig  eine der größten Skandale der Kunstgeschichte aus. Wie sollte es anders sein ging es dabei um Moral, Anstand und nackte Körper. Die Bilder „Das Frühstück im Grünen“ und „Olympia“ können  auch heute noch starke Emotionen hervorrufen und werfen Fragen auf. Es ist interessant zu sehen, dass beide Szenen in einer Tradition stehen, Verbindungen zu anderen Malern haben, und von unterschiedlichen Malern in unterschiedlichen Epochen aufgegriffen und beantwortet wurden. „Das Frühstück im Freien“ z. B. von Tizian/Watteau/Monet (unvollendet)/Cezanne/Picasso und „Olympia“ z.B.von Giorgione/Tizian/Goya/Picasso. (Quelle Wikipedia siehe angegebene Links).

  • Jonathan Meese; Portrait

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton; als Teil einer Serie nicht verfügbar

    Jonathan Meese (geb.1970 in Tokio) ist für mich einer der interessantesten  Künstler der Gegenwart. Seine Kunst polarisiert und er wird oft das „enfant terrible (schreckliches Kind)“ der Kunstwelt genannt.  Entweder man findet ihn genial, oder man denkt er sei ein Scharlatan, ein Verrückter. Ich tendiere (nach längerer Auseinandersetzung) zu genial, obwohl ich nicht jedes Kunstwerk (oder jede Aktion) seiner Massenproduktionen gut finde. Eine  „Diktatur der Kunst“ sei das angestrebte Ziel; die notwendige Revolution die unseren Planeten rette, vertritt Jonathan Meese in seiner Kunst. Jeder Mensch soll unzensiert alles was  er empfindet in Kunst ausdrücken, und ansonsten die Welt mit seinen Empfindungen und Bedürfnissen (u.a Aggression, Gewalt. Machtansprüche etc.) in Ruhe lassen und freundlich sein.; so könne die Welt heilen. Lieber „Soldaten“ der Kunst sein und für die Kunst „stramm stehen“ oder „Soldaten“ in der Kunst spielen, statt im echten Krieg oder Diktatur. So verstehe ich seinen Ansatz jedenfalls und diese Vorstellung mag ich sehr.  Der hochintelligente, belesene und begabte Jonathan Meese lebt seine Kunst und Überzeugung mit seinem ganzen Sein. ( in einer schützenden Blase, die ihm seine Mutter, Freunde, Geld, oder der Kunstbetrieb bieten). Symbole und menschliche Gesten, die überfrachtet und ausgebeutet wurden von diktatorischen oder religiösen Ideologien tauchen immer wieder in seinen Bildern und Performances auf. Er will sie dadurch entmythologisieren, entlarven und befreien. Missbrauchten Symbolen und Gesten soll zurückgegeben werden was sie ursprünglich einmal waren; Formen und körperliche Bewegungsmöglichkeit. Viel Persönliches aus seinem Leben findet sich aber auch in seiner Kunst, alles fließt in sie hinein. Er geht sehr offen damit um und steht z.B. auch öffentlich zu seiner sehr engen Mutterbindung. Er selbst sagt Zitat: „Ich weiss nicht ob dass was ich mache Kunst ist.“ Das ist doch sehr ehrlich….und geht es uns nicht allen so, dass wir nicht wissen was Kunst denn nun genau ist? Er sagt auch: „Ich will nicht das machen was ich schon kann; ich kann doch die Kunst nicht mit meinem Können belästigen.“  Dieser Satz amüsiert mich und macht mich gleichzeitig nachdenklich. Wie der Kunstbetrieb Jonathan Meese vereinnahmt finde ich allerdings fragwürdig….. (Quelle der Zitate : You tube Video  Hautnah, Künstlerportrait Arte 2008)

  • Frida Kahlo; Portrait

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton, dieses Bild ist nicht verfügbar

    Die Geschichte, die Persönlichkeit und die Bilder der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907-1954) berühren mich immer wieder. Zu ihren Lebzeiten  stand sie im Schatten des damals schon berühmten Diego Rivera, mit dem sie zweimal verheiratet war. Diego Rivera schätzte allerdings ihre Kunst sehr. Zitat „»Im Panorama der mexikanischen Kunst der letzten zwanzig Jahre strahlt das Werk von Frida Kahlo wie ein Diamant unter geringwertigen Juwelen, klar und hart, mit genau umgrenzten Facetten.«. Picasso schwärmte in einem Brief an Rivera: »Weder Derain, noch du oder ich, keiner von uns kann einen Kopf so malen wie Frida Kahlo.« (Quelle Linkswende.de) Heute ist sie die bekannteste Malerin Mexikos, und wurde von der mexikanischen Regierung offiziell zum „nationalen Kulturgut“ erklärt. An ihrer Bekanntheit ist in großem Maße die Frauenbewegung beteiligt, die Frida Kahlo nach ihrem Tod neu entdeckte und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machte. „Ihr Ganzkörper-Selbstbildnis Raíces erzielte im Mai 2006 einen Versteigerungserlös von 5,6 Millionen US-Dollar und gilt damit als das bislang teuerste Bild eines lateinamerikanischen Künstlers.“ (Quelle Wikipedia). Leider konnte sie ihre künstlerische Anerkennung nicht mehr selbst erleben. Frida Kahlo war überzeugte Marxistin, und sie drückte ihre Solidarität zu den indigenen Bauern der mexikanischen Revolution aus, indem sie häufig mexikanische Trachten, Frisuren und indianischen Schmuck trug, die auch in ihren Bildern immer wieder zum Ausdruck kommen. (Quelle FemBio)

    Die Fanseite die ich hier verlinkt hatte musste ich leider entfernen, weil dort nur noch Werbung gezeigt wurde. Sehr schade.

  • Portrait; Helen Frankenthaler

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Das Portrait von Helen Frankenthaler (1928 New York – 2011) habe ich nach einer s/w Fotografie von Ernst Haas aus 1969 gemalt. Sie war eine sehr bedeutende Vertreterin der Farbfeldmalerei und des abstrakten Expressionismus. Helen Frankenthaler hatte eine große Affinität zum Wasser und ließ ihre Bilder sprechen, in dem sie  dünnfließende Farbe, auf meist großflächige Bildträger, auf den Boden goss. Durch diese von ihr entwickelte, und durch Jackson Pollock inspirierte, Maltechnik, entstanden Bilder von einer großen Leichtigkeit und Zartheit. Der Fotograf Ernst Haas hat 1969 eine sehr schöne Fotoserie von Helen Frankenthaler erstellt, die ihre Arbeitsweise veranschaulichen. Sie war eine der wenigen Frauen die auf ihrem Gebiet zu öffentlicher Anerkennung gelangte. (Quelle u.a. Faz.net.)

  • Portrait; Paul Gauguin

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Nach meiner Osterpause geht es wieder weiter mit einem Portrait des französischen Malers Paul Gauguin (1848 – 1903), gemalt nach einer s/w Fotografie. Das berühmteste Bild von Paul Gauguin ist glaube ich seine Allegorie: „Woher kommen wir? Wer sind wir? Wohin gehen wir?“ Über die Titelfindung zum Bild, die auch einen Einblick in seine Malweise gewährt, schreibt er: „…..in meinem Traum mit der ganzen Natur verbunden vor dem Mysterium unserer Abstammung und Zukunft. Beim Erwachen, als mein Werk vollendet war, sagte ich mir: Woher kommen wir? Wer sind wir ? Wohin gehen wir? Eine nachträgliche Reflexion, nicht ein Teil des Bildes, dem Mond gehorsam den Titel hinterher findend.“ (Quelle: Walter Hess: „Dokumente zum Verständnis der modernen Malerei“ Rohwolt Verlag 2001) Die Kraft und Ausdrucksstärke seiner Bilder beeindrucken mich immer wieder.

  • Portrait Hilma af Klint

    Hilma af Klint,  26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Als Pionierin der abstrakten Kunst gilt die schwedische Malerin Hilma_af_Klint (1862-1944), die als eine der ersten Frauen in Schweden die Möglichkeit hatte Kunst zu studieren. In ihren Anfängen waren ihre Arbeiten von Edward Munch beeinflusst, später entwickelte sie eine eigen Bildsprache und  ließ ihr Interesse an Esoterik in ihre Bilder einfließen. Für damalige Zeiten war dieses Interesse absolut ungewöhnlich. Ob das wohl der Grund war, warum Hilma af Klint ihre Werke nie der Öffentlichkeit zeigte? Sie ließ testamentarisch verfügen, dass ihre Werke erst 20 Jahre nach ihrem Tod gezeigt werden dürfen. (Quelle Wikipedia). Im Online Art- Magazin ist ein Artikel zu lesen, in dem die Frage aufgeworfen wird, ob es nicht Hilma af Klint war, die das erste abstrakte Bild gemalt hat, statt Wassily Kandinsky. Wer weiß schon, was da im Hintergrund noch so alles passierte, bei den weniger bekannten Künstlern, weiblich oder männlich.

  • Lebensspuren

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Von Louise Bourgeois (1911 Paris – 2010 New York) gibt es sehr schöne Fotos und dieses Portrait entstand nach einem s/w Foto von Annie Leibovitz. Louise Bourgeois war darauf über 90 Jahre alt, und mich haben die Lebenslinien fasziniert und die immer noch große Ausstrahlung der Künstlerin.

  • Portrait Louise Bourgeois

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ich bin eine große Bewunderin der Arbeiten (Installationen, Zeichnungen, Skulpturen; Verwendung von Marmor, Stahl, Gummi, Stoff, Holz u.v.m.) dieser großen Künstlerin. Louise Bourgeois (1911 Paris – 2010 New York) hatte ihren Durchbruch erst mit 71 Jahren, als das New Yorker Museum of Modern Art ihr 1982 eine große Retrospektive widmete. Es war die erste große Schau für eine Frau in der Geschichte des MoMA. (Quelle art 11/2004) Folgendes Zitat aus o.g. Zeitschrift von Ute Thon, zu der damals über 90 jährigen, immer noch täglich arbeitenden Louise Bourgeois, gefällt mir  gut.“ Ihr umfangreiches Werk ist beklemmend autobiografisch und dennoch universell lesbar, gegenständlich und abstrakt, verträumt und nüchtern, weich und hart zugleich. Und es wirkt so unverschämt frisch und kraftvoll, als hätte ihre künstlerische Karriere erst begonnen.“ Ihre Werke sind meistens mit einer Prise Ironie gewürzt was mir sehr gefällt. Ich kenne ihre Arbeiten bisher nur von Fotos, und freue mich auf die Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle „Louise Bourgeois Passage dangereux“ vom 10. Febr. -17. Juni 2012 . Vorlage für obiges Portrait war ein s/w Foto, von Peter Bellamy, des Faltblattes zur Ausstellung

     

  • Portrait Pierre Bonnard

    26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dieses Portrait habe ich nach einer s/w Fotografie gemalt. Der Maler Pierre Bonnard geb.1867 in Paris – 1947 hat farbenfreudige Bilder gemalt und gilt als ein Vertreter des Post Impressionismus. Seine Bilder haben eine, vor allem farblich, sehr starke Ausstrahlung,von der ich mich in dem wunderschönen  Musee d`Orsay in Paris schon einmal persönlich habe beeindrucken lassen können. Im Video unten könnt Ihr einen Eindruck von diesem besonderen Museum, einem ehemaligen Eisenbahnhof gewinnen. (die Werbung kann oben rechts weggeklickt werden.)

    [dailymotion]http://www.dailymotion.com/video/xgf8lk_a-day-at-the-musee-d-orsay_creation[/dailymotion]

  • Ein Portrait in Farbe

    Javier,15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Zum Vergleich ein farbiges Portrait, das ich im letzten Monat gemalt habe. Farbig oder schwarz/weiß ist Geschmackssache, ich male beides gern und es sind nur unterschiedliche Herausforderungen.

  • Portrait Giorgio Morandi

    15 sx 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die Bilder von Giorgio Morandi(1890 – 1964) faszinieren und erstaunen mich, machen mich sprachlos. Ich blättere und lese immer wieder in meinem für mich sehr  kostbaren Katalog vom Heydt- Museum Wuppertal 2004 “ Giorgio Morandi Natura morta 1914 – 1964″ und zitiere  aus dem Beitrag von Ursula Bode daraus   “ Die Aufgabe sei, die Bilder und Gefühle mitzuteilen, die die sichtbare Welt  in den Künstlern hervorrufe, hat Morandi gesagt und einmal mehr auf die für ihn bedeutsame Rolle von Formen, Farben, Raum und Licht hingewiesen. In Worten und Begriffen sei dies nicht zu erfassen.“ Giorgio Morandi hat es geschafft alltäglichen Gegenständen des Lebens in seinen Bildern eine solche Intensität und Ausdruckskraft zu geben, dass sie zu Metaphern werden und wie Offenbarungen erscheinen. In einzigartiger Weise hat er seinen immer wieder gleichen Gegenständen seine ganze Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet, sie studiert, erforscht, sie in immer neuem Licht betrachtet, und ist mit ihnen in den malerischen Dialog gegangen . „Der sicherste -und rascheste – Weg zum Staunen ist der: unerschrocken immer wieder den gleichen Gegenstand fest im Auge behalten. Auf einmal erscheint uns der Gegenstand – wunderbar – so, als hätten wir ihn niemals gesehen.“  (Zitat von Cesare Paveses, welches Werner Haftmann, ein Kunsthistoriker der Morandi kannte, als Leitmotiv für einen Text zu Morandi verwendete; im Ursula Bode Beitrag ). Wäre es nicht wunderbar, dies als Metapher für uns selbst und die Menschen die wir lieben zu sehen?

    zurück zu Portraits

  • Portrait Moritz Bleibtreu

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Vor kurzem kam „Lola rennt“ im Fernsehen und da ich Moritz Bleibtreu als Schauspieler sehr mag z. B. auch in „Im Juli“ mit Christiane Paul und dem wunderbar poetischen Film „Luna Papa“, habe ich dieses Bild nach einem Foto von ihm gemalt.

  • Portrait; Max Raabe

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ach schön;  während ich dies schreibe höre ich seine CD „Küssen kann man nicht alleine….“  Ist ein bisschen schwer, weil ich seinen Texten gerne zuhöre und multitaskin ist wohl nicht so mein Ding. Ich habe die CD geschenkt bekommen und höre sie seitdem ziemlich häufig. Sie macht sofort gute Laune, obwohl manche Lieder auch melancholische Züge haben. Eine wunderbare Mischung aus schöner Musik, einer feinen ungewöhnlichen Stimme, guten Texten und liebenswerter Ironie. Max Raabe hat so etwas köstlich verschmitztes, ich hoffe ich konnte das in seinem Portrait ein bisschen einfangen.

  • Portrait

    Johannes, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Nach den vielen Stilleben hatte ich das Bedürfnis ein Portrait zu malen, auch um nicht aus der Übung zu kommen. Es ist nach einer Fotovorlage entstanden.

  • Georgia O‘ Keeffe; Acrylportrait

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Georgia O‘ Keeffe im Alter von 90 Jahren, nach einem Foto von Malcolm Varon. Die amerikanische Malerin ist besonders durch ihre Blumenbilder berühmt geworden, die zusammen mit ihren wunderbaren Landschaftsbildern ihre tiefe Verbundenheit mit der Natur ausdrücken. Deshalb hatte ich wohl das Bedürfnis ihr Gesicht in Erd- und Grüntönen zu malen. Sie sagte (Zitat):“ Eine Blume ist verhältnismäßig klein. Jeder verbindet eine Reihe von Vorstellungen mit einer Blume, mit der Idee der Blume (…) Doch in gewisser Weise betrachtet Niemand eine Blume wirklich. Sie ist so klein – wir haben keine Zeit -, zum Anschauen aber braucht man Zeit, so wie Freundschaften Zeit erfordern (…) Also sagte ich mir, ich werde malen, was ich sehe, was die Blume mir bedeutet. Aber ich werde sie gross malen und so die Leute dazu bringen, sich Zeit zu nehmen, sie zu betrachten. Ich werde sogar die geschäftigen New Yorker dazu bringen, dies zu tun.“  Bilder von Georgia O’Keeffe über diesen Link. “ Für Georgia O‘ Keeffe gab es keine Trennung von abstrakter und gegenständlicher Malerei. Zitat:“ Ein Hügel oder ein Baum macht noch kein gutes Bild, nur weil ein Hügel oder ein Baum zu sehen ist. Auf das Zusammenspiel von Linien und Farben kommt es an, dadurch entsteht Ausdruck. Für mich ist genau das die Grundlage von Malerei. Die abstrakte ist oft die eindeutigste Form für das Unbestimmte in mir, das ich nur durch malen klarmachen kann.“ Sie hatte die künstlerische Vision einer symbolischen Übersetzung ureigenster Erfahrungen in abstrakte Form und war geprägt von der Theorie und Malerei Kandinskis. Quelle: Britta Benke „Georgia O‘ Keeffe 1887 – 1986 Blumen in der Wüste“ Benedikt Taschen Verlag 1994

    “Schafft Kunst Illusion” fragt Roswitha Geisler in unserer vorletzten Blogparade. Vielleicht habt Ihr Lust bis Sonntag bei ihr im Blog mitzudiskutieren.

    Am Montag findet unsere letzte Blogparade bei Frank Koebsch s.u.

    20.06.2011 : im Blog von  Frank Koebsch

    Infos zur Blogparade bitte hier klicken

  • Alberto Giacometti; Acrylportrait

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Alberto Giacometti (10.10.1901 – 11.01. 1966) frei gemalt nach einem Foto vonMeisterfotograf Gordon Parks von dem ich einen schönen Bildband zu Hause habe. Der Schweizer Alberto Giacometti ist einer der bedeutendsten Bildhauer, Maler, Grafiker des 20. Jahrhundert.  Am bekanntesten sind seine hochgewachsenen schmalen Skulpturen, die schon viele KünstlerInnen inspiriert haben. Darf ich Euren Blick bei diesem Bild auf die Pizzakartonstrukturen  des Bildträgers lenken? Die Linien auf der angedeuteten Sessellehne sind die in den Karton gepressten Buchstabenfragmente des Pizzakartons.

    Infos  über die KunstBlogparade (KünstlerInnen, Termine, Links, bisherige Fragen, Gewinne)  und  zur Teilnahme an den Verlosungen,  vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade

    Aktuelle Frage von Frank Hess : „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder braucht sie einen Kontext oder Bezug?“ Auf den Link unten klicken und mitmachen!
    30.05.2011: Frank Hess
    06.06.2011: Helen Königs
    13.06.2011: Roswitha Geisler
    20.06.2011: Frank Koebsch

  • Käthe Kollwitz; Acrylportrait und Hinweis zur 7. Blogparade von Frank Hess

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Auch Käthe Kollwitz ist eine der weltweit bedeutendsten KünstlerInnen der letzten Jahrhunderte. Ihre Zeichnungen und Skulpturen verstehen die Menschen in allen Ländern und sie benötigen keinerlei Übersetzung oder Erklärung. Am bekanntesten sind ihre Arbeiten, die die großen ernsten Lebensthemen wie Krieg, Hunger und Schmerz beinhalten, aber es gibt auch heitere  Zeichnungen z. B. zum Thema Familie von ihr. (Quelle: Ausstellungskatalog Galerie Pels-Leuden Berlin-Villa Grisebach 10.Sept.bis 10.Nov. 1990)

    Da kann ich dann gleich den Bogen spannen zu unserer 7. Blogparade, die in dieser Woche im Blog von Frank Hess gestellt wird. „Darf Kunst auch einfach nur schön sein oder benötigt sie einen Bezug oder Kontext?“ fragt Frank Hess. Das gibt bestimmt wieder eine interessante Diskussion. Wenn Ihr einen Kommentar zur gestellten Frage schreibt, könnt ihr das wunderbares Tulpenbild von Frank Hess gewinnen, das ihr unten seht und ein von der Firma Hahnemühle gestiftetes Überraschungspaket. Am Sonntag werden diese beiden Preise dann von Frank Hess verlost. Ich wünsche Euch viel Glück und Spaß an der Diskussion! Einfach oben auf den Namen klicken und Ihr landet in seinem  Blog.

    Frank Hess

    „Tulpenvase“

    30 x 20 cm

    Zeichnung

    Tusche auf Bütten

  • Frida Kahlo; Acrylportrait von einer grandiosen Malerin

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Frida Kahlo (geb.6.Juli 1907 in Mexico, gest. 13.Juli 1954), Malerin. Bei den Blogparadenfragen wird  heiß diskutiert und natürlich beschäftigen mich die Fragen immer wieder auch während ich male. Die Fragen sind manchmal sehr existenziell, und ich brauche momentan etwas Unterstützung von Malerinnen und Malern, die mich mit ihrer Kunst schon lange begleiten und bereichern. Das gibt mir Kraft und Zuversicht. Frida Kahlo zu malen war schön. Von ihren Fotos strahlt mir eine große Anmut, Würde und Selbstbewusstsein entgegen. Kaum Jemanden lässt die Kunst von Frida Kahlo unberührt, da sie mitten ins Herz trifft. Eine grandiose Künstlerin, die ihr Schicksal mutig angenommen hat und in ihrer Malerei zum Ausdruck brachte.