Kategorie: Persönlichkeiten

  • Acrylportrait von Raphael Gualazzi

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Der junge italienische Musiker Raphael Gualazzi hat mit seinem Song „Madness of Love“  beim Eurovision Song Contest den 2. Platz gemacht. Das Bild zeigt ihn bei seinem ESC Auftritt und ich mag, wie bei Lena , seine Ausstrahlung. Mir gefällt das Lied mit den Jazzelementen richtig gut, und ich belohne mich momentan, zwischendurch mindestens einmal am Tag, damit es zu hören. Mir macht er jedesmal eine gute Stimmung. Hört doch mal rein. Ich habe den Song unten für Euch eingestellt. Besonders mag ich die Stelle mit dem Schrei und den darauffolgenden Jazzklängen. Viel Spaß!

    [youtube]http://www.youtube.com/watch?v=J5Z-UlUSZWw[/youtube]

    Infos  über die KunstBlogparade (KünstlerInnen, Termine, Links, bisherige Fragen, Gewinne)  und  zur Teilnahme an den Verlosungen,  vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade

  • Joseph Beuys und 5. Kunstfrage: „Wer oder was ist ein Künstler und warum?“

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Am Freitag habe ich dieses Portrait von Joseph Beuys (geb. 1921 gest. 1986) gemalt, da kannte ich die heutige Kunstfrage von Susanne Haun auch noch nicht, und es passt total gut zur Frage, denn Joseph Beuys soll gesagt haben:“ Jeder Mensch ist ein Künstler“. Diesen Ausspruch des weltweit bekannten und berühmten Künstlers kennt glaube ich Jede/r. Aber hat er es wirklich so gesagt, oder wurde dieser Satz aus dem Zusammenhang gerissen? Joseph Beuys war ein höchst, auch handwerklich, ausgebildeter Künstler, u.a. war er Meisterschüler von Ewald Mataré, seine Kunst war durchdacht, intellektuell, sozial engagiert und auf  höchstem Niveau. Er war Lehrer für angehende, studierende Künstler. Er soll streng gewesen sein und seinen Schülern viel abverlangt haben. Dieser  Ausspruch passt nicht zu ihm. Ich glaube er hat gemeint. JEDER MENSCH IST KREATIV. Und das würde ich so unterschreiben! Bis aus dieser angeborenen Option eine Künstlerin oder ein Künstler entsteht, ist es ein etwas weiterer Weg (wie in anderen Berufungen auch), der auf die unterschiedlichste Weise  gegangen wird. Die Frage von Susanne Haun:Wer oder was ist ein Künstler und warum?“ bietet viel Diskussionsstoff und es geht bestimmt rund in Susanne Hauns Blog. Ihr könnt eine wunderbare Zeichnung s. u. von Susanne gewinnen (indem Ihr einen Kommentar zur Frage schreibt) und ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle. Also oben auf den Link zu Susannes Blog klicken und  mitmachen! Ich kann als Teilnehmende diesen wunderschönen Engel ja leider nicht gewinnen, aber Ihr! Wie ich mich selbst bei dieser Frage sehe und einordne, schreibe ich in den nächsten Tagen und ich mache natürlich auch mit im Blog von Susanne.

    Susanne Haun „Wachender Engel“ ,17 x 24 cm

  • Teddy und 4. Frage zur Kunst bei Conny Niehoff

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Diesen Teddy habe ich von meiner schon vor 10 Jahren gestorbenen  Freundin Angelica geschenkt bekommen. Er sieht ein bisschen traurig aus. Manchmal fehlt sie mir eben noch immer. Sie guckt sich jetzt von oben, wahrscheinlich amüsiert, an, was wir hier so alles treiben.

    „Sollte Kunst erschwinglich sein?“ lautet unsere 4. Kunstfrage in der Blogparade. Gestellt wird diese Frage ab heute  im Blog der Künstlerin Conny Niehoff. Mir gefällt die Frage sehr und ich bin gespannt, wie die Diskussion verlaufen wird. Wenn Ihr im Blog mitdiskutiert, könnt Ihr das wunderbare Bild von Conny Niehoff s.u. oder ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle gewinnen. Also nix wie hin; einfach hier: Link zu Connies Blog klicken und mitmachen. Viel Glück!

    Rückenakt von Conny Niehoff

  • Portrait

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Auftragsarbeit

    Gisela Vormann, Malerin, Friedensaktivistin und eine liebe Malkollegin in unserem Gemeinschaftsatelier, hat mir ein Portrait von sich in Auftrag gegeben. Ich habe sie ein paar mal fotographiert, ein Foto gewählt, und dies ist das Ergebnis. Gisela Vormann malt wunderschöne farbintensive Bilder in der alten Eitemperatechnik, von denen ich unten eines eingestellt habe (zum Vergrößern anklicken). Auf diesem Bild hat sie ein Zitat von Max Liebermann malerisch interpretiert, das da lautet “ Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ……..“, dieses Zitat spiegelt auch Giselas Meinung zu vielen politischen Missständen wieder und sie hat es malerisch einfach toll umgesetzt.

    Bild von Gisela Vormann "Ich kann gar nicht soviel essen wie ich ….." , ca. 75 x 95 cm

    Infos zur KunstBlogparade vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade

  • Für Silke

    15 x 15 cm Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild ist unverkäuflich

    Auf diesem Bild ist meine Freundin Silke, mit Linus einem ihrer Schafe, zu sehen. Sie hat im Saarland eine richtige kleine Schafherde, die sie betreut. Außer Linus gibt es noch seine Mama Scotty, Nougy, Bully und Jojo. Diese fünf habe ich jedenfalls als Foto auf meinem Kalender, den Silke mir geschenkt hat, und es kann gut sein, dass ich sie noch alle male. Ich glaube ein Schaf fehlt noch. Es ist ein kleines Wunder, dass die Tiere noch leben. Sie standen völlig verwahrlost und krank auf einer Weide. Meine Freundin hat sich dieser Tiere angenommen, sie gepflegt, aufgepäppelt, versorgt und ihr Vertrauen gewonnen. Sie hat auch helfende Hände, aber die Hauptarbeit und Verantwortung liegt auf ihr. Die Tiere waren so verstört, dass ganz viel Geduld nötig war, damit sie überhaupt wieder jemanden an sich herangelassen haben. Heute kann sie mit den Tieren schmusen, Scotty hat sogar ein Junges bekommen (natürlich mit Silke als Geburtshelferin). Das ist eine ganz ganz rührende Geschichte und ich kann gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich meine Freundin bewundere;  für Ihren Einsatz und Ihre große Liebe zu den Tieren. Das alles leistet sie neben Ihrem Vollzeitjob. Sie hat so viel mit diesen Tieren erlebt, dass sie ein Buch darüber schreiben könnte, aber natürlich fehlt ihr die Zeit. Ich freue mich, dass ich ihr Bild hier posten durfte und ein bisschen davon berichten konnte.

    Die erste Blogparadenwoche läuft noch bis Ostersonntag im Blog von Andreas Mattern (einfach auf den Link klicken) und seine Frage zur Kunst lautet:“ Ist es in der Kunst notwendig seriell zu arbeiten?“ Dort wird schon fleißig diskutiert. Es gibt bereits über 90 Kommentare! Macht mit und gewinnt vielleicht die wunderschöne Farbradierung von Andreas Mattern s.u. oder ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle! Weitere Infos zur KunstBlogparade vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade .

  • Portrait von Pina Bausch und Kinohinweis Bremen

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Gestern war ich mit meiner Freundin Bea im Film „Pina“ von Wim Wenders. Eine Hommage an die Tänzerin, Choreografin und Begründerin des Tanztheaters Wuppertal  Pina Bausch (geb. 27.Juli 1940 in Solingen; gest. 30.Juni 2009 in Wuppertal). „Tanzt Tanzt, sonst sind wir verloren“ steht unter dem Trailer des Kinofilms, den Ihr Euch auf der offiziellen Seite des Tanztheaters Wuppertal ansehen könnt.(oders. unten hier im Blog) Meine Nachbarin hatte mir von dem Film erzählt und als ich mir diesen Trailer ansah hatte ich einen starken Wunsch, dass ich den Film in 3D unbedingt ansehen will……und ich gehe seeehr selten ins Kino (alle paar Jahre). Und es hat sich so sehr gelohnt…..ich finde den Film ….unbeschreiblich….schön und berührend. In Bremen könnt Ihr ihn noch heute und morgen 17. 15 im Cinemaxx ansehen. Das Portrait von Pina Bausch habe ich, nach einem Foto aus der Zeitschrift “ Tanz“, das ich schon länger zum Malen verwenden wollte, am Sonntag gemalt. Pina Bausch muss eine ganz ungewöhnliche Frau gewesen sein. Sie war eine der bedeutendsten Choreografinnen der Welt, und obwohl ich sie nicht persönlich kannte, und leider auch nicht auf der Bühne gesehen habe, ging eine unglaubliche Intensität, Kraft und gleichzeitige Zartheit und Wärme von ihrem Foto aus. Der Film hat dieses Gefühl bestätigt. [vimeo]http://vimeo.com/17756081[/vimeo]


    Die erste Blogparadenwoche ist angelaufen im Blog von Andreas Mattern (einfach auf den Link klicken) und seine Frage zur Kunst lautet:“ Ist es in der Kunst notwendig seriell zu arbeiten?“ Dort wird schon fleißig diskutiert. Macht mit! Weitere Infos zur KunstBlogparade vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade .

  • Püppi im Bad

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dieses Bild können Sie hier auch erwerben.

    Für dieses Bild habe ich wieder meine alte Schildkrötenpuppe als Modell genommen.

  • Wegbereiterinnen und Frauenquote


    a 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Gestern war der 100. internationale Frauentag. Eine gute Gelegenheit, der Wegbereiterinnen für die Gleichberechtigung, z. B. im Kampf um das Frauenwahlrecht, zu gedenken, den heutigen Stand der Frauen zu betrachten, und über das Für und Wieder einer Frauenquote nachzudenken. Frauen liegen, was Führungspositionen anbelangen, immer noch sehr weit hinten. Obwohl der Frauenanteil der erfolgreichen Studienabsolventen bei ca. 51% beträgt, ist laut unterschiedlichen Studien, der Anteil der Frauen in wichtigen Entscheidungspositionen der Vorstände etc.  verschwindend  gering (genauere Angaben über die angegebenen Links). Das kann, nach 10 Jahren erfolglosen freiwilligen Versuchen, eine Frauenquote ändern. Andere europäische Länder wie z.B. Frankreich, Norwegen, Spanien haben die Frauenquote bereits eingeführt und machen offensichtlich gute Erfahrungen damit. Quelle Tagesschau (sehr lesenswert!) Deutschland liegt  in der Entwicklung der Gleichberechtigung der Geschlechter in Europa weiter hinten. Besonders junge Frauen sollen  sich häufig gegen eine Quotenregelung aussprechen , evtl. aus  Angst, eine „Quotenfrau“ zu sein, könne ein Makel sein? Der Spiegel hat im Januar 2011 einen tiefergehenden, anschaulichen Artikel zum Thema Frauenquote herausgegeben. Es lohnt sich sehr den ganzen Artikel zu lesen  Link zum Artikel. Mehr Frauen in Führungspositionen bedeutet, dass auch die Themen  Kinderbetreuung, Teilzeitarbeit etc. ernstgenommen werden müssen. Quotenfrau zu sein ist kein Makel, sondern eine wichtige gesellschaftliche Möglichkeit/Chance an Veränderungen mitzuwirken, um u.a. auch bessere Arbeitsbedingungen  für Frauen und Männer zu schaffen, die beiden Geschlechtern gerecht werden; gerade auch für Menschen die eine Familie gründen wollen. Die Gesellschaft braucht diese  Wegbereiterinnen! Ich glaube, dass auch die Männer  letztendlich davon profitieren werden.

  • Schildkrötenpuppe

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    verkäuflich

    Modell für dieses Bild war eine Puppe die ich in den Tiefen meines Kellers fand und ans Tageslicht holte. Es ist eine alte Schildkrötenpuppe, und da ich aus zeitlichen Gründen meinen geliebten Aktzeichenkurs mit lebenden Modellen ausfallen lassen muss, sitzt „Püppi“ nun Modell, damit ich nicht ganz aus der Übung komme.

  • Annäherung an David 4

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    verkäuflich

    In meiner Auseinandersetzung mit der Davidskulptur (Fotos) von Michelangelo fällt mir auch die hohe Konzentration und ein starker Ausdruck von Selbstbewusstsein des David auf, der kurz vor seinem Kampf  mit Goliath steht.

  • Emmi und Erna goes Berlin


    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Heute ist es soweit. Emmi und Erna www.bremer-stadtmusiktanten.de lösen ihren 1. Preis ein; eine 2tägige Fahrt nach Berlin zur Berlinale. Der Siegerfilm von meinbremen.tv wird dort auf dem Empfang der Nordmedia gezeigt. Huhu… Emmi und Erna… viel Glück, Erfolg und Spaß Euch Beiden in Berlin! Ich hatte ja schon ausführlich über dieses Filmereignis, an dem ich auch mit meinem Film beteiligt war, berichtet. Im Beitrag “Essen mit dem Bürgermeister Jens Böhrnsen” (Post 20.Jan.’11) ist ein Kurzfassung zu lesen. Ich hatte gestern auch ein freudiges Ereignis, über eine Antwortpost im Briefkasten, in der mir Bürgermeister Jens Böhrnsen, über die Pressestelle des Senats, mitteilen ließ, dass er sich über sein von mir gemaltes Portrait auf Pizzakarton  gefreut habe, und er in dieser Arbeit sehr gut getroffen sei. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich mich über diese Antwort und Anerkennung meiner Arbeit sehr gefreut habe. Und heute Abend ist Ausstellungseröffnung im Atelierhof mit meinen lieben Malkolleginnen und vielen Gästen. Ich werde am Montag berichten.

  • Annäherung an David 3

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Am Wochenende habe ich mich wieder einer Davidinterpretation gewidmet und versucht sein Geheimnis zu verstehen. Prof. Dr. M. Bockemühl hatte in seinem Artikel (mein Beitrag darüber, über diesen internen Link) empfohlen, sich ein Kunstwerk rein über das Sehen, das längere ansehen zu erschließen. Wie kann man das besser, als über das Malen. Ganz frei kann ich es nicht, da ich zumindest weiß, dass es in der Geschichte von David und Goliath um einen Kampf gegenüber eines Schwächeren zu einem Stärkeren/Mächtigeren geht. Während des Malprozesses glaubte ich Angst zu sehen. Wer würde da als vermeintlich Unterlegener keine Angst haben. Aber das Gegenüber durfte diese Angst nicht bemerken, daher ist sie nicht offensichtlich. Ein uraltes Thema; der Kampf des Schwächeren gegen den Stärkeren, der enormen Mut und Verzweiflung voraussetzt. Aber genau diese Verbindung von Mut und Verzweiflung läst den vermeintlich Schwächeren, den Kampf gegen den Unterdrücker/Diktator, mit unterschiedlichen Mitteln/Strategien, häufiger gewinnen.

  • Unser Essen mit dem Bremer Bürgermeister Jens Böhrnsen

    Jens Böhrnsen, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild ist nicht verfügbar

    Dieses Bild habe ich nach einem offiziellen Foto von Jens Böhrnsen gemalt. Auf dem Foto unten, im Bremer Rathaus, gab er mir gestern, kurze Zeit später, sein Einverständnis es hier zu posten. Er könne damit leben, hat er gesagt. Ähm ja, ich seh das jetzt mal gaaanz positiv. Da wusste er noch nicht, dass ich ihm das Bild zuschicken werde; als Dankeschön für den wunderbaren Abend, und weil er sich Zeit für uns Bürger genommen hat. Zumindest bis zum dritten Gang von fünf! Gängen. Ein Bürgermeister ist eben vielbeschäftigt. (Nachtrag: Über eine briefliche  Antwort der Pressestelle des Senats, ließ mir Bürgermeister Böhrnsen übermitteln, dass er sich über das Bild gefreut habe und er sehr gut darauf getroffen sei. Freude 🙂

    Der Bürgermeister und Ich (nachdem ich in der Schlange zum Fotomachen vorgerückt war)

    Foto von Rolf Diehl (2. Platz im Wettbewerb), mit freundlicher Genehmigung, weitere Fotos vom Essen im Rathaus (auch zum Vergrößern) und sein Film „20 Vahr, der rasende Vahrreporter“, sind auf seiner Webseite unter folgendem Link zu sehen www. vahrreport.de

    Wie Ihr auf dem Foto seht, habe ich rote Wangen, der Pizzakarton hängt halb aus der Tasche raus, und ich habe, wie fast immer, die Augen geschlossen (es  könnte mir ja aus der Kamera etwas ins Auge fliegen :-). Leider hatte ich vergessen meinen Chip zurück in den Fotoapparat zu stecken, daher keine eigenen Fotos. In der wunderschönen Güldenkammer, die  Heinrich Vogeler im Jugendstil gestaltet hat, wurden wir empfangen. Dr. Sonderfeld von der Wirtschaftsförderung Bremen erzählte uns, wie er höchstpersönlich in diesem Raum Michael Jackson eine Cola gereicht hat. Es war eine lockere Atmosphäre. Jens Böhrnsen ist einer der seltenen Politiker, der sich echte Bürgernähe bewahrt hat und sehr sozial eingestellt ist, ohne großes Aufsehen davon zu machen. Es hat Freude gemacht sein Bild zu malen, weil ich ihn als Politiker schätzte, unabhängig von Parteidenken!

    Man konnte sich wohl fühlen in seiner Anwesenheit und es wurde viel gelacht. Ich konnte sowieso viel lachen, weil ich neben Emmi und Erna saß. Die Beiden haben als Bremer Stadtmusiktanten den 1. Preis gemacht und fahren im Februar nach Berlin. Die Zwei sind unheimlich witzig, schlagfertig und sympathisch, so dass ich Ihnen den 1. Preis von Herzen gönnen kann. Es war einfach schön die  netten Finalisten etwas näher kennenzulernen und auch die Jurymitglieder einmal zu sehen. Gespeist haben wir im roten Kaminsaal und Jens Böhrnsen berichtete uns, dass  genau da, wo wir jetzt saßen, die Geburtsstunde des Euro stattgefunden hat.

    Das hat uns dann aber trotzdem nicht vom Essen abgehalten. Was da so auf uns zukommen würde konnte man schon an den zahlreichen feinsten Messern, Gabeln und Geschirr erkennen. Ein bisschen erinnerte mich die Situation an eine Scene in Pretty Woman; und ich stierte stumm auf dem vielfältigen Ensemble rum 🙂 . Also, es gab Barbarie Entenbrust (was immer das ist); Venus- und Miesmuschelragout; Iberico-Schwein (was immer das ist); Valrhona- Schokolade (was immer das ist); Kaffee u. Feines. Und jede Menge Beilagen dazu. Wir wurden also nach Herzenslust verwöhnt, auch von der perfekten und netten Bedienung, und es war köstlich (und reichlich). Je ne regrette rien. Es war  ein rundum gelungener und sehr besonderer Abend den ich so schnell nicht vergessen werde.

    Danke an den Bürgermeister Jens Böhrnsen, die Bremer Wirtschaftsförderung die den Wettbewerb ausgerichtet hat, die Jurymitglieder die uns gewählt haben: Lea Finn Sängerin und Moderatorin/Radio Bremen 4; Jochen Coldewey Geschäftsbereichsleiter Förderung und Standort Bremen/ Nordmedia GmbH; Andreas Hoetzel Leiter Unternehmenskommunikation/ BLG Logistics Group; Carolin Nytra Deutsche Meisterin 100 m Hürden 2007 2008 2009/ Halbfinalistin Olympische Spiele 2008; Martin Ernsting Trickfilmer Mitgesellschafter von The Soulcage Department; Dr. Klaus Sondergeld Geschäftsführer WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH und Jens Neumann Entertainment, er hat mit seinem Team unsere Filme gedreht; und danke an mich selbst, dass ich den Mut hatte, mich auf die Filmausschreibung zu bewerben. Es ist unglaublich viel Gutes für mich dabei herausgekommen!

    Und hier noch einmal die Namen, Websites und Titel der Filme der Finalisten aus Bremen , die von obiger Jury ausgewählt wurden, um mit ihren besonderen Geschichten für Bremen zu werben, die ich noch nicht genannt habe (alphabetisch), alle Filme sind auf you tube eingestellt; mein Film hier rechts in der Seitenleiste;(einfach you tube googeln und dort meinbrementv in der Suchmaske eingeben, oder einen Filmtitel eingeben, und wenn der Film erscheint,oben in der Leiste, neben meinbrementv, auf 10 Filme klicken.:


    Martin Hanisch www.diebademeister-band.de mit dem Film „Linie live“ mit seiner  Musik in einer BremerStrassenbahn

    Dagmar Krug (3. Platz) www.dagmar-krug.de und Hans Selig (3.Platz) www.kunst-digital.de ; mit dem Film: „Der Himmel über Bremen-Ein Making of“ dahinziehende Wolken über Bremen mit klassischer Klaviermusik

    Helen Königs über ihre PizzakartonKunst aus Bremen; mit dem Film:  „Ein kleines Pizzamezzo“ ein Traumfilm

    Dennis Lee Small: über sein Leben und Schreiben in Bremen; mit dem Film „Ein amerikanischer Traum“ eine Dokumentation

    Jörg Stover über sein Bremer Heimkino mit einerFilmanschaffung direkt aus Rom; mit dem Film: „Trentacinque millimetri“

    Anja Wilder und Daniel Schröter www.schroeters-chocolaterie.de ;über eine  Bremer Chocolaterieliebe im Schnoor ; mit dem Film „La Muse au Chocolat“

    Kathrin Wischnath www.die-bittersuessen.de und Claudia Geerken www. vocal-artisten.de ; mitdem Film „Bremen wenn Du mein Mann wärst“ ein Musikvideo

    Michael Zamjec www.fif24.de ;mit dem Film   „Traumjob“ eines Busfahrers in Bremen




  • Annäherung an David 2

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Bei meiner 2. Davidinterpretation habe ich eine besondere Sorgfalt auf den Ausdruck der Augen gelegt, die einen sehr direkt ansehen. Ich habe mittlerweile 6 sehr gute Fotos von David, die es mir gestatten verschiedene Blickwinkel einnehmen zu können. Danke liebe Barbara, dass ich auch  Deine Fotos verwenden darf die Du in Florenz gemacht hast! Der schöne David wird mich wohl noch öfter mit seinem Antlitz erfreuen und herausfordern. Beim Malen bin ich  voller Bewunderung für den großen Meister Michelangelo, der in 2  einhalb Jahren diese fast 5 Meter hohe Statue aus einem einzigen Marmorblock befreit hat. Ich halte Zwiesprache mit ihm und er blickt milde auf mich und läst mich gewähren 🙂

  • Kopf mit phrygischer Mütze

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Das Motiv dieses Bildes habe ich von einer Karte aus dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Abgebildet ist auf der Karte ein vergoldeter Gürtelschnallen-Beschlag in Form eines Kopfes mit phrygischer Mütze (Kleinasien 5. Jh. n. Chr). In unserem Gemeinschaftsatelier gibt es die schöne Geste, dass eine Reisende oft für jede daheimgebliebene Malkollegin eine Karte aus einem besuchten Museum mitbringt. Meine Karte hat mich zu obigem Bild inspiriert. Aber was ist eine phrygische Mütze? Moment …ich guck mal nach….Wow, dass ist mal wieder ungeheuer spannend….und witzig. Die Mütze ist dem Ursprung nach “ ein gegerbter Stier-Hodensack samt der umliegenden Fellpartie“  (Quelle Wikipedia) und wird auch verwendet als Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit z. B. auch im Wappen von Nicaragua. Da gefällt mir die Auswahl meines Tagesmotivs gleich noch besser!

  • 6. Dezember ist…?

    Nikolaus, 15 x 15 cm ,Acryl auf Pizzakarton

    Ein wohlverdientes Nikolausschläfchen nach getaner Arbeit:  befüllen vieler , vieler, vieler Stiefelchen, erklimmen diverser Kamine von glücklichen Kaminbesitzern, Vorlesungen aus dem goldenen Buch,  Schlittenfahrten, Fütterung der Elche (ne das ist der Us amerikanische Sant Claus Weihnachtsmann), recherchieren der Gebräuche einzelner Länder etc. Ich wünsche Euch einen schönen Nikolaustag!

  • Engel

    15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Mit diesem Engelchen (nach einer kleinen Steinskulptur gemalt) wünsche ich Euch einen  schönen 1. Advent und ein schönes Wochenende. Bei uns lag heute schon ein bisschen Schnee auf den Dächern und ich habe einen Menschen mit umgehängten Schlittschuhen gesichtet. Das erinnert mich doch sehr an Winter 🙂 Also macht  es Euch schön gemütlich und lasst es Euch so richtig gut gehen.

  • Annäherung an David

    Davidinterpretation, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    In der Zeitschrift Kunst & Material März/April `10 habe ich einen interessanten Artikel über den Kunstwissenschaftler Prof. Dr. M. Bockemühl (1943 – 2009) von D. Hornemann v. Laer gelesen. Es ging um die Wahrnehmung von Kunst, um Sehen lernen. Sich der eigenen Wahrnehmung vorbehaltlos anzuvertrauen und auf alle vorgedachten Sicherheiten zu verzichten. Studenten sollten sich die berühmte Skulptur des David von Michelangelo, nicht die üblichen drei Minuten, sondern drei Stunden, ansehen. Sie sollten sich auf dass konzentrieren, was sich im Anschauen unmittelbar zeigt. Die Wahrnehmung, neben dem Denken, als Erkenntnisquelle nutzen lernen, ist das Anliegen von M. Bockemühl, so habe ich das jedenfalls verstanden. Er hat den Grundstein gelegt für eine Wahrnehmungswissenschaft. Das gefällt mir sehr, weil diese Vorgehensweise hilft, vorurteilsfreier die Dinge betrachten zu können. Einen ähnlichen Prozess erlebe ich in der gegenständlichen Malerei. Man konzentriert sich auf dass, was man sieht,  schaltet das Denken weitestgehend aus und befindet sich in einem vorurteilsfreiem, wunderbarem Zustand. Mehr über Michael Bockemühl auf Wikipedia.

  • Frau mit Turban

    Frau mit Turban, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Inspirationsquelle für dieses Bild war ein Portrait von Anselm Feuerbach (1829 – 1880). Herr Feuerbach hatte eine fast überirdisch schön Frau, oder er hatte  sie verschönt gemalt. Mein Portrait hat mit ihr nicht mehr  viel zu tun. Ich wollte keine Kopie (wenn es  überhaupt möglich wäre, würde ich eine lange Zeit dafür benötigen)  Ich wollte mich nur für ein eigenes Bild inspirieren lassen.

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  • Ein Mann, eine Kamera, ein Kameramann

    14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild ist nicht verfügbar

    Matthias Determann war der Kameramann beim Dreh „Ein kleines Pizzamezzo“. Hier filmt er gerade mal „Backstage“  in mein Badezimmer hinein als  Chrissie Look  “ Pavel“  pavelgerecht umstylt.

    Nur noch drei Tage bis mein Filmspot bei meinbremen.tv eingestellt und zum Voting freigegeben wird! Die Bilder rechts in der Diashow haben alle etwas mit dem Filmclip „ein kleines Pizzamezzo“ von der Regisseurin Chrissie Look zu tun. Sie tauchen im Film z. B. als Requisit auf, sind  Accessoires oder symbolisieren eine Handlung.

  • Paula M.B; Ausstellungstipp Bremen

    Paula, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Vom 18.07-19.09. 2010 zeigen die Kunstsammlungen Böttcherstrasse in Bremen einen Überblick über das Lebenswerk der Künstlerin, die als eine „Pionierin der Moderne“ gilt. Paula M.B hat bereits in jungen Jahren ein bahnbrechendes, umfangreiches Werk erstellt und ist tragischerweise bereits im Alter von 31 Jahren, kurz nach der Geburt ihres Kindes gestorben. Sie schuf mit dem Bild „Selbstbildnis am Hochzeitstag“ 1906, das in der Ausstellung zu sehen ist, den ersten Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte. Gestern war ich mit meinen wunderbaren Malkolleginnen in der Ausstellung und wir waren fasziniert. Viele Bilder die wir noch nie von Paula gesehen haben (darunter auch Leihgaben privater Sammler) sind dort zu sehen und auch Kohlezeichnungen, die ihr großes Können als Zeichnerin repräsentieren. Meine Lieblinge von Paula sind die Stillleben und die beiden Mädchen mit Schleifen im Haar, aber alle Bilder sind äußerst sehenswert. Die Ausstellung geht über mehrere Etagen; ….Zeit mitnehmen und sich von der Intensität, Authentizität und Wehmut der Bilder einer großartigen Malerin berühren lassen und…..Jacke nicht vergessen; durch die Klimaanlage zum Schutz der Bilder ist es innen kühl. Böttcherstr. 6-10, 28195; geöffnet dienstags bis sonntags 11-18 Uhr; Infos zur Ausstellung über diesen Link www.pmbm.de

  • eine Frau mit Bart

    07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    dieses Bild ist nicht mehr verfügbar und ist jetzt in bella Italia

    Ich bin vorletzte Woche auf den Blog Frau mit Bart aufmerksam geworden und hatte sofort Lust ein Bild von dieser mutigen Frau zu malen. Dann habe ich Mariam am gleichen Tag zufällig auf der Breminale gesehen und sie gefragt ob sie damit einverstanden wäre, dass ich mir ein Bild ausdrucke, male und hier einstelle, und sie war einverstanden. Mariam ist eine Frau, der ein Bart wächst. Das ist wohl gar nicht so ungewöhnlich. Es gibt Frauen, denen aus erblichen Gründen ein Bart wächst und die dann alles mögliche unternehmen, damit es möglichst niemand merkt. Es wird sich oft 2mal am Tag rasiert, gezupft; es wird epiliert, mit Wachs gearbeitet. Die Haut ist geschunden, gerötet und oft entzündet. Die Haut bekommt einen Bart, ist aber dennoch eine zartere Frauenhaut. Und dann immer die Angst, jemand könne es bemerken, die Scham. Irgendwann entschied sich Mariam: Schluss damit! Ich wage ein Experiment, lasse meinen Bart wachsen und schreibe meine Erfahrungen in einem Blog nieder. „Was passiert, wenn der Bart sein darf und ich mich einfach so akzeptiere wie ich bin, unabhängig davon was Andere denken“, schreibt sie sinngemäß  in ihrem Blog, den sie im August 2008 begann.  Ich finde es ungeheuer spannend in ihrem Blog zu lesen und man kann viel lernen über Mut, Toleranz, Solidarität, Warmherzigkeit. Aber es wird, auch über die Kommentare, ebenso die andere Seite sichtbar; Unverständnis, Vorurteile und Arroganz. Ich jedenfalls habe viel Achtung vor ihrem Experiment und finde es toll was sie macht, egal wie lange es dauert!

  • Portrait einer jungen Frau

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    3. Variante des Postings von Montag.

  • Frau mit Kette

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Diese junge Frau habe ich nach einer Daguerrotypie aus 1855 gemalt. Mit dieser Fotographie beschäftige ich mich jetzt schon seit einigen Tagen und sie hat mich dazu inspiriert Frauenportraits malerisch zu interpretieren. Ich möchte bei diesem Bild auch auf die Pizzakartonspuren aufmerksam machen, die ich so gern mag und die hier besonders gut zur Geltung kommen. Oben 2 schöne Kleberstrukturen, die Falzlinie, und am linken Rand durchscheinende Prägemuster.

  • Gut organisiert

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Dieser kleine Junge ist ziemlich gut organisiert und es hat Spaß gemacht ihn zu malen. In meiner Fotovorlagenkiste fand ich neulich dieses Foto aus einer alten Geo von dem Fotografen Anselm Spring. Ein Kind aus einem Arbeiterviertel in Hamburg St. Pauli. Ich habe einen Ausschnitt aus diesem Foto gewählt und finde, dass es auch dadurch ein eigenständiges Werk ist. Ich habe eine Seite im Internet gefunden, die die rechtliche Seite der Nutzung von Fotovorlagen für Künstler erklärt und da kann es eine Rolle spielen ob ein gemaltes Bild ein „eigenständiges Werk“ ist. Hier der Link  zu Ausführungen zu Bildrechten, auch geschichtlich erläutert. Artnet

  • Armand; 5. Detail

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Wie Ihr seht trägt mein lieber Armand einen Schnauzbart. Er hat ihn sich vielleicht selbst gestutzt, und da er nicht mehr so gut sieht wie früher, ist er auf der einen Seite etwas kürzer geraten. Oder es soll Ausdruck seiner Persönlichkeit sein, und es ist ihm egal was die Leute sagen. Ich finde ,dass macht ihn irgendwie sympathisch. Hier noch mal die anderen Details


  • bittere Wahrheit

    …..

    06/’10, 14 x 14 cm Acryl auf Pizzakarton

    Das Schicksal von Tatjana Barbakoff hat mich noch nicht losgelassen, bin ich doch aufgewachsen in einer Generation, die die Bürde einer schwierigen Auseinandersetzung mit zu tragen hatte, über die Verbrechen eines grausamen Regimes, dass aus dem Land der Großeltern und Eltern, in dem wir geboren wurden, hervorgegangen war. Es bleibt die Hoffnung, dass die Auseinandersetzung über die Taten und was Menschen dazu bewegt in einem so großem Ausmaß Irr-sinnig zu werden, intensiv bleibt und dazu beiträgt des Menschen Irr-sinn und seine Polarisierungen  zu transformieren, zu beherrschen.

  • Porträt Tatjana Barbakoff; nach einer Büste

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Die Tänzerin Tatjana Barbakoff hat viele KünstlerInnen (Maler , Fotografen, Bildhauer) inspiriert und es haben sich daher viele Zeugnisse dieser wunderbaren Tänzerin erhalten. Die Nazis haben ihr schreckliches Schicksal zu verantworten, aber wirklich auslöschen konnten sie sie nicht! Das Bild habe ich nach dem Foto einer Büste von Arnold Henschler, Gips, 1921 gemalt. Das Foto war aus dem Ausstellungskatalog des kultur-bahnhof-eller.de über diesen Link kann man weitere Werke damaliger Künstler betrachten (Pdf Datei). In der Darstellung von Arnold Henschler wirkt Tatjana Barbakoff noch sehr jung und ich habe sie weiter verjüngt und hatte beim Malen das Gefühl als würde ich ihr inneres Kind malen. Es ist so unglaublich traurig, dass sie keinen Schutz bekommen konnte, wie auch so viele andere Menschen nicht.

  • Porträt Tatjana Barbakoff und Ausstellungstipp Berlin

    06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Das Leben und Werk der Tänzerin Tatjana Barbakoff ( 1899- 1944) wird in einer Ausstellung in Berlin gewürdigt. Ausstellungsort ist Das Verborgene Museum; Dokumentation der Kunst von Frauen e.V. , Schlüterstrasse 70. Die Ausstellung läuft noch bis zum 27.06.’10. Öffnungszeiten, Bilder und Biographie unter obigem Link. Das Bild habe ich nach einem Foto von Nini und Carry Hess gemalt. Das Foto zeigt die lettische Tänzerin jüdischer Herkunft im Exil in Paris bei Aufnahmen aus dem Film “ Tanz unterm Hakenkreuz“. (Infoquelle: Zeitschrift tanz April 2010) Von 1940 bis 1944 war Tatjana Barbakoff gezwungen sich zu verstecken. Sie wurde 1944 von der Gestapo gefunden, nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht. Puh, dass viel mir schwer zu schreiben und geht mir nah.

  • Die Frau die F. D. Roosevelt den berühmten Fala schenkte

    Margaret Lynch Suckley

    05/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    M. L. Suckley(1892-1991), auch Daisy genannt, war Archivarin der Presidential Library und sie verband eine innige Freundschaft mit Franklin D. Roosevelt. Sie schenkte ihm seinen berühmten Hund Fala. Sie wurde 99 Jahre alt, und nach ihrem Tod fand man einen schwarzen Koffer unter ihrem Bett, indem viele Briefwechsel und Tagebucheintragungen die Verbundenheit mit Roosevelt dokumentierten( Quelle New York Times 09.04. 1995).  Sie war Zeit ihres Lebens unverheiratet (wie auch fünf ihrer Geschwister), soll sehr fröhlich gewesen sein und hatte wohl ein schönes, spannendes (auch privilegiertes) Leben. Vom Aussehen her erinnert sie mich sehr an meine Großmutter (die ich leider wenig kannte), die ein völlig anderes Leben führte und neun Kinder geboren hat, fast 90 Jahre alt wurde und, nach Erzählungen,  bis ins hohe Alter jeden Morgen die Zeitung las.

  • Nijinski in „L’apres midi d’un faune“

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    Nijinski, 05/’10, a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Diese Serie habe ich dargestellt nach einem Foto von A. de Meyer aus 1912. In einer kurzen Sequenz könnt Ihr Vaslav Nijinski in „L’apres midi d’un faun“ unter folgendem Link bewundern Nijinskis Tanz Eine längere Version des Tanzes, von dem ebenfalls außergewöhnlichen Tänzer Rudolf Nurejev findet Ihr hier Nureyevs Tanz. Beide Tänze werden nach der wunderbarer Musik von Claude Debussy getanzt.

    Wir haben relativ spontan eine kleine Ausstellung in Weye bei Bremen, daher habe ich weniger Zeit zum Malen. Spätestens kommenden Montag stelle ich wieder neue Bilder ein. Viele Grüße Helen Königs

  • Lieblingsschauspieler

    Cary Grant

    04/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Ich liebe Filme aus den fünfziger Jahren und bin schon immer ein großer Fan von Cary Grant (alias Archie Leach aus dem englischen Bristol). Filme wie“ Arsen und Spitzenhäubchen“, „Berüchtigt“, „Charade“, „Der unsichtbare Dritte“, „Über den Dächern von Nizza“, „Leoparden küsst man nicht“, „Die Nacht vor der Hochzeit“ u.u.u. zeigen seinen Facettenreichtum, sein unglaubliches schauspielerisches Talent und seinen tollen Humor. Wie Charlie Chaplin entkam auch er seinen armen Verhältnissen indem er Akrobatik und Pantomime erlernte. Er erfand und perfektionierte die Illusion des unwiderstehlichen Traummanns  Cary Grant und zog sich klug am Höhepunkt seiner Karriere zurück. Ein Interviewer sagte einmal zu Cary Grant: „Jeder möchte so sein wie sie“. Grant dazu: “ Ich auch“.  Zwischendurch  lass  ich mich doch supergerne mal von so einer hinreißenden Illusion einfangen.     Quelle Wikipedia und Movie Icons „Grant“ vom Taschenverlag. Das Bild habe ich nach einem Foto aus obigem Buch gemalt.

    Eine englischsprachige Fanpage  über folgenden Link

  • Portrait einer Frau

    DSC01911

    ’07, 33 x 65 cm, Acryl auf Pizzakarton

    Gestern war internationaler Frauentag. An diesem Tag bin ich mir noch stärker darüber bewusst, wie wertvoll es ist selbstbestimmt durchs Leben gehen zu können. Bisweilen überkommt mich eine tiefe Dankbarkeit den Frauen gegenüber , die unter oft schwersten Bedingungen und unter Einsatz ihres Lebens für diese Selbstbestimmung, die sich vor allen Dingen im Wahlrecht manifestiert, gekämpft haben. Es erfüllt mich manchmal immer noch mit Unbehagen wie spät einige Länder dieses Grundrecht für Frauen eingeführt haben.  Deutschland 1919; USA 1920; Großbritannien 1928, Frankreich 1944, Italien 1945; und fast unglaublich spät Schweiz 1971!!! Noch zahlen wir Frauen, wie ich finde, einen manchmal hohen Preis für unsere Unabhängigkeit und es gibt noch einiges zu tun in Richtung echter Gleichberechtigung hier und in der Welt, aber die Weichen sind mehr als gestellt und es geht voran. Also ein Hoch auf uns Frauen und auch die klugen, aufrichtigen und echten Männer die uns dabei unterstützen und versuchen mit uns gemeinsam neue Wege zu finden.

    Wikipedia zu: internationaler Frauentag, Frauenwahlrecht(Zeittafel), Suffragetten