
Herbstlichter, 35 x 35 cm, Acryl auf Pizzakarton
Ich liebe den Herbst mit seinen leuchtenden Blättern, und ich genieße es wieder mehr Zeit zum Malen und Lesen zu haben.

Herbstlichter, 35 x 35 cm, Acryl auf Pizzakarton
Ich liebe den Herbst mit seinen leuchtenden Blättern, und ich genieße es wieder mehr Zeit zum Malen und Lesen zu haben.
„Strukturen“, 29 x 29 cm, Acryl auf Pizzakarton;
Dieses Bild ist nach einem Foto, das ich am Auer Mühlbach in München aufgenommen hatte, entstanden. Ich nehme ein Foto gerne als Ausgangspunkt und verwandele das Bild dann in eine abstrakte Landschaft die Raum lässt für Interpretationen.
Ich freue mich im neuen Story Café München ausstellen zu können. Charlene die Inhaberin dieses Cafés, macht dieses Café zu einem besonderen Ort und bietet u.a. auch Raum für kulturelle Veranstaltungen und Meetings. Das Café hat ein wunderschönes Ambiente und leckere Speisen und Getränke. Es ist gleich um die Ecke vom Königsplatz. Schaut doch mal rein. Über folgenden Link geht es zur Webseite vom: www.story-cafe-muenchen.de . Augustenstraße 29, montags bis samstags geöffnet von 8 Uhr bis 19 Uhr 30. Sonntags geschlossen.
Preisliste siehe unten

Das Plakat hat Charlene Chang vom Story Café entworfen.
Birken sind meine Lieblingsbäume und ich arbeite gerade an einer Serie abstrakter Birkenportraits. Die Bilder sind mit Spachtel gemalt. Bildträger sind Fragmente aus Pizzakarton oder Kartonagen aus Pizzakarton, die wie eine Leinwand gehängt oder gerahmt werden können. Weitere über folgenden Link:Birkenabstraktionen

Galerie

Es macht mir gerade viel Spaß mit Spachtel zu experimentieren. Nach einer längeren Phase der gegenständlichen Malerei habe ich oft das Bedürfnis abstrakter zu malen. Der Wechsel tut mir und meiner Malerei meistens gut. Aber es ist das 1. Mal mit einem Spachtel. Es ist eine ganz andere und neue Herausforderung!
15 x 15 cm, 5,9 x 5,9 inch, Acryl auf Pizzakarton
KA 37, 15 x 15 cm, 5,9 x 5,9 inch, Acryl auf Pizzakarton
15 x 15 cm, 5,9 x 5,9 inch, Acryl auf Pizzakarton
Ich wünsche allen Besuchern meiner Webseite frohe Ostern!
Im Mondschein, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Nachts sind nicht alle Farben grau. Mein erstes Pizzakartonbild nach langer kreativer Pause. Ein zaghaftes antasten an Farbe, Pinsel, und Karton….psssst ich will lieber leise sein, im dunkeln warten….um das Erwachen nicht zu stören….
herzliche Grüße an Euch!
26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakartonkartonage verkauft/sold
…vom schönen Bremen ins schöne Bayern Landkreis München. Abschied nehmen ist schwer (auch besonders von meinen geliebten Gemeinschaftsatelierfrauen)…, aber ich freue mich auf neue Eindrücke, Inspirationen und Erfahrungen! Nach einer Pause geht es hier im Blog dann wieder weiter… Herzliche Grüße aus dem Umzugschaos sendet Euch Helen Königs
29 x 56 cm, Acryl auf Pizzakarton
Ein weiteres inneres Bild. Um den inneren Kritiker auszutricksen (siehe vorletzter Post und Kommentare) machte Matthias Talmeier den Vorschlag möglichst schnell zu malen, sozusagen Highspeed…..dieses Bild ist auch schon ziemlich schnell entstanden im Gemeinschaftsatelier, es war noch etwas Zeit vor unserer Bildbesprechung, und ich wollte noch mal eben schnell die noch vorhandene Farbe für ein schnelles Bild nutzten……fast schon Highspeed…
29 x 56 cm, Acryl auf Pizzakarton
Bei den inneren Bildern lasse ich mich selbst überraschen was zum Schluss dabei herauskommt……wichtig dabei ist, entspannt zu bleiben und das kopflastige eigene Bewertungssystem zu umgehen.
26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton
Nach einer längeren Phase gegenständlicher Malerei bekomme ich immer wieder das Bedürfnis Abstraktion in die Malerei einfließen zu lassen. Beide Arbeitsweisen sind wichtig für mich.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Mit dem 3. Bild ist die kleine Frühlingsserie nun komplett…jetzt müssen wir nur noch waaarten und uns auf den Frühling freuen….
verkäuflich/available 20% auf Serien
KA34, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
„Landschaft im Blickfeld 3“
Hier noch einmal die komplette Serie….
26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton; Bildpreise: siehe Verkauf/Sale
Dem Erfinder des Zweirades bin ich sehr dankbar. Ich kann mit meinen kleinen Formaten sogar eine Ausstellung ohne Auto damit organisieren…..
Ich möchte auf eine wunderbare Ausstellung von meiner Malkollegin und der Künstlerin Anne Reichhart hinweisen. Im Lichthof der Vhs Delmenhorst stellt Anne 32, meist großformatige Leinwandbilder aus, in denen man auf „Spurensuche“, so auch der Titel der Ausstellung, gehen kann.
In der alten Eitempera-Technik gemalt, haben die Bilder eine intensive, beeindruckende Farbgebung. Viele Bilder sind in unserem Gemeinschaftsatelier entstanden, und es war einfach schön, sie alle versammelt im Lichthof der Vhs -Delmenhorst, über drei Ebenen, betrachten und bewundern zu können. Anne Reichhart gibt in ihren Bildern Eindrücke ihrer Reisen in die Türkei und den Jemen wieder. In meist abstrahierter Form kann man Landschaften erahnen und die eigene Phantasie spielen lassen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich sehr. Von Bremen aus ist Delmenhorst mit der Bahn in ca. 15 Minuten zu erreichen, dann noch ein kleiner Fußweg, und schon ist man da. Weitere Informationen über Anne Reichhart auf ihrer Homepage. Die Ausstellung läuft bis zum 14.02. 2013 , Eintritt frei, die Bilder können auch erworben werden. Adresse: VHS Delmenhorst, Am Turbinenhaus 11 (Nordwolle) 27749 Delmenhorst Tel.: 04221 98 18 00
26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage auf Pizzakarton
Wenn unser Serotonin im Körper einen schönen Klang hervorruft fühlen wir uns richtig gut……also wünsche ich Euch heute einen wunderbaren Serotoninklang, der den Blick auf die schönen Seiten des Lebens freigibt…….klingedikling……wenn es gerade nicht so klappen mag, soll ein bisschen Schokolade, Banane, Walnuss u.a. Anschubhilfe leisten können, aber auch Urlaub, Gesundheit, Kreativität, freundliche Chefs/Verkäufer/Politiker/Nachbarn (sowohl weiblich als auch männlich) und freundliche Menschen im Allgemeinen sollen sehr hilfreich sein 🙂
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
In einer Abstraktion wird die Eigenwertigkeit der Farben besonders deutlich. Mein Farbauftrag ist spontan und intuitiv. Wenn ich ein Stillleben-Modell vor mir habe ist die Farbwahl zum Teil vorgegeben, wenn ich naturgetreu malen möchte. Der Reiz in der Abstraktion liegt darin keinerlei Vorgaben zu haben. Ich spritze meine drei Grundfarben Rot Gelb Blau auf meine z.B. ehemalige Verpackung für Salzstangen, auf eine Andere Schwarz und Weiß….und los gehts mit dem Farben mischen. Oft male ich zu klassischer Musik. Dieses Bild (und das Vorherige) ist zum z.B. zu der wunderbaren Cd 2 von Schumanns Szenen aus Goethes Faust unter Nikolaus Harnoncourt entstanden. Unten habe ich ein interessantes (es lohnt sich dran zu bleiben) Interview zur Musik mit N. Harnoncourt eingestellt.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Die gängige Meinung über die Abstraktion ist, das sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ca. 1912 erfunden wurde. Die Ausstellung „Turner – Hugo – Moreau Abstraktion vor der Abstraktion“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt von Oktober 2007 -bis Januar 2008 ( die Untermauert wurde von einer umfassenden Recherche der Uni Heidelberg), hat aber eindeutig belegt, daß die Abstraktion weit früher „erfunden“ wurde. Der Verdienst der Avantgarde der modernen abstrakten Malerei liegt darin, dass die Abstraktion zu einer anerkannten Kunstform erklärt, und sie in den damaligen Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt wurde. Abstraktionen kann man in vielen Werken unterschiedlichster Epochen und Künstlerinnen und Künstler finden. Unter diesem Link (Pdf Datei) (Nachtrag der Link ist leider nicht mehr aufrufbar) könnt Ihr die wissenschaftlichen Erkenntnisse von Prof. Dr. Raphael Rosenbaum Uni Heidelberg nach lesen.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Gestern brütete ich über diesem Bild nach einer Namensgebung und habe dann wieder zu meinem Kürzel AK = Kleine Abstraktion zurückgegriffen, weil alles andere mir zu aufgesetzt erschien. Manchmal kommt mir bei einem Bild spontan ein Titel in den Sinn, aber oft muss ein Bild für sich alleine stehen; vollkommen frei für Interpretationen. Einen Titel „finde“ ich ähnlich wie ich ein Bild „finde“, dies gilt zumindest für die meisten Abstraktionen. “ Wenn ich male, habe ich nichts anderes im Sinn, als zu zeigen, was ich gefunden habe, und nicht was ich suche“ sagte Pablo Picasso, und dieses Zitat kommt mir genauso entgegen wie das folgende Zitat von ihm:“…. Jeder möchte die Kunst verstehen. Warum versucht man nicht, die Lieder eines Vogels zu verstehen? Warum liebt man die Nacht, die Blumen, alles um uns her, ohne es durchaus verstehen zu wollen? Aber wenn es um ein Bild geht, denken die Leute sie müssen es verstehen……“ Pablo Picasso (Quelle : Walter Hess „Dokumente zum Verständnis der modernen Malerei“rororo 2001 28.Aufl.) Ein Bild muss man laut Picasso nicht verstehen, man kann es auch einfach intuitiv auf sich wirken lassen; na wenn Picasso das schon sagt, dann kann man das Ganze doch entspannter angehen. Auf mein obiges Bild trifft das auf jeden Fall zu. Ich muss noch nicht mal selbst verstehen was ich „gefunden“ habe 🙂
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Aus meinem besagten Buch (siehe letztes Posting) heute ein Zitat von Georges Braque (1882-1963) über das ich mich amüsiert habe. „Ich persönlich hatte nie ein Ziel im Auge…Es ist sehr schlimm, wenn man entdeckt, daß man Maler ist…..Meine einzige Absicht war vieleicht, mich von einem Tag zum andern zu verwirklichen. Dabei zeigt es sich, dass alles, was ich dabei mache, wie ein Bild aussieht. Und ich setze meinen Weg fort.“ Köstlich. Er sagte auch:“Das einzig Gültige in der Kunst ist das, was man nicht erklären kann“ Kommt schön in den ersten Mai hinein….
KA25; 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Wie Ihr seht pendel ich weiter zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei; wo mich das wohl hinführt? In dem Buch „Abstrakte Kunst“ (Dietmar Elger 2008 Taschen Verlag) fand ich folgendes Zitat von Emil Schumacher (1912 Hagen – 1999), über seine abstrakte Malweise, die Parallelen zum Action Painting aufweist. „Ich gehe das Bild an, wie ich gegen eine Mauer angehe, um eine Lücke zu finden, durch welche ich hindurch kann, um hinter das Unbekannte der Grenze zu kommen.“ Obiger Link führt zur Webseite des Emil Schumacher Museums in Hagen.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton; Preise für Tagesbilder 75 Euro inkl.siehe Verkauf
Die Untergrundbewegung agiert meist lautlos….im Dunkeln ….bewegt sich langsam……effektiv ….um dann……irgendwann….
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Bei dieser Abstraktion habe ich mich dem reinen Farbspiel hingegeben. Ich habe ein Zitat über Abstraktion von Wassily Kandinsky gefunden dem ich nur zustimmen kann:«[…] zwei Pole sind: 1. die große Abstraktion, 2. die große Realistik. Diese zwei Pole eröffnen zwei Wege, die schließlich zu einem Ziel führen. Zwischen diesen zwei Polen liegen viele Kombinationen der verschiedenen Zusammenklänge des Abstrakten mit dem Realen. Diese beiden Elemente waren in der Kunst immer vorhanden […].» Quelle Wiki Artis.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
„Abstrakte Kunst an sich – gerade im Bereich der Malerei – definiert sich dadurch, wie sehr das Bild einem reellen Abbild entfremdet wurde durch abstrakte Darstellungen.“ diese Definition fand ich bei Kunstgeschichte online und es entspricht auch dem, was ich darunter verstehe. Ich habe immer wieder das Bedürfnis abstrakt zu malen, aber sind abstrakte Bilder, egal in welchem Maße abstrahiert, wirklich näher an der Kunst? „Je abstrakter die Kunst wird, desto mehr wird sie Kunst“ ein Zitat (Quelle) von Robert Musil. Ich weiß, dass auch viele Künstler so denken, aber ich persönlich habe immer Schwierigkeiten damit, wenn Kunst so pauschal bewertet wird. Ich glaube an die Vielfältigkeit in der Kunst und die Ausdrucksmöglichkeiten. Und der Ausdruck berührt oder berührt nicht, zeigt Virtuosität oder nicht. Ich liebe die Kunst in ihren vielen Facetten.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Ich bleibe noch ein bisschen in der abstrakten Welt. Neben meiner Malerei bin ich momentan sehr mit Ausstellungsvorbereitungen beschäftigt, die aber so gut wie abgeschlossen sind. Wie hat Karl Valentin so schön formuliert „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit.“ (Aber isch mach et ja jern 🙂 Am Wochenende ist Bilderhängen im Rathaus Lemwerder.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Manchmal führt mich mein Pinsel in ein fernes Land. Meine Malreisen in die Abstraktion sind für mich immer wieder wichtig, wenn ich mich viel mit der gegenständlicher Malerei auseinandergesetzt habe.
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Dieses Bild möchte ich ohne Worte wirken lassen und wünsche Euch ein schönes Sommerwochenende mit viel Wohlgefühl.
AK9,15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
In Frank Koebschs , Blogparade und seiner Kunstfrage: “Sind Aquarelle Kunst? wird sehr lebendig diskutiert, Meine Meinung dazu? Als ich die Frage das erste mal las hatte ich ein Fragezeichen im Kopf. Für mich ist es so selbstverständlich, dass Aquarelle genauso Kunst sind wie Acryl, Öl, Feder, Bleistift, Pastell etc., dass ich die Frage erst gar nicht verstanden habe. Aber auch bei der Materialfrage gibt es noch weitverbreitete Vorurteile, die verschiedene Ursachen haben, und manche reichen bis ins 18. Jahrhundert. Das Aquarelle Kunst sind/sein können hängt wie immer in der Kunst davon ab, wer sie verwendet. Wer berühmte Namen von Aquarellkünstlern der verschiedenen Epochen lesen möchte,wird fündig unter den Kommentaren in Franks Blog. Ich greife hier einmal William Turner heraus. Badet unter diesem Link in seinen wunderschönen Aquarellen! Einen in Deutschland sehr bekannten zeitgenössischen Aquarellkünstler haben wir hier in unserer Blogparade. Andreas Mattern (Homepage), und auch Frank Koebsch (Homepage) und Frank Hess (Homepage) sind hervorragende Aquarellkünstler. Seht Euch doch mal die Bilder auf den Homepages an!
Andreas Matttern
Ist es in der Kunst notwendig, seriell zu arbeiten?
Julia Tepasse
Ist es in der Kunst wichtig, konzeptionell zu arbeiten?
Oliver Kohls
Braucht Kunst eine handwerkliche Grundlage?
Conny Niehoff
Sollte Kunst bezahlbar sein ?
Susanne Haun
„Wer oder was ist ein Künstler und warum?“
Anna Schüler
Ist Malerei ein Auslaufmodell?
Frank Hess
Darf Kunst auch einfach nur schön sein?
Helen Königs
Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?“
Roswitha Geisler
Schafft Kunst Illusion?
Infos zur Blogparade bitte hier klicken
KA8, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
Mit der Transsibirischen Eisenbahn verbinde ich Romantik und natürlich auch Kälte. Aber vielleicht ist es in Sibirien ja gerade wärmer als bei uns, wer weiß:-)
Die 10. und letzte Kunstfrage unserer Blogparade stellt in dieser Woche Frank Koebsch und seine Frage lautet: „Sind Aquarelle Kunst?“ Warum er diese Frage als aquarellierender Künstler stellt, erläutert er sehr anschaulich in seinem Blog. Ihr könnt den wunderbaren Kranich (Original) s. u. von Frank Koebsch gewinnen und ein Überraschungspaket der Firma Hahnemühle. Sobald man sich, durch einen Kommentar zur Frage, an der Diskussion beteiligt, ist man teilnahmeberechtigt. Einfach auf den obigen Link zu Franks Blog klicken und mitmachen! Viel Spaß bei unserer letzten Blogparade!
Infos zur Blogparade bitte hier klicken
“ Kranich“
Miniatur in Aquarell
10,5 x 15 cm
auf Hahnemühle
Aquarellpostkarte
15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton
„Schafft Kunst Illusion?“ ist die 9. Kunstfrage. Meine Antwort in Roswitha Geisler Blog lautete, als Reaktion auf die Beiträge, so: “ Und wenn dann die Illusion des Malenden auf die Illusion des Betrachtenden trifft wird es richtig spannend. Ich frage mich gerade wo der Unterschied ist von Projektion und Illusion. Ich glaube die beiden haben eine enge verwandtschaftliche Beziehung. Ich glaube auch, dass Bilder Illusionen sind. Sie spiegeln die Realität und können vieleicht helfen sie besser zu begreifen. “ Ich glaube aber auch, dass das Wort Illusion wieder unterschiedlich interpretiert wird, laut Wikipedia ist es eine Sinnestäuschung, das stimmt auch. In eine gemalte Landschaft kann man nicht hinein gehen. Und trotzdem steckt in einem Bild auch etwas Reales. Ein Bild transportiert die erlebte innere und äußere Wirklichkeit des Künstlers in die sichtbare Welt. Der Betrachtende nimmt die andere Wirklichkeit über die Augen auf, und interpretiert sie aus der eigenen inneren und äußeren Wahrnehmung heraus. Die beiden Welten treffen ganz real aufeinander. Wenn ich in einen Spiegel schaue, dann ist der Spiegel z.B das fotorealistische Bild. Ich betrachte mich ganz real, und trotzdem ist das Spiegelbild eine Illusion. Obwohl das Spiegelbild fotorealistisch „gemalt“ ist würde ich es, je nach Tagesform anders wahrnehmen als z. B. eine Freundin. Ich :“Mein Gott sehe ich heute z.B. alt aus“ Eine Freundin :“Finde ich gar nicht, Du siehst schlank, hübsch und jünger aus!“ Dafür liebt man u.a. seine Freundinnen. Oder andersum; ich finde mich im Spiegel total hübsch und denke:“ man heute sehe ich aber richtig gut aus!“ Gehe auf die Straße und kein Mensch guckt mich an :-). Tja so ist das mit den eigenen und fremden Wahrnehmungen. Aber Bilder können Brücken schlagen vom einen Individuum zum Anderen. Ich finde das wertvoll.
“Schafft Kunst Illusion” fragt Roswitha Geisler in unserer vorletzten Blogparade. Vielleicht habt Ihr Lust bis Sonntag bei ihr im Blog mitzudiskutieren.
Unsere letzte Blogparade findet statt am:
20.06.2011 : bei Frank Koebsch Infos zur Blogparade bitte hier klicken
KA 15 x 15 cm , Acryl auf Pizzakarton
Das obige Bild ist eine kleine gemalte Bildcollage aus gespeicherten „Vorlagen“ in mir 🙂 In dieser Woche lege ich meinen Schwerpunkt auf meine Blogparadenfrage „Welche Bedeutung haben Vorlagen für die Entstehung eines eigenständigen Bildes?” Zur Diskussion und zu den Kommentaren bitte hier klicken. Ich finde die Diskussion sehr interessant, vielleicht mag sich noch Jemand beteiligen. Bei der Entwicklung meiner Kunstfrage habe ich auch ein bisschen im Internet gestöbert, und ich bin auf eine sehr aufschlussreiche kunstwissenschaftliche Dissertation (Pdf Datei) von Milena Greif gestoßen, die u.a. das Verhältnis von Fotografie und Malerei im 19.Jahrh. anhand der Künstlerin Tini Rupprecht (1867-1956)untersucht, und die auch die Entstehung der Vorurteile bezüglich der Fotografie als Vorlage für Künstler beinhaltet. Wer gerne tiefer in das Thema einsteigen möchte; hier ist der Link zur Dissertation von Milena Greif dazu. Ich finde es toll, dass sie diese Arbeit für die Öffentlichkeit zugänglich macht!
Infos über die KunstBlogparade (KünstlerInnen, Termine, Links, bisherige Fragen, Gewinne) und zur Teilnahme an den Verlosungen, vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch