Portrait Paula Modersohn Becker

Paula Modersohn Becker (1876-1907); Malerin und Zeichnerin

Paula Modersohn Becker hat bereits in jungen Jahren ein bahnbrechendes, umfangreiches Werk erschaffen und ist tragischerweise bereits im Alter von 31 Jahren, kurz nach der Geburt ihres Kindes gestorben. Sie schuf mit dem Bild „Selbstbildnis am Hochzeitstag“ 1906 den ersten Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte. Ihre Briefe und Tagebuchblätter wurden veröffentlicht, und es lohnt sich sehr sich von ihren Bildern und Texten berühren zu lassen. Einen Gedanken aus ihren Briefen habe ich nie vergessen, und sie können ein bisschen darüber trösten, dass sie so früh gestorben ist. Zitat:“ Mir kamen heute beim Malen die Gedanken her und hin, und ich will sie aufschreiben für meine Lieben. Ich weiss, ich werde nicht mehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest“. Paula schrieb diese Gedanken am 26. Juli 1900.

Portrait Meret Oppenheimer

Meret Oppenheimer 17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

1913 Berlin – 1985 Basel. Malerin , Objektkünstlerin, Lyrikerin

Zitat: „Ja, ich möchte sogar sagen, dass man als Frau die Verpflichtung hat, durch seine Lebensführung zu beweisen, dass man die Tabus, mit welchen Frauen seit Jahrtausenden in einem Zustande der Unterwerfung gehalten wurden, als nicht mehr gültig ansieht. Die Freiheit wird einem nicht gegeben, man muss sie nehmen.« Quelle Fembio.

Portrait Gabriele Münter

17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

Zum Weltfrauentag eine Hommage an die wunderbare Malerin Gabriele Münter; Malerin des Impressionismus und Expressionismus; Druckgrafik. geb. 1877 in Berlin gest. 1962 in Murnau. Mitglied der Künstlervereinigung „Die blauen Reiter“. Zitat:“»Ich war in vieler Augen doch nur eine unnötige Beigabe zu Kandinsky. Dass eine Frau ein ursprüngliches, echtes Talent haben und ein schöpferischer Mensch sein kann, das wird gern vergessen.« Sie war eine Avantgardistin und Pionierin der neuen Kunst und ist längst aus dem Schatten Kandinskiys ins Licht getreten. 1937 wird Gabriele Münters Kunst als entartet bezeichnet und sie erhält Ausstellungsverbot. Nach dem Krieg folgen zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen. Unter Anderen erhielt sie 1956 den Kulturpreis der Stadt München.