Portrait Tamina Florentine Zuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17 x 23 cm, 6,6 x 9 inch, Acryl auf Pizzakarton

Portrait nach einem Foto des Fotografen Helmut Scham www.schampus.com. (mit freundlicher Genehmigung) Die ausdrucksstarken Fotos von Helmut Scham, die ich  in der Zeitschrift von arttourist.com Ausgabe 2/2017 mit dem Titel Gabriele entdeckte, haben mich zu obigem Portait genauso inspiriert wie der Artikel über die Arbeit von Tamina Florentine Zuch. Frau Zuch  hat Fotojournalismus und Dokumentarfotografie studiert und ihre Arbeiten faszinieren mich. Webseite: tamina-florentine.com. Die Fotos aus dem Projekt German Schrebergarten wirken auf mich teilweise wie gemalt. Die Fotoprojekte die sie u.a. in Indien (für den sie den Zeiss Photography Award 2016 gewann), Ghana, USA, Türkei verwirklicht hat, nehmen mich mit auf eine Reise. Momentaufnahmen. Die Zeit bleibt stehen und erlaubt mir einen nahen Blick auf Menschen und Landschaften. Einfach schön…Zitatauszug:“ Wenn ich träume, dann von der Möglichkeit, anderen Menschen die Angst zu nehmen. Vor allem die Angst vor anderen Menschen und Kulturen.“ Tamina Florentine Zuch. Quelle: arttourist.com Ausgabe 2/2017. Ich finde das ist ein wertvoller Beitrag von einer mutigen jungen Frau mit einem großen Talent für die Fotografie!

Giorgio Morandi

17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

Die Bilder von Giorgio Morandi(1890 – 1964; Maler und Grafiker) faszinieren und erstaunen mich. Schon lange hatte ich den Wunsch in Morandis Geburtsstadt Bologna zu reisen um seine kleinformatigen Bilder im Original zu sehen. Diesen Sommer hat es geklappt und es hat sich absolut gelohnt. Link zum Museo Mambo. Auch Bologna ist eine Reise wert! Ich blättere und lese immer wieder im Katalog vom Heydt- Museum Wuppertal 2004 “ Giorgio Morandi Natura morta 1914 – 1964″ und zitiere  aus dem Beitrag von Ursula Bode daraus   “ Die Aufgabe sei, die Bilder und Gefühle mitzuteilen, die die sichtbare Welt  in den Künstlern hervorrufe, hat Morandi gesagt und einmal mehr auf die für ihn bedeutsame Rolle von Formen, Farben, Raum und Licht hingewiesen. In Worten und Begriffen sei dies nicht zu erfassen.“ Giorgio Morandi hat es geschafft alltäglichen Gegenständen des Lebens in seinen Bildern eine solche Intensität und Ausdruckskraft zu geben, dass sie zu Metaphern werden und wie Offenbarungen erscheinen. In einzigartiger Weise hat er seinen immer wieder gleichen Gegenständen seine ganze Aufmerksamkeit und Zeit gewidmet, sie studiert, erforscht, sie in immer neuem Licht betrachtet, und ist mit ihnen in den malerischen Dialog gegangen . „Der sicherste -und rascheste – Weg zum Staunen ist der: unerschrocken immer wieder den gleichen Gegenstand fest im Auge behalten. Auf einmal erscheint uns der Gegenstand – wunderbar – so, als hätten wir ihn niemals gesehen.“ (Zitat von Cesare Paveses)  Wäre es nicht wunderbar, dies als Metapher für uns selbst und die Menschen die wir lieben zu sehen?

Anselm Kiefer; Portrait

20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Anselm Kiefer geb. 1945;  deutscher Maler und Bildhauer; Schüler von Horst Antes und Joseph Beuys; gilt als Vertreter des Neoexpressionismus, lebt und arbeitet in Frankreich. Zitat: „Die ganze Malerei, aber auch die Literatur und alles, was damit zusammenhängt, ist ja immer nur ein Herumgehen um etwas Unsagbares, um ein schwarzes Loch oder um einen Krater, dessen Zentrum man nicht betreten kann. Und was man an Themen aufgreift, das hat immer nur den Charakter von Steinchen am Fuß des Kraters – das sind Wegmarken in einem Kreis, der sich hoffentlich immer enger um das Zentrum schließt.“ „Ich glaube nicht, dass mein Verhältnis zur deutschen Geschichte ein für allemal geklärt ist. Das ist unmöglich.“ (Nach seinem Umzug nach Frankreich, ca. 1992) Quelle: http://www.kunstzitate.de/bildendekunst/kuenstlerueberkunst/kiefer_anselm.htm

Marcel Duchamp; Portrait

17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

Marcel Duchamp 1887 – 1968; französich -amerikanischer Maler, Objektkünstler, Konzeptkünstler; beeinflusst vom Dadaismus und Surrealismus; Erfinder des Ready Made mit dem berühmten Pissoir, welches er signiert und zum Kunstwerk ernannte. Zitat:““Ein Kunstwerk existiert dann, wenn der Betrachter es angeschaut hat. Bis dahin ist es nur etwas, das gemacht worden ist, und wieder verschwinden kann, ohne dass jemand davon weiß…“ Quelle und mehr Infos auf:https://www.kunst-zeiten.de/Marcel_Duchamp-Werk https://www.kunst-zeiten.de/Marcel_Duchamp-Werk

Portrait Paula Modersohn Becker

Paula Modersohn Becker (1876-1907); Malerin und Zeichnerin

Paula Modersohn Becker hat bereits in jungen Jahren ein bahnbrechendes, umfangreiches Werk erschaffen und ist tragischerweise bereits im Alter von 31 Jahren, kurz nach der Geburt ihres Kindes gestorben. Sie schuf mit dem Bild „Selbstbildnis am Hochzeitstag“ 1906 den ersten Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte. Ihre Briefe und Tagebuchblätter wurden veröffentlicht, und es lohnt sich sehr sich von ihren Bildern und Texten berühren zu lassen. Einen Gedanken aus ihren Briefen habe ich nie vergessen, und sie können ein bisschen darüber trösten, dass sie so früh gestorben ist. Zitat:“ Mir kamen heute beim Malen die Gedanken her und hin, und ich will sie aufschreiben für meine Lieben. Ich weiss, ich werde nicht mehr lange leben. Aber ist das denn traurig? Ist ein Fest schöner, weil es länger ist? Und mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest“. Paula schrieb diese Gedanken am 26. Juli 1900.