Posted by Helen on 20. August 2010

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Wessen Schuhe könnten dies sein ? Und wo stehen sie in Bremen? Ein paar Tips: Bronzeplastik von Johann A. Denys 1865; steht auf dem Platz am ?…wall im Viertel (Stadtteil von Bremen) ; die Familie dieses Schuhträgers pflegte enge Kontakte zu Schiller, Goethe, Kleist, Schlegel u.a. Grössen; er selbst war Schriftsteller, Dramatiker, Liedermacher und dass alles bereits vor seinem 22 Lebensjahr. Während der Befreiungskriege 1813 – 1815 schloss er sich dem Freikorps unter Lützow im Kampf gegen Napoleon an. Er wurde nur 22 Jahre alt, weil er in diesem Krieg starb. (Stell dir vor es ist Krieg und keiner geht hin; ein guter Spruch aus den 80igern) Wenn man sich näher mit der Historie dieses Standbildes beschäftigt erkennt man einmal mehr, wie verführbar doch junge Menschen (im oben genannten Freikorp waren auch einige Frauen) immer wieder sein können, um mit vaterländischem Kampf/ Freiheitsgeist und leuchtenden Augen in den Krieg zu ziehen, romantisierende Lieder darüber zu schreiben und dort zu sterben; oder auch, dass Menschen aus entgegengesetzten politischen Lagern , aus Textquellen derselben obigen Person zitieren konnten. Ich habe immer die Hoffnung, wenn man sich auch mit historischen Themen beschäftigt, dass man dann vieleicht das Leben besser begreifen kann. ” Last uns das Leben geniessen bevor wir es begreifen” sagt Tucholsky. Etwas weniger deprimierend klingt vieleicht: Lasst uns nie aufhören, dass Leben begreifen zu wollen und trotzdem und vor Allem das Leben zu geniessen. Quelle und Auflösung des Rätsels über folgenden Link.
Mit diesem Post verabschiede ich mich in die Sommerpause. Ab dem 6. September stelle ich wieder neue Bilder ein. Ihr könnt natürlich trotzdem und sehr gerne nach herzenslust im Blog stöbern. Euch auch eine schöne Zeit. Viele Grüsse Helen Königs
Posted by Helen on 18. August 2010

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Ich habe mal wieder das alte Besteck rausgekramt und es auf einer langen Tafel mit einem weissen Leinentuch drapiert. Es weht ein lauer warmer Nachtwind. Man hat bereits vor dem Essen einen salzigen Geschmack auf den Lippen, der von der Meeresbrise rührt. Es herrscht eine leicht dramatische Stimmung; nicht unangenehm. Das Besteck wartet darauf neu ausgerichtet und zugeordnet zu werden.
Posted by Helen on 16. August 2010

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Am Samstag war ich beim internationalen Stassen Zirkus Festival “LaStrada”. Von allen kulturellen Openair Veranstaltungen in Bremen mag ich das Strassentheaterfestival besonders gern und verpasse es so gut wie nie. Auch dieses Jahr war die Athmospäre bei wunderschönem Wetter ein Traum. Zwischendurch haben wir im Festivalkuchenzelt gesessen und das bunte Treiben und die wunderbare Kulisse am Rathhausplatz genossen. Die Tanzperformance “Les Ravaudeurs” von Banc Public, im Hof der Baumwollbörse, hat mich zu obigem Bild inspiriert (gemalt nach einem Foto). Die Tänzer erschufen in eindringlichen Bildern die Illusion eines belebten Kleiderständers und entführten uns in die Gefühlswelt eines Paares, dass den Tango der Liebe tanzt, und Diese letztendlich sinnbildlich an einen Haken hängt und in einen Mantel des Schweigens hüllt. C’ est la vie. Hach war aber echt schön; der Tanz und die Musik. Im Programmheft habe ich gelesen, dass es La Strada dieses Jahr auch als Wintervariete geben wird. Im Herbst kann man sich auf www.strassenzirkus.de darüber informieren.
Posted by Helen on 13. August 2010

Paula, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Vom 18.07-19.09. 2010 zeigen die Kunstsammlungen Böttcherstrasse in Bremen einen Überblick über das Lebenswerk der Künstlerin, die als eine “Pionierin der Moderne” gilt. Paula M.B hat bereits in jungen Jahren ein bahnbrechendes, umfangreiches Werk erstellt und ist tragischerweise bereits im Alter von 31 Jahren, kurz nach der Geburt ihres Kindes gestorben. Sie schuf mit dem Bild “Selbstbildnis am Hochzeitstag” 1906, das in der Ausstellung zu sehen ist, den ersten Selbstakt einer Frau in der Kunstgeschichte. Gestern war ich mit meinen wunderbaren Malkolleginnen in der Ausstellung und wir waren fasziniert. Viele Bilder die wir noch nie von Paula gesehen haben (darunter auch Leihgaben privater Sammler) sind dort zu sehen und auch Kohlezeichnungen, die ihr grosses Können als Zeichnerin repräsentieren. Meine Lieblinge von Paula sind die Stillleben und die beiden Mädchen mit Schleifen im Haar, aber alle Bilder sind äusserst sehenswert. Die Ausstellung geht über mehrere Etagen; ….Zeit mitnehmen und sich von der Intensität, Authentizität und Wehmut der Bilder einer grossartigen Malerin berühren lassen und…..Jacke nicht vergessen; durch die Klimaanlage zum Schutz der Bilder ist es innen kühl. Böttcherstr. 6-10, 28195; geöffnet dienstags bis sonntags 11-18 Uhr; Infos zur Ausstellung über diesen Link www.pmbm.de
Posted by Helen on 11. August 2010

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
P wie Peperoni; A wie Anbaugebietgiganten (z.B.in Spanien); P wie Pfefferoni; R wie Rot (zumindest Diese); I wie Ich brühte, aber mir fällt nix ein; K wie Knallrot (zumindest diese); A wie Aaach ist das schwer mir fällt schon wieder nix ein. Fazit: blödes Spiel….grad. Ich versuchs noch mal anders! Eine Paprika ist eine Paprika ist eine Pabrika und gut iss….mein Kind ist viiieeel Fitamin C drin. Sorry es ist schon spät.
Posted by Helen on 9. August 2010
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Stuhlgestalten, 08/ ‘10, a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Wenn ich Stühle male werden sie bei mir meistens zu stilisierten Persönlichkeiten, denen man bestimmte Eigenschaften zuordnet. Ein Stuhl lädt aber auch dazu ein, weil er ja immer damit verbunden ist, dass sich jemand draufsetzt und auch im Sprachgebrauch für bestimmte Menschen oder menschl. Eigenschaften steht. Heiliger Stuhl für den Papst; Elektrischer Stuhl für den Schwerverbrecher (Hierzulande Gott sei Dank nicht); Am Stuhl kleben für den Unflexiblen; Zwischen den Stühlen sitzen für den Unentschlossenen; Am Stuhl sägen für den Hinterhältigen; fast vom Stuhl fallen für den Übermütigen, aber den Stuhlgang für Alle
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Posted by Helen on 7. August 2010

08/’10, 14 x 14cm, Acryl auf Pizzakarton
Ein paar Kernchen und Stielchen ist dass, was vom Nachtisch übrig blieb.
Posted by Helen on 6. August 2010

08/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Kirschen: K wie Kirschtorte; I wie Iranische Wortabstammung (Keras); R wie Rot; S wie süss; C wie Cerise; H wie Himmlisch; E wie Edel: N wie Nachtisch kommt von Naschen.
Posted by Helen on 4. August 2010

07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Dieses Teil kann man vor den Duschkopf einbauen. Durch kräftiges reindrücken des unteren Metalldings unterbricht man die Wasserzufuhr und kann so Wasser sparen….nicht bei mir; bis ich es geschafft habe das Ding mit Seifenfingern durchzudrücken ist soviel Wasser durchgelaufen, dass ich ohne dieses Bemühen locker fertig wäre. Habs kürzlich wieder abmontiert, weil es auch auf den neuen Duschkopf nicht passte. Einfach kürzer duschen geht auch
, aber eine gute Sache für Leute die besser damit klarkommen.
Posted by Helen on 2. August 2010

08/’10, 14 x14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Im Gegensatz zum Baguette, was bisher partout nicht als Baguette auf der Bildfläche erscheinen will, hatte ich diesbezüglich bei der Banane kein Problem. Ein Künstler, der die Banane umfassend und symbolträchtig in seine Kunst integriert hat, ist Thomas Baumgärtel, der auch der “Bananensprayer” genannt wird. Er hat eine Banane im Stil der Popart z. B. auf Wände von Galereien und Museen gesprüht, die seiner Meinung nach gute Kunst zeigen. Zitat: “Wo die Banane ist, findet gute Kunst statt. Normalerweise wird ja immer der Künstler bewertet. Mit der Banane als Signet für Kritik am Kunstmarkt aber habe ich damals den Spieß einfach umgedreht und Orte nach eigenen Kriterien bewertet – ob sie interessant sind, sich für Künstler engagieren, gute Vermittlungsarbeit leisten und nicht unbedingt nur materielle Kriterien bzw. das schnelle Geld im Vordergrund sehen. Diese Orte wurden mit einer Banane markiert. Damit wurde die Banane quasi ein Michelin-Stern für Kunst, ohne dass ich diesen Prozess hätte beeinflussen können.” Nach Wikipedia ziert das Markenzeichen mitlerweile ca. 4000 Kunststätten im In und Ausland. Thomas Baumgärtel bezieht mit seiner Kunst auf meist humorvolle Weise gesellschaftskritisch Stellung. Über obigen Link (Bananensprayer) kann man sich einen Überblick über sein interessantes und vielschichtiges Werk verschaffen.
Wikipedia zuThomas Baumgärtel
Posted by Helen on 30. Juli 2010
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a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Das Plastikthema hat mich noch nicht losgelassen. Diese beiden Bilder sind für mich Plastikklumpen von denen eine art Bedrohung ausgeht (mein Modell war ursprünglich ein Baguette, aber irgendwie wollte es immer ein Plastikklumpen werden!). Das Thema ist ja nicht neu, aber momentan begegnet es mir wieder verstärkt, und es macht mich richtig wütend, wie verantwortungslos mit giftigen Chemikalien umgegangen wird um Profit zu machen. Deutlich und klar benannt wurde das am Dienstag beim Themenabend auf Arte. Giftige Chemikalien bei der Produktion von Lebensmitteln und Kleidung fordern überall auf der Welt (besonders in Asien, aber auch z.B. Spanien) viele Todesopfer und das Gift kommt, u.a. über die Lebensmittel und Kleidung, auch zu uns Verbrauchern und hat schon viele krank gemacht. Wer will das schon hören? Ich würde es auch am liebsten verdrängen oder bagatellisieren; kein Mensch will zurück in die Steinzeit oder auf lebenserleichternde Erungenschaften verzichten. Aber ich finde man kann sich der Verantwortung, vor allem für die Kinder (und ich selber will auch nicht vergiftet werden) nicht völlig entziehen und einfach so weiter machen. Man muss als Verbraucher Zeichen setzen (was ja auch schon viele tun!). Auch viele wunderbare WissenschaftlerInnen beschäftigen sich mit dem Thema und zeigen auf, dass schadstofffreie Kreislaufkonzepte keine Utopie sind und man die Sache nur intelligent angehen muss. Prof. M. Braungart spricht sich für “intelligente Verschwendung” aus, bei der jedes Produkt von der Wiege in die Wiege (Cradle to Cradle) wandert und biologisch und technisch vollständig recycelt wird, mit positiven Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit. Auf seiner Homepage kann man sich z. B. über seine Publikationen und Artikel informieren. Die Zeitschrift “Die Zeit” berichtet über Hubert Loick der u.a. kompostierbare Folien aus Mais entwickelt hat und zeigt, dass biologische Kunststoffe eine Lösung für die Zukunft sein können. Das macht Mut umzudenken und seine eigenen kleinen Beiträge zu leisten.
Posted by Helen on 28. Juli 2010
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07/’10, a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Auf der Webseite Plastik Planet kann man sich über die Auswirkungen und Ausmasse bestimmter chemiekalischer Plastikverbindungen auf die Gesundheit und die Umwelt informieren; vor allem die Kinder brauchen Schutz vor evtl. schädlichem Spielzeug, Trinkflaschen und Schnullern. Die Webseite stellt auch Firmen vor, die andere Wege gehn und Alternativen anbieten. Ich finde es nicht einfach, den allgegenwärtigen Plastikprodukten aus dem Weg zu gehen und man muss ja auch nicht ALLES ändern, aber vielleicht kann man sich Schritt für Schritt (und fehlerfreundlich), selbst dahin führen, bevorzugt Dinge zu konsumieren die aus natürlichen Materialien bestehen. Das Gute ist ja, dass wir Konsumenten eine grosse Macht haben Dinge ändern zu können, indem wir bestimmte Produkte einfach nicht mehr kaufen oder annehmen. Ich will es jedenfalls noch mehr versuchen ohne dabei verbissen zu sein oder zu werden. Und danke an Hendrik von Unkunst; er hatte in einem Kommentar (Post Flip Flops ) auf die Plastik Planet Webseite hingewiesen!
Posted by Helen on 26. Juli 2010

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
In der letzten Woche hat mich das Thema Plastiktüte beschäftigt und ich habe versucht es malerisch umzusetzen. Eine Kaufhausverkäuferin hatte mir berichtet, es solle ein neues Gesetz in Kraft treten, dass die kostenlose Verpackung von Ware in Plastiktüten verbietet. Ich habe mich total über diese Information gefreut, weil es dann keine Plastiktütenverführung mehr gibt, aber habe bisher noch keinen Gesetzestext diesbezüglich gefunden. Die beste Alternative zur Plastiktüte ist nach der Bremer Umweltberatung der Mehrwegeinkaufsbeutel.
Posted by Helen on 25. Juli 2010

05′/’10, 21 x 29 cm, Graphit auf Papier
Posted by Helen on 23. Juli 2010

07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Mein afrikanisches Muschelarmband mag ich sehr und im Sommer trage ich es ziemlich häufig. Ich habe gerade gelernt, dass die Kaurimuschel, die das Armband schmückt, keine Muschel ist sondern eine Kaurischnecke von der es laut Wikipedia ca. 200 Arten gibt.
Posted by Helen on 21. Juli 2010

07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Lecker, Stan und Olli, Verführung, Hüftgold, lecker, Genuss; ein Leben ohne Kuchen ist möglich, aber sinnlos….habe ich mal auf einer Karte gelesen….sehe ich genauso….na ja ….muss ja nicht gaaanz so oft sein….ich arbeite dran…..immer wieder….. 
Posted by Helen on 19. Juli 2010

07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Melitta Bentz (1873-1950), war eine 35 jährige Dresdner Hausfrau und Mutter und hatte eine Idee. Sie experimentierte mit dem Löschpapier aus dem Schulheft ihrer 2 Söhne und entwickelte daraus den allseits bekannten Kaffeefilter. Vorher wurden zum Auffangen des Kaffeesatzes Siebe oder auch, ulkige Vorstellung für Künstler, Leinwand, benutzt. Melitta ging mit sage und schreibe 73 Pfennig Eigenkapital an den Start und liess sich damit ins Handelsregister eintragen und liess ihre Idee patentieren. Daraus entwickelte sich ein Markenfamilienunternehmen, das heute noch existiert mit ca. 3400 Mitarbeitern. (Quelle Wikipedia und Focus.de ) Eine tolle Erfolgsgeschichte einer Frau, die die richtige Idee zur richtigen Zeit hatte, und den Mut sie umzusetzen. Ich trinke heute noch aus Melittas Kaffeefilter (ungebleicht), s.o. Mir schmeckt frisch gebrühter Kaffee am besten. Ich trink gleich erst mal ein Täschen auf Melitta!
Posted by Helen on 16. Juli 2010

07′/’10, 14 x 14cm, Acryl auf Pizzakaton
Neben den gefundenen Schuhen lag auch diese Fliege, die ich natürlich auch mitnehmen musste. Während des Malens hat sie ein paar Punkte verloren, und ich überlegte so vor mich hin. Der Mann der diese Fliege getragen hat, könnte während des Abends Punkte bei seiner Begleitering verloren haben, weil er ihr z.B. ständig beim Tanz auf die Füsse gelatscht ist (harmlos 1/2 Punktabzug), oder er hat sie missachtet in dem er ständig nach anderen Frauen schielte (schwerer Fehler mindestens 3 Punkte), oder er war humorlos, langweilig, uninteressant (äh muss noch ein paar verlorene Punkte dazumalen), oder ganz anders; er wurde geradezu beworfen mit Punkten (unverdienterweise) und das war ihm zu viel und er lies welche fallen……ja ja wer weiss…
Posted by Helen on 14. Juli 2010

07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Ich bin vorletzte Woche auf den Blog Frau mit Bart aufmerksam geworden und hatte sofort Lust ein Bild von dieser mutigen Frau zu malen. Dann habe ich Mariam am gleichen Tag zufällig auf der Breminale gesehen und sie gefragt ob sie damit einverstanden wäre, dass ich mir ein Bild ausdrucke, male und hier einstelle, und sie war einverstanden. Mariam ist eine Frau, der ein Bart wächst. Das ist wohl gar nicht so ungewöhnlich. Es gibt Frauen, denen aus erblichen Gründen ein Bart wächst und die dann alles mögliche unternehmen, damit es möglichst niemand merkt. Es wird sich oft 2mal am Tag rasiert, gezupft; es wird epiliert, mit Wachs gearbeitet. Die Haut ist geschunden, gerötet und oft entzündet. Die Haut bekommt einen Bart, ist aber dennoch eine zartere Frauenhaut. Und dann immer die Angst, jemand könne es bemerken, die Scham. Irgendwann entschied sich Mariam: Schluss damit! Ich wage ein Experiment, lasse meinen Bart wachsen und schreibe meine Erfahrungen in einem Blog nieder. “Was passiert, wenn der Bart sein darf und ich mich einfach so akzeptiere wie ich bin, unabhängig davon was Andere denken”, schreibt sie sinngemäss in ihrem Blog, den sie im August 2008 begann. Ich finde es ungeheuer spannend in ihrem Blog zu lesen und man kann viel lernen über Mut, Toleranz, Solidarität, Warmherzigkeit. Aber es wird, auch über die Kommentare, ebenso die andere Seite sichtbar; Unverständnis, Vorurteile und Arroganz. Ich jedenfalls habe viel Achtung vor ihrem Experiment und finde es toll was sie macht, egal wie lange es dauert!
Posted by Helen on 12. Juli 2010

07′10/14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton
Das Schneckenhausmodel hat mr meine Freundin Sabine geschenkt und ich finde es passt sehr gut zur jetzigen Wetterlage. Ich würde mich am liebsten nur im Schneckentempo bewegen und alles immer schön laaaaangsam machen.