William Kentrige, Portrait und Ausstellungstip Berlin

17 x 24 cm, Acryl auf Pizzakarton

geb. 1955; südafrikanischer Künstler

Zitat aus einem Interview 10.05.2016 im Tagesspiegel: Tagesspiegel:“Würden Sie sich selber einen politischen Künstler nennen? W. Kentrige: „Nur insofern, als ich ein polemisches Verhältnis zur Politik als Provisorium habe und mir ihrer Ungewissheit bewusst bin. Das Fehlen jeder politischen Botschaft in meinen Werken ist Ausdruck meiner Skepsis gegenüber jeglicher Gewissheit.“  Ein kluger Satz finde ich. Bis 21. Aug. 2016 läuft die Ausstellung „No, it is“ im Gropius Bau in Berlin. Ich konnte vor Jahren in Bremen eine Ausstellung von ihm besichtigen. Diese Ausstellung hat mich sehr beeindruckt. Wer kann, unbedingt hingehen!

Portrait J.M. Basquiat

geb. 1960 – 1988, US amerikanischer Maler, Zeichner, Text Künstler

Jean-Michel Basquiat über seine Arbeit: „Ich fange ein Bild an, und ich bringe es zu Ende. Ich mache mir keine Gedanken über Kunst, wenn ich arbeite, ich versuche, über das Leben nachzudenken.“

Annina Nosei, Basquiats erste Galeristin: Zitat“ Wie Jazz erscheinen seine Bilder improvisiert, aber gleichzeitig liegt eine klare Struktur dahinter. Er hat unsere Vorstellung davon, was Malerei sein kann, erweitert – das ist bis heute seine kunstgeschichtliche Bedeutung.“

Portrait Francis Bacon

20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Francis Bacon, Maler 1909 – 1992

„Für mich gibt es kein geheimnisvolleres und fließenderes Medium als die Malerei. Ich versuche die Menschen und Dinge so zu malen , wie ich sie empfinde.“  Francis Bacon

„Dann zitiert er einen seiner Lieblingsmaler, van Gogh, während er auf einem Stück Papier herumkritzelt. -„Ich will umbedingt lernen, wie ich die Realität verändern und neu erschaffen kann. Ich will, dass meine Bilder trügerisch und anormal sind, dass sie zu Lügen werden, aber Lügen, die wahrer sind als die einfache Wahrheit.“ Barry Joule

Quelle: Im Atelier, Künstler des 20. Jahrhunderts- privat und bei der Arbeit von J.F. Chaigneau

 

Portrait Cy Twombly

12 x 17 cm ,Acryl auf Pizzakarton

Der junge Maler Cy Twombly 1928 – 2011  nach einem Foto von Robert Rauschenberg. Das Museum Brandhorst in München hat, neben den USA, die bedeutenste Sammlung dieses außergewöhnlichen Künstlers, dessen Werk  eine lyrische Verbindung von Bild und Text auszeichnet. Es lohnt sich diesen eigens für seine Werke (170) geschaffenen Saal im Brandhorst Museum auf sich wirken zu lassen.

 

Portrait Lucian Freud

26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

Der britische Maler Lucian Freud (1922 – 2011), Enkel von Sigmund Freud, war der Auffassung, dass ein Künstler die Aufgabe habe, bei den Menschen ein Unbehagen zu erzeugen (frei nach einem Zitat)…..und ich konnte mich vor vielen Jahren in einer Ausstellung von ihm in Hannover davon überzeugen, dass er diesem eigenen Anspruch gerecht wurde. Von den meisten Bildern die ich von ihm kenne, geht ein Unbehagen und gleichzeitig eine Faszination aus. In seiner Schonungslosigkeit und Direktheit der Darstellung eines nackten Menschen, erinnert er mich an Egon Schiele. Er war ein aussergewöhnlicher Künstler mit grossen malereischen Fähigkeiten, die in seinen früheren Arbeiten an Ingres erinnern lassen. Sogar die Queen hat sich von ihm portraitieren lassen. Ich weiss nicht wie Lucian Freud zur Krone stand , aber auch dieses Bild löst beim Betrachter ein leichtes Unbehagen aus…..

Portrait; Käthe Kollwitz

26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

Dieses  Portrait ist mein 2. Bild von  Käthe Kollwitz. (1867 – 1945). Das 1. Portrait im Format 15 x 15 cm kann unter diesem Link aufgerufen werden. Wie viele Künstler haderte auch diese grosse Künstlerin immer wieder mit sich, und beschrieb in ihren Tagebuchaufzeichnungen auch ihren Weg des Älterwerdens. Silvester 1912/13:“Schlimm ist es, daß ich manchmal an mein Arbeiten nicht mehr glaube. Früher sah ich nicht nach der Seite, jetzt fühle ich mich angreifbar, bin manchmal arg verzagt. Auch beunruhigt mich zu sehr die Jugend mit ihrer anderen Richtung. Hätte ich große Kraft in mir, würde sie mich wenig kümmern, jetzt fühle ich keinen Nachhall, komm mir zum alten Eisen geworfen vor. Das ist auch so. Und das einzige was man tun kann, ist, Scheuklappen vorzunehmen und für sich zu büffeln und sich um nichts anderes zu kümmern.“ (Quelle:  List Bücher 92; 1958 Käthe Kollwitz „Aus meinem Leben“; ein Flomarktfund) Das mit den Scheuklappen ist vieleicht auch in der heutigen Zeit gar kein so schlechter Tip….zumindest ab und zu einmal.

Portrait; Ai Weiwei

26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

Der chinesische Künstler Ai Weiwei ist wohl einer der bekanntesten lebenden Künstler weltweit. Wie bei vielen Künstlern die sich stark selbst inszenieren, und ihre politische Meinung über den künstlerischen Ausdruck formulieren, gehen auch bei ihm  die Meinungen auseinander. Von den Einen hoch gelobt, und von den Anderen kritisiert. Ich finde es schwierig sich eine Meinung über ihn zu bilden, gerade weil  die politische Äusserung in seinen Werken eine grosse Rolle spielt, und diese oft mit einem ironischen Seitenhieb versehen sind. (Inspiration sollen ihm Marcel Duchamp und Andy Warhol sein). Die politischen Zusammenhänge ihn China sind sehr komplex, und ich weiss zu wenig über dieses Land um das alles zu verstehen. Aber  allgemeingültige Grundbedürfnisse/Menschenrechte nach z.B. freier Meinungsäusserung eines Menschen, kann glaube ich jeder nachvollziehen, und ein Hauptanliegen von Ai Weiwei ist es u.a. diesbezügliche Missstände in China anzuprangern.

Wenn sich ein Künstler für Freiheit einsetzt gefällt mir das, und mutige Aktionen von Ai Weiwei, die die behördlichen Handlungen der Staatssicherheit (Überwachungskameras vor dem Haus des Künstlers) ad absurdum führen, in dem er seinerseits 4 Webcams in seinem Haus installiert und über das Internet Jedem Nutzer Einblick in seine privaten Räume zugänglich macht, auch. Unabhängig davon, ob ich die Hintergründe, Symbolik etc. eines Kunstwerkes von Ai WeiWei durchschaue, gefallen mir einige seiner Werke sehr. Da ich ja ein Stillleben Fan bin, habe ich einen  Link eingestellt wie Ai WeiWei z.B. das Thema „Trauben“ behandelt. Ich denk es lohnt sich, sich mit diesem Künstler intensiver auseinanderzusetzen. Quelle u.a. Wikipedia, Zeitschrift Art

 

Mister X; Unvollendet vollendet 2

26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

Hier ist das männliche Pendant zur unvollendet Vollendeten. Für Mund und Nase nutzte ich ein Foto des Künstlers Mister X, welches in einem Artikel über Mister X abgebildet war. Ich hatte mich nie näher mit Mister X beschäftigt, weil mir viele seiner Werke sehr kitschig erschienen und mir nicht gefielen. Der Artikel zeigte allerdings, dass es lohnen würde, sich zumindest etwas länger mit den Arbeiten von Mister X, (einer der wenigen Künstler dessen Kunst unverschämte Höchstpreise erzielt) und deren Aussage auseinanderzusetzen. Da Mister X schon mehrere Prozesse bezüglich Urheberrechtsverletzung geführt hat, in denen er sie entweder selbst verletzt haben soll,  oder meinte seine Urheberrechte wären verletzt worden, behalte ich den Namen lieber für mich; obwohl ich nicht glaube, dass irgendjemand den (zugegeben sehr schönen) Mund von Mister X ohne weitere Erkennungsmerkmale erkennen würde :-)