Monopteros

Monopteros im englischen Garten München 20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Es hat Spaß gemacht diesen kleinen Rundtempel, griechischen Stils, zu malen. Er steht im englischen Garten in der Nähe zum chinesischen Turm in München. Von dort genießt man einen wunderbaren Blick über die Wiesen des südlichen englischen Gartens,  bis zu den Türmen der Frauenkirche und der Innenstadt Münchens. Besonders schön anzusehen ist von hier der Sonnenuntergang. In den 60iger Jahren war der Monopteros und seine Umgebung  Treffpunkt von Menschen alternativer Lebensformen wie z.B. der Hippies und des FKK; seitdem ist er ein Symbol für die Weltoffenheit Münchens. Erbaut wurde er 1833 – 1837 von Leo von Klenze. Er ist 16 Meter hoch und ruht auf einem 15 Meter hohen Fundament aus Backstein, welches von einem künstlichen Hügel umschlossen und bepflanzt wurde. Im Winter freuen sich die Kinder über eine schöne Schlittenfahrt den Berg hinab.

Quelle: münchen.de

Gabriele Münter Haus

Gabriele Münter Haus 20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Liebe BesucherInnen,

 während der Sommerzeit besuchte ich das Gabriele Münter Haus  in Murnau am Staffelsee. Es war schön den Geist Gabriele Münters (1877 Berlin – 1962 Murnau) und Wassily Kandinskys (1866 Moskau – 1944 Neuilly-sur-Seine) in diesem Haus zu erspüren. Ein Besuch, auch in der wunderschönen Umgebung, lohnt sich auf jeden Fall. 

1909 kaufte die Malerin Gabriele Münter dieses Haus. Über die Sommermonate lebte und arbeitete sie dort bis 1914 mit Wassily Kandinsky. Das Haus spielte eine wichtige Rolle in der Entstehung des so genannten „blauen Reiter“ von Kandinsky und Franz Marc. Es war auch ein wichtiger künstlerischer Treffpunkt u.a. mit Marianne Werefkin, Alexej Jawlensky, Franz Marc, Arnold Schönberg und August Macke. Es muss eine wunderbare Zeit für die KünstlerInnen gewesen sein, bis dann 1914 der 1. Weltkrieg ausbrach, und Gabriele Münter und Kandinsky ins Ausland fliehen mussten, und sich ihre Wege – unter sehr schmerzlichen Umständen für Gabriele Münter- trennten.

1920 kehrte Frau Münter zurück nach Deutschland, und ab 1931  bis zu ihrem Tod wohnte sie wieder im Murnauhaus.

Besonders bemerkenswert ist es, dass die Malerin, zusammen mit ihrem neuen Lebensgefährten Herrn Eichner, einen wertvollen Schatz an  Bildern; sowohl eigene, als auch viele Bilder von Kandinsky, und Bilder der „ blauen Reiter“ und dessen Umfeld, im Keller ihres Hauses versteckte und vor der Beschlagnahmung durch die Nazis rettete. 

Einen bedeutenden Teil der geretteten Bilder schenkte Frau Münter der städtischen Galerie im Lenbachhaus in München anlässlich ihres 80. Geburtstags. 

Quelle und weitere Informationen auf:   http://www.muenter-stiftung.de
https://www.fembio.org/biographie.php/

frau/biographie/gabriele-muenter/

Ausstellung im Story Café München 10.08.-02.10.2021

Ich freue mich sehr im wunderbaren Story Café wieder ausstellen zu können! 

Die Meerbilder sind entstanden, als ich während der Coronazeit   Sehnsucht nach dem Meer bekam, und ich mir das Meer malerisch nach Hause geholt habe, als Erinnerung und Symbol für eine baldige Reise, die sicher wieder kommen wird. 

Die Bilder „Blumenzauber“ sind entstanden, weil Blumen an die kleinen und schönen Dinge im Leben erinnern, was besonders in der Lockdownzeit wichtig für mich war. Stillleben laden auch zum Verweilen, zur Achtsamkeit ein. 

Jede Blume, jede Frucht, jeder Gegenstand kann eine Geschichte erzählen. Durch wie viele Hände sind sie gegangen, wer und was hat dazu beigetragen, dass ich sie/ihn in den Händen halten kann. Ich finde es wunderbar diese kleinen Dinge mit den großen Geschichten zu malen, zu verewigen und wertzuschätzen.

Ich hoffe dies kommt in den Bildern zum Ausdruck.