Ausstellung im Story Café München 10.08.-02.10.2021

Ich freue mich sehr im wunderbaren Story Café wieder ausstellen zu können! 

Die Meerbilder sind entstanden, als ich während der Coronazeit   Sehnsucht nach dem Meer bekam, und ich mir das Meer malerisch nach Hause geholt habe, als Erinnerung und Symbol für eine baldige Reise, die sicher wieder kommen wird. 

Die Bilder „Blumenzauber“ sind entstanden, weil Blumen an die kleinen und schönen Dinge im Leben erinnern, was besonders in der Lockdownzeit wichtig für mich war. Stillleben laden auch zum Verweilen, zur Achtsamkeit ein. 

Jede Blume, jede Frucht, jeder Gegenstand kann eine Geschichte erzählen. Durch wie viele Hände sind sie gegangen, wer und was hat dazu beigetragen, dass ich sie/ihn in den Händen halten kann. Ich finde es wunderbar diese kleinen Dinge mit den großen Geschichten zu malen, zu verewigen und wertzuschätzen.

Ich hoffe dies kommt in den Bildern zum Ausdruck.

Portrait Wassily Kandinsky

17,5 x 23,5 cm, Acryl auf Karton

Wassily Kandinsky geb. 1866 in Russland gest. 1944 in Frankreich; Maler, Grafiker, Kunsttheoretiker, Mitbegründer der Redaktionsgemeinschaft „die Blauen Reiter“, Lehrer Weimarer Republik am Bauhaus, einer der Wegbereiter der abstrakten Kunst

Zitat: „Farbe ist eine Kraft, die die Seele direkt beeinflusst“

Quelle: beruhmte- zitate de; Wikipedia 

Portrait Anita Rée

Anita Rée, 30 x 30 cm, Acryl auf Karton

Anita Rée bildende Künstlerin.

geboren 1885 in Hamburg – gestorben 1933 auf Sylt

Anita Rée gilt heute als eine der wichtigsten KünstlerInnen der Moderne. Ihre Bilder und ihr trauriges Schicksal berühren mich sehr. Während des Nationalsozialismus unter Hitler wurde sie auf Grund ihrer jüdischen Wurzeln, von der Hamburgischen Künstlerschaft als „artfremdes Mitglied“ diffamiert und ausgeschlossen. 

Schon seit längerer Zeit war Anita Rée durch die Anfeindungen und auch durch persönliche Enttäuschungen vereinsamt, so dass sie sich am 12. Dezember 1933 das Leben nahm. Kurz bevor sie gestorben ist schrieb sie an ihre Schwester Emilie in Hamburg  Zitat: „Welchen Sinn hat es, ohne Familie und ohne die einst geliebte Kunst und ohne irgendeinen Menschen in so einer unbeschreiblichen, dem Wahnsinn verfallenen Welt weiter einsam zu vegetieren und allmählich an ihren Grausamkeiten innerlich zugrundezugehen?“ 

Ihr wunderbares facettenreiches Werk, dass bevor die Nazis an die Macht kamen, viel Beachtung fand, geriet in Vergessenheit. 

Der Hausmeister der Hamburger Kunsthalle Wilhelm Werner hat in einem mutigen Akt, die Bilder von Anita Rée vor der Beschlagnahmung durch die Nazis gerettet , und sie in seiner Wohnung versteckt. Seiner Zivilcourage ist es zu Verdanken, dass viele Bilder erhalten sind. 

In der Hamburger Kunsthalle befinden sich mehr als 30 Gemälde und viele Grafiken der Künstlerin, die 2017/2018 mit einer großen Retrospektive mit über 200 Exponaten postum geehrt wurde. Viele Bilder und Informationen können auf der Webseite der Kunsthalle abgerufen werden.

Auch der Kunsthandel zeigt vermehrt Interesse an den Werken von Anita Rée. Diese erzielen inzwischen Höchstpreise im sechsstelligen Bereich. 

Schade dass Anita Rée diese Anerkennung und Aufmerksamkeit, die ihr auch literarisch erteilt wird, nicht erleben konnte. 

Quellenangaben: Buch: Anita Rée Der Zeit voraus. Eine Hamburger Künstlerin der 20er Jahre von Annegret Erhard erschienen Edition Braus Berlin GmbH 2013

geschichtsbuch.hamburg.de pdf Oskar Sasse ein 16 jähriger Schüler widmete sich für einen Geschichtswettbewerb Anita Rée. Wie er schreibt hat mich sehr beeindruckt!

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