Rot im Bilde und Ausstellungstip Bremen

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Zu diesem Bild hat mich eine Ausstellung von Gerd Rohling in dem Museum für zeitgenössische Kunst Weserburg in Bremen inspiriert. U.a. zeigt der Künstler (zum grössten Teil mit recycelten Materialien) in Bild, Skulptur und Film seine Werkserie „Immer im Bilde – Rouge“. Die Farbe Rot erobert über Farbpigmente die er über Wasserdampf und Rohr in die Luft pustet (Film) die Stadt. Unter anderem zieht über alle Handyfenster, Computerbildschirme und Fernsehbildschirme die Farbe Rot, und auch mein Handy wurde angesteckt s.o. Ich fand die Ausstellung inspirierend und amüsierend. Die Weserburg ist immer einen Besuch wert.

Stillleben mit Mörser

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Manche Haushaltsgeräte wie z.B. ein Mörser sind in ihrer Handhabung so nützlich, dass ihr Gebrauch von der prähistorischen Zeit bis in die heutige Zeit hineinreicht. Ich muss allerdings zugeben, dass mein Mörser momentan eher allen möglichen Krimskram  beherbergt,  statt der Herstellung kulinarischer Köstlichkeiten zu dienen.

 

Portrait Lucian Freud

26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

Der britische Maler Lucian Freud (1922 – 2011), Enkel von Sigmund Freud, war der Auffassung, dass ein Künstler die Aufgabe habe, bei den Menschen ein Unbehagen zu erzeugen (frei nach einem Zitat)…..und ich konnte mich vor vielen Jahren in einer Ausstellung von ihm in Hannover davon überzeugen, dass er diesem eigenen Anspruch gerecht wurde. Von den meisten Bildern die ich von ihm kenne, geht ein Unbehagen und gleichzeitig eine Faszination aus. In seiner Schonungslosigkeit und Direktheit der Darstellung eines nackten Menschen, erinnert er mich an Egon Schiele. Er war ein aussergewöhnlicher Künstler mit grossen malereischen Fähigkeiten, die in seinen früheren Arbeiten an Ingres erinnern lassen. Sogar die Queen hat sich von ihm portraitieren lassen. Ich weiss nicht wie Lucian Freud zur Krone stand , aber auch dieses Bild löst beim Betrachter ein leichtes Unbehagen aus…..

Portrait; Käthe Kollwitz

26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton

Dieses  Portrait ist mein 2. Bild von  Käthe Kollwitz. (1867 – 1945). Das 1. Portrait im Format 15 x 15 cm kann unter diesem Link aufgerufen werden. Wie viele Künstler haderte auch diese grosse Künstlerin immer wieder mit sich, und beschrieb in ihren Tagebuchaufzeichnungen auch ihren Weg des Älterwerdens. Silvester 1912/13:“Schlimm ist es, daß ich manchmal an mein Arbeiten nicht mehr glaube. Früher sah ich nicht nach der Seite, jetzt fühle ich mich angreifbar, bin manchmal arg verzagt. Auch beunruhigt mich zu sehr die Jugend mit ihrer anderen Richtung. Hätte ich große Kraft in mir, würde sie mich wenig kümmern, jetzt fühle ich keinen Nachhall, komm mir zum alten Eisen geworfen vor. Das ist auch so. Und das einzige was man tun kann, ist, Scheuklappen vorzunehmen und für sich zu büffeln und sich um nichts anderes zu kümmern.“ (Quelle:  List Bücher 92; 1958 Käthe Kollwitz „Aus meinem Leben“; ein Flomarktfund) Das mit den Scheuklappen ist vieleicht auch in der heutigen Zeit gar kein so schlechter Tip….zumindest ab und zu einmal.

Alpenveilchen neu entdeckt….

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton; Bildpreise: siehe Verkauf/Sale

Alpenveilchen fand ich früher immer etwas altmodisch und kamen mir nicht ins Haus :-). Heute haben sie sich aber wieder, auch bei jüngeren Leuten ihren Platz neu erobert. Bei genauerer Betrachtung und Überwindung der Vorurteile, stellen sie sich als Planzen mit sehr schönen Blüten für mich heraus. Darf ich vorstellen; mein erstes Alpenveilchen. Alpenveilchen sollen wohl nur von unten gegossen werden, meinem bekommt es gut.

 

Anerkennende Worte….

26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

……in der Öffentlichkeit werden meist in respektierlicher Kleidung  erteilt oder empfangen. Die Fliege kommt dabei immer mal wieder gerne zum Einsatz. Ich habe gerade gelesen, dass ihr eine „nachhaltige Eleganz “ zugeschrieben wird. Aha.  Ein Fliegenträger wirkt auf mich immer ein bisschen rührend……außer der Fliegenträger heisst z.B. Herr Bond…. Herr James Bond.

Mister X; Unvollendet vollendet 2

26 x 26 cm , Acryl auf Pizzakarton

Hier ist das männliche Pendant zur unvollendet Vollendeten. Für Mund und Nase nutzte ich ein Foto des Künstlers Mister X, welches in einem Artikel über Mister X abgebildet war. Ich hatte mich nie näher mit Mister X beschäftigt, weil mir viele seiner Werke sehr kitschig erschienen und mir nicht gefielen. Der Artikel zeigte allerdings, dass es lohnen würde, sich zumindest etwas länger mit den Arbeiten von Mister X, (einer der wenigen Künstler dessen Kunst unverschämte Höchstpreise erzielt) und deren Aussage auseinanderzusetzen. Da Mister X schon mehrere Prozesse bezüglich Urheberrechtsverletzung geführt hat, in denen er sie entweder selbst verletzt haben soll,  oder meinte seine Urheberrechte wären verletzt worden, behalte ich den Namen lieber für mich; obwohl ich nicht glaube, dass irgendjemand den (zugegeben sehr schönen) Mund von Mister X ohne weitere Erkennungsmerkmale erkennen würde :-)

Edouard Manet

26 x 26 cm, Acryl a Pizzakarton, als Teil einer Serie nicht verfügbar

Die berühmtesten Gemälde des französischen Malers Edouard Manet (1832 – 1883), lösten auch gleichzeitig  eine der größten Skandale der Kunstgeschichte aus. Wie sollte es anders sein ging es dabei um Moral, Anstand und nackte Körper. Die Bilder „Das Frühstück im Grünen“ und „Olympia“ können  auch heute noch starke Emotionen hervorrufen und werfen Fragen auf. Es ist interessant zu sehen, dass beide Szenen in einer Tradition stehen, Verbindungen zu anderen Malern haben, und von unterschiedlichen Malern in unterschiedlichen Epochen aufgegriffen und beantwortet wurden. „Das Frühstück im Freien“ z. B. von Tizian/Watteau/Monet (unvollendet)/Cezanne/Picasso und „Olympia“ z.B.von Giorgione/Tizian/Goya/Picasso. (Quelle Wikipedia siehe angegebene Links).