Winnifred alias Iris

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Die Motivation eine Schildkröte zu malen bekam ich über das Buch das ich gerade lese. Titel:Die erstaunlichen Talente der Audrey Flowers.“ von Jessica Grant. Ein Buch mit einer besonderen Sprache, in dem eine gebildete (durch ihre Besitzer) Schildkröte vorkommt. Die Schildkröte heisst Winnifred (ehemals Iris) und hat bereits, da sie schon sehr alt ist, mehrere Besitzer- und daher auch Namenswechsel hinter sich. Mal wohnt sie in einem PanasonicKarton (der ehemalige Besitzer war Panasonicvertreter), mal in einem Schloss mit Pool und Wärmelampe und sie macht sich so ihre Gedanken. Ich habe gelernt, dass ein Schildkrötenherz etwa einmal in der Stunde schlägt. Alles geht gaaanz langsam und wenn sie in ihrem 2 Quadratmeter Schloss ein Ziel ansteuert hat sie es in 2 Tagen manchmal immer noch nicht erreicht. Gemütlich; ich will mir ein Beispiel nehmen und auch langsamer machen. Das Buch lese ich auch schon extra langsam, damit ich lange was davon habe :-)

Infos  über die KunstBlogparade (KünstlerInnen, Termine, Links, bisherige Fragen, Gewinne)  und  zur Teilnahme an den Verlosungen,  vom 18.04 bis 26.06. 2011, über diesen internen Link zur Blogparade

Die nächsten Blogparaden:
23.05.2011: Anna Schüler
30.05.2011: Frank Hess
06.06.2011: Helen Königs
13.06.2011: Roswitha Geisler
20.06.2011: Frank Koebsch

Wolf

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

dieses Bild ist nicht  verfügbar

Nicht erschrecken, er will doch nur spielen :-) Nein, er guckt nicht böse sondern checkt ab! Gemalt nach einem Foto.

Kunst und Kitsch

Hirsch, 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Ich hoffe Ihr hattet alle wie ich eine schöne Zeit. Für meinen Teil bin ich jetzt aber auch froh, dass das normale Leben, mit einem neuen frischen Jahr, weiter geht.  

Im Blog von Susanne Haun wurde, angeregt durch Susanne (Beitrag 19.12.´10), darüber nachgedacht was Kitsch in der Kunst bedeutet. Da gehen die Meinungen natürlich auseinander, und ich glaube Jede/r die/der Kunst schafft, setzt sich immer mal wieder mit dieser Frage auseinander, und bei mir geisterte sie nach dem Gelesenen auch wieder im Kopf herum. Ich habe dann versucht mich malerisch damit auseinanderzusetzten und habe mir ein Objekt gesucht, das ich ziemlich leicht als Kitsch einstufen würde. Einen goldenen Glitzerhirschen, den ich in einer Kitschlaune erworben habe. In den tiefen meines Seins schwebt eine kleine Kitschelfe rum und will auch ab und zu mal ans Tageslicht :-). Nun ja besagter Hirsch verweilte mitlerweile in einer Kiste für evtl. Tauschaktionen (Gruseliges gegen Gruseliges). Ich habe dann beim  Malen versucht,  das Kitschige rauszunehmen. Reicht es, wenn Gold und Glitzer verschwinden? Ich hatte mich einst auch in diesen geschwungenen Hals verliebt. Ist diese Haltung des Halses und überhaupt die Haltung des Hirsches  als kitschig einzustufen ? Kann gute Kunst Kitsch vertragen? Da gibt es wohl wieder sehr individuelle Antworten, was ich gut finde! In meinem Blogbeitrag „Was ist gute Kunst“ hatte ich dieses Thema auch schon einmal gestreift.