Seife

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton; Preise für Tagesbilder 75 Euro inkl.siehe Verkauf

Auf diesem Bild ist meine Seife zu sehen, die ich heute an meinen  neuen Seifenmagnethalter anbringen werde. Mir liegt unsere Umwelt und die darauf lebenden Kinder am Herzen, und da will ich mich bemühen z.B. weniger Plastik zu verwenden. Ein kleiner Beitrag kann die Verwendung von ganz normaler Seife statt Plastikspendern sein. Ich mache das schon eine ganze Weile, und bin aber  kurzfristig rückfällig geworden, weil meine Seife dazu tendierte sich in der Seifenschale aufzulösen. Mit dem Seifenmagnethalter, den man ganz einfach auf die Kacheln kleben kann, passiert das jetzt nicht mehr, und die Schale stelle ich jetzt darunter um unschöne Flecken zu vermeiden. Zumindest zum Händewaschen eine super Lösung. Ich spare dabei auch, weil normale Seife viel ergiebiger ist als Flüssigseife.

Drucker chip/shit

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Mein frühzeitig verstorbener Drucker und der absolut sehenswerte Dokumentarfilm „Kaufen für die Müllhalde“ letzte Woche auf Arte, inspirierten mich zu obigem Bild. Im Film  wurde u.a. auch darüber berichtet, dass manche Firmen einen Chip in die Drucker (oder anderes elektronisches Gerät)  einarbeiten, der so programmiert ist, dass sich der Drucker nach einer bestimmten Anzahl von Drucken selbst „aufhängt“ und unbrauchbar wird. Ich weiss nicht ob mein Drucker auch so ein Selbstzerstörungsding eingebaut hatte oder aus anderen Gründen kaputt ist. Das Ganze nennt man geplante Obsoleszenz. „Die wirtschaftliche Lebensdauer wird verkürzt, obwohl das Produkt noch technisch gebrauchsfähig ist“ Quelle wirtschaftslexikon24.net Der Verbraucher soll gezwungen werden ein neues Gerät zu kaufen um die Verkaufszahlen zu erhöhen. Ingenieure werden beauftragt ein Gerät zu verschlechtern, unhaltbarer zu machen. O. k. diese Methode ist paradox, hinterhältig, verbraucherschädigend, unfair, herstellerschädigend (wenns rauskommt), kriminell und uralt. Obwohl es offensichtlich uralt ist, war mir die Dreistigkeit der Methoden mancher Hersteller Neu.  Und die Reperatur soll teurer sein als ein neues Gerät; alles wirtschaftlich so gewollt. Ausser der dadurch entstehenden enormen Umweltbelastung durch Elektroschrott macht mich besonders wütend, nein zornig!!!,dass viel von unserem  enormen Elektromüll nach Afrika transportiert wird, illegal und getarnt als Entwicklungshilfe!!!! Lediglich 20 % davon sind für die Menschen in Afrika brauchbar. Laut des Berichts sind 80% unbrauchbar und der Elektroschrott belastet das Land zusätzlich. Bei einem Druckerkauf achte ich jetzt darauf, dass er auch günstiger repariert werden kann. z. B. Druckköpfe getrennt vom Gehäuse ausgewechselt werden können, damit nicht der ganze Drucker unbrauchbar ist, wenn ein Druckkopf kaputt ist (auch gut für Nachfüllpatronen), und ob sich der Hersteller glaubwürdig mit Umweltfragen auseinandersetzt. Auch wichtig ob schwarze Farbe getrennt von bunter Farbe ist. Wenn die Politik in diesen Dingen versagt, müssen wir Verbraucher unsere Macht zeigen. Der Film kann über diesen Link angesehen werden „kaufen für die Müllhalde“

Zwischenstück

07/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

Dieses Teil kann man vor den Duschkopf einbauen. Durch kräftiges reindrücken des unteren Metalldings unterbricht man die Wasserzufuhr und kann so Wasser sparen….nicht bei mir; bis ich es geschafft habe das Ding mit Seifenfingern durchzudrücken ist soviel Wasser durchgelaufen, dass ich ohne dieses Bemühen locker fertig wäre. Habs kürzlich wieder abmontiert, weil es auch auf den neuen Duschkopf nicht passte. Einfach kürzer duschen geht auch :-), aber eine gute Sache für Leute die besser damit klarkommen.



abstrakte Gebilde

…..

a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

Das Plastikthema hat mich noch nicht losgelassen. Diese beiden Bilder sind für mich Plastikklumpen von denen eine art  Bedrohung ausgeht (mein Modell war ursprünglich ein Baguette, aber irgendwie wollte es immer ein Plastikklumpen werden!). Das Thema ist ja nicht neu, aber momentan begegnet es mir wieder verstärkt, und es macht mich richtig wütend, wie verantwortungslos mit giftigen Chemikalien umgegangen wird um Profit zu machen. Deutlich und klar benannt wurde das am Dienstag beim Themenabend auf Arte. Giftige Chemikalien bei der Produktion von Lebensmitteln und Kleidung fordern überall auf der Welt (besonders in Asien, aber auch z.B. Spanien) viele Todesopfer und das Gift kommt, u.a.  über die Lebensmittel und Kleidung, auch zu uns Verbrauchern und hat schon viele krank gemacht. Wer will das schon hören? Ich würde es auch am liebsten verdrängen oder bagatellisieren; kein Mensch will zurück in die Steinzeit oder auf lebenserleichternde Erungenschaften verzichten. Aber ich finde man kann sich der Verantwortung, vor allem für die Kinder (und ich selber will auch nicht vergiftet werden) nicht völlig entziehen und einfach so weiter machen. Man muss als Verbraucher Zeichen setzen (was ja auch schon viele tun!). Auch viele wunderbare WissenschaftlerInnen beschäftigen sich mit dem Thema und zeigen auf, dass schadstofffreie Kreislaufkonzepte keine Utopie sind und man die Sache nur intelligent angehen muss. Prof. M. Braungart spricht sich für „intelligente Verschwendung“ aus, bei der jedes Produkt von der Wiege in die Wiege (Cradle to Cradle) wandert und biologisch und technisch vollständig recycelt wird, mit positiven Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit. Auf seiner Homepage kann man sich z. B. über seine Publikationen und Artikel informieren. Die Zeitschrift „Die Zeit“ berichtet über Hubert Loick der u.a. kompostierbare Folien aus Mais entwickelt hat und zeigt, dass biologische Kunststoffe eine Lösung für die Zukunft sein können. Das macht Mut umzudenken und seine eigenen kleinen Beiträge zu leisten.


ade Plastikbeutel?

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

In der letzten Woche hat mich das Thema Plastiktüte beschäftigt und ich habe versucht es malerisch umzusetzen.  Eine Kaufhausverkäuferin hatte mir berichtet, es solle ein neues Gesetz in Kraft treten, dass die kostenlose Verpackung von Ware in Plastiktüten verbietet. Ich habe mich total über diese Information gefreut, weil es dann keine Plastiktütenverführung mehr gibt, aber habe bisher noch keinen Gesetzestext diesbezüglich gefunden. Die beste Alternative zur Plastiktüte ist nach der Bremer Umweltberatung der Mehrwegeinkaufsbeutel.