Ernst Barlach

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17 x 23 cm, Acryl auf Pizzakarton

Ernst Barlach 1870 – 1938; deutscher Bildhauer, Zeichner und Schriftsteller

Zitat:“Die grosse Freiheit des Künstlers ist, dass er keine hat; versteh`s wer kann“ Mhh….versteh ich nicht…bisher. Vielleicht verstehe ich es besser, wenn ich mich noch näher mit diesem Künstler; seinem Schaffen und seinen Gedanken beschäftige. Einige seiner beeindruckenden Holzplastiken und Bronzen konnte ich im Gerhard Marcks Haus in Bremen sehen. Er war auf jeden Fall ein Freigeist und setzte sich, trotz massiver Angriffe durch die Nazis, öffentlich für die Freiheit des Denkens und des künstlerischen Ausdrucks ein. Eine gute Informationsquelle ist das ernst-barlach-haus.de/Ernst_Barlach_Haus_Museum/Ernst_Barlach_Biografie_Hamburg.html

Kopf mit phrygischer Mütze

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Das Motiv dieses Bildes habe ich von einer Karte aus dem Römisch-Germanischen Zentralmuseum in Mainz. Abgebildet ist auf der Karte ein vergoldeter Gürtelschnallen-Beschlag in Form eines Kopfes mit phrygischer Mütze (Kleinasien 5. Jh. n. Chr). In unserem Gemeinschaftsatelier gibt es die schöne Geste, dass eine Reisende oft für jede daheimgebliebene Malkollegin eine Karte aus einem besuchten Museum mitbringt. Meine Karte hat mich zu obigem Bild inspiriert. Aber was ist eine phrygische Mütze? Moment …ich guck mal nach….Wow, dass ist mal wieder ungeheuer spannend….und witzig. Die Mütze ist dem Ursprung nach “ ein gegerbter Stier-Hodensack samt der umliegenden Fellpartie“  (Quelle Wikipedia) und wird auch verwendet als Symbol für Freiheit und Unabhängigkeit z. B. auch im Wappen von Nicaragua. Da gefällt mir die Auswahl meines Tagesmotivs gleich noch besser!

Bremenrätsel 3

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton; nicht verfügbar

Dies ist ein Detail (nach einem eigenen Foto gemalt) von einer schönen, alten, gusseisernen  Tränke für Tiere. Das runde Ding unter des Hundes Nase ist kein Tierpopel sondern ein Springbrunnenlöchlein. Ich finde das bezaubernd; oben befindet sich eine Schale für die Vögel, in der Mitte eine Schale für die Pferde, und unten eine Schale für die Hunde. Auflösung: Der Brunnen steht nicht weit vom Marktplatz in der Altstadt. Anfang .rtS egöS, direkt vor der Touristeninformation, dort wo die ganzen Fahrräder stehen.

Ich habe schon wieder etwas über mein Filmerlebnis zu berichten. Gestern bekam ich von der Wirtschaftsförderung Bremen eine Email. Alle Filmteilnehmer sind eingeladen zur Filmpremiere (kurz bevor das Voting auf meinbremen.tv am Mo. 18. 10. ’10 ab  18.10 Uhr losgeht).Und jetzt kommt der Knaller. Die Premiere findet im grossen Kino Cinemaxx statt!!!  Eine interne Anmietung des Kinos extra für uns. Ich bin fast vom Hocker gefallen ob dieser Nachricht. Da bewerbe ich mich völlig unschuldig bei einem Ausschreiben, mit der festen Überzeugung eh nicht unter die ersten 10 Finalisten zu kommen;   wie man eben ab und an einen Lottoschein ausfüllt:  „Man muss dem Glück ja auch mal ne Chance geben“. Und kurze Zeit später finde ich mich auf einer Kinoleinwand wieder! Ich kann nur immer wieder staunen und fassungslos gucken, was manchmal so mit einem passieren kann. Jippie das Leben kann so spannend sein!


Die Bremer Stadtmusikanten

20 x 20 cm, Acryl auf Pizzakarton

Les musiciens de Brême, Bremen Town Musicans, I musicanti di Brema, Bremen Mizikacilan,不来梅城市音乐家, Muzycy Bremy,ברמן מוזיקאים טאון , Bremen músicos de la ciudad, نوازندگان برمن شهر , Brémai muzsikusok,ברעמען טאַון מוסיסיאַנס ,Bremer stadsmuzikanten  , ब्रीमेन टाउन संगीतकार, Бременские музыканты, Bremen Stadsmusikanterna,…..und und und. Geschichten können die Menschen überall auf der Welt verbinden!

Das obige Bild habe ich nach einer Bronzeskulptur von Gerhard Marcks gemalt. ( Sie steht seit 1953 (Quelle Wiki) an der linken Seite des Bremer Rathauses und ist ein Wahrzeichen der Stadt Bremen. Wenn man die Vorderbeine des Esels umfasst und sich etwas wünscht, geht der Wunsch in Erfüllung; sagt die Legende; entsprechend blankpoliert sehen die Füsse des Eselchens aus. Die Geschichte der Bremer Stadtmusikanten stammt aus der Feder der Gebrüder Grimm und kann hier (im Original) oder hier (schöne Radio Bremenseite für Kinder) nachgelesen, gesehen und gehört werden; oder hier (Wikipedia mit Hintergrundinfos). Meine eigene Kurzfassung: Vier Tiere in einer ausbeuterischen, lebensbedrohlichen Situation hauen ab, wollen frei sein, schliessen sich zusammen, sind gemeinsam stark, innovativ, kreativ, mutig und  zielstrebig. Sie schlagen Übeltäter gewaltfrei in die Flucht und bleiben dort wo es ihnen gefällt. Und das obwohl sie alle schon ziemlich in die Jahre gekommen sind! Kann ich doch nur gut finden!

Stadträtsel /3

14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

Diese kleine Eselskulptur (ca. 7 – 10 cm Echtgrösse) balanziert nicht alleine auf einem Brunnenrohr,   hinter ihm drein folgen….. na…..? Richtig! Hund, Katze , Hahn. Wir befinden uns also in Bremen. (Formulierung ist geklaut beim Karambolagerätsel auf Arte So. 20.15, da befindet man sich dann immer entweder in Frankreich oder in Deutschland). Das sind meine Lieblings Bremer Stadtmusikanten in Bremen. Wo sie rumspazieren wird erst verraten, wenn ich die drei anderen Gesellen gemalt habe (dauert noch etwas). Wenn schon mal Jemand Lust hat zu suchen. Tip: Rathaus im Rücken, Gold im Blick; dort irgendwo in der Nähe.

Daphne und Ausstellungstip Bremen

.

Daphne

Daphne

Daphne, 01/’10, 18 x 13 cm, Acryl auf Pizzakarton

Dieses Bild habe ich nach einer Skulptur von Renée Sintenis (Grosse Daphne, 1930, Bronce, 145 cm) gemalt, die zu sehen ist in der wunderbaren Ausstellung: – Daphne Mythos und Metamorphose – im Gerhard Marcks Haus (neben der Kunsthalle) in Bremen. Von unterschiedlichen Künstlern wird hier der Prozess der Metamorphose vom Mensch zum Baum dargestellt. Grundlage der Darstellungen ist die Geschichte des römischen Dichters Ovid von der Waldnymphe Daphne.

Die Ausstellung bietet einen guten Überblick über die bildhauerischen Entwicklungen im 20. Jahrhundert in Europa. Im kleinen, weissen Pavillion im Hof des Gebäudes wartet ein überraschender Raum, den wir froh waren entdeckt zu haben, von der Künstlerin Anja Schindler.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Februar 2010