Portrait Lucian Freud

26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton

Der britische Maler Lucian Freud (1922 – 2011), Enkel von Sigmund Freud, war der Auffassung, dass ein Künstler die Aufgabe habe, bei den Menschen ein Unbehagen zu erzeugen (frei nach einem Zitat)…..und ich konnte mich vor vielen Jahren in einer Ausstellung von ihm in Hannover davon überzeugen, dass er diesem eigenen Anspruch gerecht wurde. Von den meisten Bildern die ich von ihm kenne, geht ein Unbehagen und gleichzeitig eine Faszination aus. In seiner Schonungslosigkeit und Direktheit der Darstellung eines nackten Menschen, erinnert er mich an Egon Schiele. Er war ein aussergewöhnlicher Künstler mit grossen malereischen Fähigkeiten, die in seinen früheren Arbeiten an Ingres erinnern lassen. Sogar die Queen hat sich von ihm portraitieren lassen. Ich weiss nicht wie Lucian Freud zur Krone stand , aber auch dieses Bild löst beim Betrachter ein leichtes Unbehagen aus…..

4 thoughts on “Portrait Lucian Freud

  1. „dass ein Künstler die Aufgabe habe, bei den Menschen ein Unbehagen zu erzeugen…..“

    Hallo Helen,
    genau dieser Meinung bin ich auch, denn es gibt schon genug „Schöntuer“ :-),
    allerdings muß dieses „Unbehagen“ nicht immer „gruselig“ sein,
    hauptsache, die Kunst drückt und löst GEFÜHLE aus… finde ich …
    Ohne das ich weiß wie Lucian Fred in natura aussah –
    auf jedenfall finde ich Dein Portait ausdrucksstark –
    Gruß
    Matthias

  2. Das mit dem gewissen Unbehagen geht mir auch so! Im Übrigen finde ich das Porträt gelungen und die Idee, Pizza-Kartons als Malgrund zu nutzen richtig gut!!

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