Feldflasche 7

Feldflasche 7, 26 x 26 cm, Acryl auf Pizzakarton; als Teil einer Serie nicht verfügbar

In meiner Serie zu einer Feldflasche in die das Jahr 1939 eingraviert ist, konzentriere ich mich beim Malen nur auf die Gegenstände und was sie in mir auslösen. Natürlich gehen mir dabei auch Gedanken durch den Kopf, die mit der deutschen Geschichte zu tun haben. Die intellektuelle Auseinandersetzung interessiert mich dabei aber nur am Rande. Ich habe das Jahr 1939 gegoogelt und bin wie erwartet auf bittere politische Ereignisse gestossen. Es hat mich dann auch interessiert, wer in dem Jahr als die Feldflasche produziert wurde, geboren wurde. Auf Wikipedia zu 1939 sind viele Namen von Persönlichkeiten aus diesem Jahrgang aufgelistet, und ich bin erfreut an einem Namen hängengeblieben, dessen Trägerin mich vor vielen Jahren fasziniert hatte. Judy Chicago, eine feministische Künstlerin die mit ihrer Arbeit „The Dinner Party“ bekannt wurde, und über deren Entstehung ich mich damals durch das Buch „Durch die Blume“ informiert habe. Das mir jetzt der Name des Buches wieder einfällt, zeigt wie sehr es mich als junge Frau beeindruckt hat. Diese Arbeit wurde in Künstlerkreisen sehr kontrovers diskutiert und von einigen Künstlern mit dem „Kitsch“ Attribut belegt. Dieser Vorwurf wird in einer interessanten Arbeit von Alice Schmatzberger:  Judy Chicago’s “ The Dinner Party“ und die Frage nach Kitsch (Pdf Datei) untersucht. Eine weitere Arbeit von Judy Chicago ist  „das Holocaust Projekt“

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