Seife

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton; Preise für Tagesbilder 75 Euro inkl.siehe Verkauf

Auf diesem Bild ist meine Seife zu sehen, die ich heute an meinen  neuen Seifenmagnethalter anbringen werde. Mir liegt unsere Umwelt und die darauf lebenden Kinder am Herzen, und da will ich mich bemühen z.B. weniger Plastik zu verwenden. Ein kleiner Beitrag kann die Verwendung von ganz normaler Seife statt Plastikspendern sein. Ich mache das schon eine ganze Weile, und bin aber  kurzfristig rückfällig geworden, weil meine Seife dazu tendierte sich in der Seifenschale aufzulösen. Mit dem Seifenmagnethalter, den man ganz einfach auf die Kacheln kleben kann, passiert das jetzt nicht mehr, und die Schale stelle ich jetzt darunter um unschöne Flecken zu vermeiden. Zumindest zum Händewaschen eine super Lösung. Ich spare dabei auch, weil normale Seife viel ergiebiger ist als Flüssigseife.

abstrakte Gebilde

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a 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

Das Plastikthema hat mich noch nicht losgelassen. Diese beiden Bilder sind für mich Plastikklumpen von denen eine art  Bedrohung ausgeht (mein Modell war ursprünglich ein Baguette, aber irgendwie wollte es immer ein Plastikklumpen werden!). Das Thema ist ja nicht neu, aber momentan begegnet es mir wieder verstärkt, und es macht mich richtig wütend, wie verantwortungslos mit giftigen Chemikalien umgegangen wird um Profit zu machen. Deutlich und klar benannt wurde das am Dienstag beim Themenabend auf Arte. Giftige Chemikalien bei der Produktion von Lebensmitteln und Kleidung fordern überall auf der Welt (besonders in Asien, aber auch z.B. Spanien) viele Todesopfer und das Gift kommt, u.a.  über die Lebensmittel und Kleidung, auch zu uns Verbrauchern und hat schon viele krank gemacht. Wer will das schon hören? Ich würde es auch am liebsten verdrängen oder bagatellisieren; kein Mensch will zurück in die Steinzeit oder auf lebenserleichternde Erungenschaften verzichten. Aber ich finde man kann sich der Verantwortung, vor allem für die Kinder (und ich selber will auch nicht vergiftet werden) nicht völlig entziehen und einfach so weiter machen. Man muss als Verbraucher Zeichen setzen (was ja auch schon viele tun!). Auch viele wunderbare WissenschaftlerInnen beschäftigen sich mit dem Thema und zeigen auf, dass schadstofffreie Kreislaufkonzepte keine Utopie sind und man die Sache nur intelligent angehen muss. Prof. M. Braungart spricht sich für „intelligente Verschwendung“ aus, bei der jedes Produkt von der Wiege in die Wiege (Cradle to Cradle) wandert und biologisch und technisch vollständig recycelt wird, mit positiven Auswirkungen für Umwelt und Gesundheit. Auf seiner Homepage kann man sich z. B. über seine Publikationen und Artikel informieren. Die Zeitschrift „Die Zeit“ berichtet über Hubert Loick der u.a. kompostierbare Folien aus Mais entwickelt hat und zeigt, dass biologische Kunststoffe eine Lösung für die Zukunft sein können. Das macht Mut umzudenken und seine eigenen kleinen Beiträge zu leisten.