Herrin der Ringe

06/’10, 14 x 14 cm, Acryl auf Pizzakarton

Dies ist jetzt die vorerst letzte Interpretation des Fotos aus 1855. Während des Malens bin ich gedanklich irgendwie durch die Jahrzehnte gewandert und es tauchten Ringe auf, die ins Bild wollten. Ringe, die Frauen so begegnen und die in den Zeiten unterschiedliche Bedeutungen haben. Heiligenscheinring, Ehering (ist Frau auch ohne ihn Vollwertig?; aber ja doch; genauso wie ein Mann!), Ring des Frauenzeichens (selbstbewusst seine Frau stehen), Hulahub-ring (schlanke Taille); Rettungsring (Schutzring um Taille :-). Gar nicht so einfach die Jonglage.

2 thoughts on “Herrin der Ringe

  1. Ich glaube Helen, diese Interpretation gefällt mir aum besten. Schon als ich deine Seite aufrief, stach mir das Bild gleich ins Auge! Ein Ring ist ohne Anfang und ohne Ende so wie die Liebe sein sollte, dessen Symbol er ist. Das ist nicht von mir. Ich glaube von Tucholsky aber ich weiss es nicht mehr genau! Vielleicht weiss es ja einer deiner Leser.
    Einen schönen Wochenbeginn wünscht dir Susanne

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