Trüffelöl und Himbeeressig

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Diese beiden Fläschchen waren ein Geburtstagsgeschenk von einer Malkollegin, köstlich köstlich und mitlerweile halbleer.

Ich lese gerade wieder in einem Buch (Walter Hess; Dokumente zum Verständnis der modernen Malerei) aus ursprünglich 1956 in dem die Maler (leider keine Malerinnen) selbst zu Wort (Quelle Briefe /Gespräche) kommen. Paul Cezanne (1839 – 1906) sagte zum Stilleben:“…..Man glaubt, daß eine Zuckerdose keine Physiognomie, keine Seele hat. Aber das verändert sich auch täglich. Diese Gläser, diese Teller, die sprechen miteinander, sie tauschen unentwegt Vertraulichkeiten aus.“ Eine ähnliche Einstellung hatte auch Giorgio Morandi (1914 – 1964) zu den Dingen und ich vermute das auch Jean Simeon Chardin (1699 – 1779) diese Ansicht teilte. Sie scherten sich alle drei nicht darum, was Andere über sie dachten und gingen unbeirrt ihren Weg. Meine grosse Faszination Stillleben gegenüber speist sich u.a. aus den Bildern dieser Maler.

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