Das Zweirad, und Ausstellungstip VHS Delmenhorst

26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage aus Pizzakarton; Bildpreise: siehe Verkauf/Sale

Dem Erfinder des Zweirades bin ich sehr dankbar. Ich kann mit meinen kleinen Formaten sogar eine Ausstellung ohne Auto damit organisieren…..

Ich möchte auf eine wunderbare Ausstellung von meiner Malkollegin und  der Künstlerin Anne Reichhart hinweisen. Im Lichthof der Vhs Delmenhorst stellt Anne 32, meist grossformatige Leinwandbilder aus, in denen man auf „Spurensuche“, so auch der Titel der Ausstellung, gehen kann. In der alten Eitempera-Technik gemalt, haben die Bilder eine intensive, beeindruckende Farbgebung. Viele Bilder sind in unserem Gemeinschaftsatelier entstanden, und es war einfach schön, sie alle versammelt im  Lichthof  der Vhs -Delmenhorst, über drei Ebenen, betrachten und bewundern zu können. Anne Reichhart gibt in ihren Bildern Eindrücke ihrer Reisen in die Türkei und den Jemen wieder. In meist abstrahierter Form kann man Landschaften erahnen und die eigene Phantasie spielen lassen. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich sehr. Von Bremen aus ist Delmenhorst mit der Bahn in ca. 15 Minuten zu erreichen, dann noch ein kleiner Fussweg, und schon ist man da. Weitere Informationen über Anne Reichhart auf ihrer Homepage. Die Ausstellung läuft bis zum 14.02. 2013 , Eintritt frei, die Bilder können auch erworben werden. Adresse: VHS Delmenhorst, Am Turbinenhaus 11 (Nordwolle) 27749 Delmenhorst Tel.: 04221 98 18 00

Serotoninstimmgabel

26 x 26 cm, Acryl auf Leinwandkartonage auf Pizzakarton

Wenn unser Serotonin im Körper einen schönen Klang hervorruft fühlen wir uns richtig gut……also wünsche ich Euch heute einen wunderbaren Serotoninklang, der den Blick auf die schönen Seiten des Lebens freigibt…….klingedikling……wenn es gerade nicht so klappen mag, soll ein bischen Schokolade, Banane, Walnuss u.a. Anschubhilfe leisten können, aber auch Urlaub, Gesundheit, Kreativität, freundliche Chefs/Verkäufer/Politiker/Nachbarn (sowohl weiblich als auch männlich) und  freundliche Menschen im Allgemeinen sollen sehr hilfreich sein :-)

 

Kleine Abstraktion 29 zu Schumanns Musik von Goethes Faust

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

In einer Abstraktion wird die Eigenwertigkeit der Farben besonders deutlich. Mein Farbaufrag ist spontan und intuitiv. Wenn ich ein Stillleben-Modell vor mir habe ist die Farbwahl zum Teil vorgegeben, wenn ich naturgetreu malen möchte. Der Reiz in der Abstraktion liegt darin keinerlei Vorgaben zu haben. Ich spritze meine drei Grundfarben Rot Gelb Blau auf meine z.B. ehemalige Verpackung für Salzstangen, auf eine Andere Schwarz und Weiss….und los gehts mit dem Farben mischen. Oft male ich zu klassischer Musik. Dieses Bild (und das Voherige) ist zum z.B. zu der wunderbaren Cd 2 von Schumanns Szenen aus Goethes  Faust unter Nikolaus Harnoncourt  entstanden. Unten habe ich ein interessantes (es lohnt sich dran zu bleiben) Interview zur Musik mit N. Harnoncourt eingestellt.

 

Kleine Abstraktion 28

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Die gängige Meinung über die Abstraktion ist, das sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts ca. 1912 erfunden wurde. Die Ausstellung „Turner – Hugo – Moreau Abstraktion vor der Abstraktion“ in der Schirn Kunsthalle Frankfurt von Oktober 2007 -bis Januar 2008 ( die Untermauert wurde von einer umfassenden Recherche der Uni Heidelberg), hat aber eindeutig belegt, daß die Abstraktion weit früher „erfunden“ wurde. Der Verdienst  der Avantgarde der modernen abstrakten Malerei liegt darin, dass die Abstraktion zu einer anerkannten Kunstform erklärt, und sie in den damaligen Mittelpunkt der  Aufmerksamkeit gestellt wurde. Abstraktionen kann man  in vielen Werken unterschiedlichster Epochen und Künstlerinnen und Künstler finden. Unter diesem Link (Pdf Datei) könnt Ihr die wissenschaftlichen Erkenntnisse  von Prof. Dr. Raphael Rosenbaum Uni Heidelberg nach lesen.

KA 27

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Gestern brütete ich über diesem Bild nach einer Namensgebung und habe dann wieder zu meinem Kürzel AK = Kleine Abstraktion zurückgegriffen, weil alles andere mir zu aufgesetzt erschien. Manchmal kommt mir bei einem Bild spontan ein Titel in den Sinn, aber oft muss ein Bild für sich alleine stehen; vollkommen frei für Interpreationen. Einen Titel „finde“ ich ähnlich wie ich ein Bild „finde“, dies gilt zumindest für die meisten Abstraktionen. “ Wenn ich male, habe ich nichts anderes im Sinn, als zu zeigen, was ich gefunden habe, und nicht was ich suche“ sagte Pablo Picasso, und dieses Zitat kommt mir genauso entgegen wie das folgende Zitat von ihm:“…. Jeder möchte die Kunst verstehen. Warum versucht man nicht, die Lieder eines Vogels zu verstehen? Warum liebt man die Nacht, die Blumen, alles um uns her, ohne es durchaus verstehen zu wollen? Aber wenn es um ein Bild geht, denken die Leute sie müssen es verstehen……“ Pablo Picasso (Quelle : Walter Hess „Dokumente zum Verständnis der modernen Malerei“rororo 2001  28.Aufl.) Ein Bild muss man laut Picasso nicht verstehen, man kann es auch einfach intuitiv auf sich wirken lassen; na wenn Picasso das schon sagt, dann kann man das Ganze doch entspannter angehen. Auf mein obiges Bild trifft das auf jeden Fall zu. Ich muss noch nicht mal selbst verstehen was ich „gefunden“ habe :-)

 

Stillleben mit Stuhl 2

15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Aus meinem besagten Buch (siehe letzes Posting) heute ein Zitat von Georges Braque (1882-1963) über das ich mich amüsiert habe. „Ich persönlich hatte nie ein Ziel im Auge…Es ist sehr schlimm, wenn man entdeckt, daß man Maler ist…..Meine einzige Absicht war vieleicht, mich von einem Tag zum andern zu verwirklichen. Dabei zeigt es sich, dass alles, was ich dabei mache, wie ein Bild aussieht. Und ich setze meinen Weg fort.“ Köstlich. Er sagte auch:“Das einzig Gültige in der Kunst ist das, was man nicht erklären kann“ Kommt schön in den ersten Mai hinein….

Falling down; KA25

KA25; 15 x 15 cm, Acryl auf Pizzakarton

Wie Ihr seht pendel ich weiter zwischen gegenständlicher und abstrakter Malerei; wo mich das wohl hinführt? In dem Buch „Abstrakte Kunst“ (Dietmar Elger 2008 Taschen Verlag) fand ich folgendes Zitat von Emil Schumacher (1912 Hagen – 1999), über seine abstrakte Malweise, die Parallelen zum Action Painting aufweist. „Ich gehe das Bild an, wie ich gegen eine Mauer angehe, um eine Lücke zu finden, durch welche ich hindurch kann, um hinter das Unbekannte der Grenze zu kommen.“ Obiger Link führt zur Webseite des Emil Schumacher Museums in Hagen.